richtig halten und füttern

von Jörg Hesser

Foto: Christiane Slawik

Foto: Christiane Slawik

Kaltblüter hat der Mensch schon immer daraufhin ausgewählt, dass sie besonders gelassen sind (eben „kaltblütig“), genügsam in der Fütterung und schwere Lasten über lange Strecken ziehen oder tragen können. Hier findet man schon die ersten Unterschiede. Während die „Alpenponys“, also Haflinger und Freiberger, vor allem als  Lastenträger verwendet wurden, sind andere Rassen ganz klar für die Zugarbeit gezüchtet worden, zum Beispiel die Percheron oder Shire Horses, die früher als Treidelpferde die Kähne flussaufwärts gezogen haben. An ein Tragtier werden andere Anforderungen im Gebäude gestellt als an ein Zugtier: Ein Tragtier muss eine gut gewinkelte Hinterhand haben, um entsprechend untertreten und den Rücken aufwölben zu können. Auch wenn der eine oder andere Haflinger sich aufgrund seines Bauchumfangs damit schwertut: Grundsätzlich können sie sich „setzen“, um möglichst rückenschonend ihre Last tragen zu können. Bei Zugpferden wurde hingegen immer Wert gelegt auf eine steil gewinkelte Hinterhand, denn sie ermöglicht eine größere Zugkraft. Dementsprechend ergeben sich auch andere Anforderungen an die Fütterung. …

Lesen Sie mehr zum Thema in dem Artikel „Große und kleine Kaltblutpferde“ in Natural Horse Spezial Pferdefütterung

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