Foto: Stine Krage

von Ute Lehmann

Pferde haben ein ganz natürliches Bedürfnis und einen angeborenen Instinkt, der sie zum Nachahmen anregt – das fängt schon beim Fohlen an, da das junge Tier die Verhaltensweisen der Mutter nachahmt. Daher ist es übrigens sehr hilfreich, wenn die Mutterstute schon vor der Bedeckung eine gute solide Grundausbildung bekommen hat und Menschen gegenüber eine positive und freundliche Einstellung hat.

Das Pferd beobachtet sehr genau wie wir auf die Dinge reagieren, die es sieht. Daher sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen, mit weichen, kontrolliert balancierten Bewegungen.

  •  Stehe vor dem Pferd, Angesicht zu Angesicht mit einer Armlänge Abstand.
  • Lade das Pferd dazu ein, einen Schritt auf dich zuzumachen.

Ich mache das so: Zuerst kreiere ich eine starke Intension in meinem Körper – das bedeutet: Ich habe einen „Plan“. Ich weiß, in welche Richtung ich gehen werde: Ich werde rückwärtsgehen und das Pferd vorwärts. Dann stelle ich mir vor, wie ich meinen Schwerpunkt nach hinten verlagere, und beginne dann erst, ganz langsam mein Zentrum nach hinten zu schieben.

Beginnt das Pferd dann den ersten Schritt zu machen, setze ich genau gleichzeitig mein Bein auf der gleichen Seite nach hinten – also mein rechtes Bein, wenn das Pferd mit dem linken Vorderbein nach vorn geht, und dann links – rechts – links und so weiter. Dadurch entsteht eine sehr harmonische synchrone Bewegung. …

… lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Im Gleichklang tanzen“ in Natural Horse Ausgabe 02/2014

Natural Horse 02/2014 ist vergriffen, aber als epaper noch erhältlich!

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