Vom Fast Food zur naturnahen Fütterung

von Dr. Christina Fritz

Foto: Christiane Slawik

Foto: Christiane Slawik

Der Trend zur artgerechten Fütterung sorgt dafür, dass immer mehr Pferde umgestellt werden, weg vom „Fast Food im Trog“ hin zu naturnahen Futtermitteln. Wer jetzt aber von heute auf morgen seine jahrelange Fütterung umwirft, hat häufig danach ein krankes Pferd im Stall! Jede Umstellung der Fütterung muss langsam, mit Sachverstand und Fingerspitzengefühl umgesetzt werden, damit sie auch zum Erfolg führt.

Der Darm und der Stoffwechsel des Pferdes sind auf der einen Seite sehr robust und anpassungsfähig, denn nur so konnten die Pferde immer wieder die schwierigen Umstände überleben, denen sie in der Evolution ausgesetzt waren. Diese Fähigkeit wird ihnen heute zum Verhängnis, weil man Fehler in der Fütterung nicht sofort bemerkt: Pferde können auch eine unpassende Fütterung oft monate- oder jahrelang kompensieren. Der Stoffwechsel wartet dabei sozusagen „auf bessere Zeiten“, um seine Regenerations- und Reinigungsprogramme anzuwerfen und sich wieder zu normalisieren. Aus diesem Grund sieht man Fehler in der Fütterung auch nur selten sofort: Speichermechanismen und Stoffwechsel-Notfallsysteme sorgen dafür, dass der Organismus zunächst weiter funktioniert. …

Lesen Sie mehr zum Thema in dem Artikel „Fütterung umstellen – aber richtig!“ in Natural Horse Spezial Pferdefütterung

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