die verkannte Gesundheitsvorsorge

von Martina Kiss

Foto: Martina Kiss

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Putzen gehört zum Reiten wie das Warmreiten am Anfang jeder Reitstunde. Für viele ist es eine lästige Pflicht, damit keine Druckstellen unter dem Sattel entstehen, wenn sich Dreckklumpen im Fell bilden. Der schlimmste Fall für den Reiter ist, wenn sich beim Weidegang das Pferd auf der Koppel im Dreck wälzt. Und so wird aus einem Schimmel oft ein Pferd mit einem Anzug aus Schlamm oder Staub, was seinem Besitzer oder Reiter oft die Tränen in die Augen treibt. Darauf folgt dann, dass man umso länger am Putzplatz steht, wo man doch gern diese wertvolle Zeit im Viereck oder im Gelände verbringen will. Putzen kann – wie gesagt – ein lästiges Übel sein, aber es kann auch die Bindung zum Menschen so stark beeinflussen, dass Mensch und Tier Energie daraus schöpfen, und dann wird es zum energetischen Putzen.

Fingerkuppenmassage

Im nächsten Schritt versuche ich ganz langsam hinter dem Ohr am Hinterhauptbein mit den Fingerkuppen in kleinen kreisenden Bewegungen zu beginnen. Ich kreise entlang des Mähnenkamms zum Widerrist über die Sattellage bis zur Kruppe und weiter bis zur Schweifrübe. Wichtig dabei ist, immer auf die Reaktion seines Pferdes zu achten. Drückt es sich gegen die Finger, dann will es mehr und sieht in der Massage auch eine soziale Fellpflege, ähnlich wie auf der Koppel, wenn es sich mit seinem Weidegefährten das Fell rubbelt. Entzieht es sich, können tiefer liegende Probleme der Grund sein. Schmerzen, die ihm die Massage zur Tortur machen. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Energetisches Putzen“ in Natural Horse 3/2015

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