… Wenn der Rücken schmerzt

Foto: Christiane Slawik

Foto: Christiane Slawik

von Daniela Bolze

Als guter Kenner und Beobachter meines Pferdes muss ich nicht erst warten, bis es mir durch Buckeln signalisiert, dass es Probleme mit dem Rücken hat. Manchmal ist es bereits der vermeintlich zufällige Schritt zur Seite beim Aufsatteln, mit dem das Pferd zeigt, dass es den Druck auf seinem Rücken vermeiden möchte. Sehr sensible Tiere zeigen bereits beim Putzen durch Wegdrücken des Rückens, Schweifschlagen, Ohren-Anlegen, Androhen des Hinterbeins ihr Unwohlsein. Deswegen ist es so immens wichtig, dem Putzen die volle Aufmerksamkeit zu schenken und nicht nebenbei zu telefonieren oder den Stalltratsch auszutauschen. Zuckt das Pferd mit seiner Haut oder den Muskeln bei Berührung mit der Bürste oder dem Striegel, senkt es den Rücken ab oder schlägt mit dem Schweif, kann es sicherlich Zufall oder eine Fliege gewesen sein. Um das auszuschließen, wiederholt man ganz gezielt die Berührung und beobachtet, ob sich dieselbe Reaktion erneut abrufen lässt. Ist das der Fall, kann man immer von Problemen im Rückenbereich ausgehen. …

Lesen Sie mehr zum Thema in der Kolumne „Was das Pferd mir sagen will“ in Natural Horse 3/2015

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