Entwurmung mit Maß und Ziel

von Anke Rüsbüldt

Foto: Anke Rüsbüldt

Eines vorweg: Es kann keine einheitliche Empfehlung für die Parasitenbekämpfung geben, da diese von vielen Faktoren abhängt. Das Thema nervt und die Diskussionen in den Stallgassen sind häufig emotionsgeladen und unsachlich. Im Folgenden stelle ich ein paar Dinge vor, damit jeder Leser etwas bessere Möglichkeiten hat, die für sein Pferd sinnvollen Maßnahmen zu erkennen.

Hygiene und Umweltschutz

Ställe, in denen gar nicht mehr entwurmt wird, stehen ebenso vor Problemen wie Bestände, in denen standardmäßig alle zwölf Wochen ein antiparasitäres Produkt benutzt wird. Am Thema hängen zusätzlich zur individuellen Gesundheit viele Hygiene- und Managementfragen, Umweltschutzaspekte und wirtschaftliche Erwägungen.

Im Einzelnen:
• Parasitenfreiheit erreichen wir mit keiner Methode!
• Es gibt sehr große Unterschiede in der Empfindlichkeit einzelner Pferde.
• Es gibt recht unterschiedlichen Infektionsdruck in unterschiedlichen Haltungen.
• Es gibt verschiedene Parasiten, die sich in Nachweis und Bekämpfung unterscheiden.

Fangen wir klein an: Die Parasiten
Sehr häufig bei allen Pferden sind Palisadenwürmer, die kleinen Strongyliden. Sie haben sich mit über 40 verschiedenen Arten und einer großartigen Anpassung ihrer Entwicklung optimal auf die Pferde und unsere Entwurmungsstrategien abgestimmt.

Weitere Informationen zum Thema „Strategische oder selektive Entwurmung“

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Wurmkur – ja, nein, vielleicht?“ in Natural Horse 03/2018

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