Chronisch kranke Pferde alternativ behandeln

von Andrea Zachrau

Foto: Andrea Zachrau

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Eine Variante, chronische Atemwegserkrankungen zu behandeln, ist die Akupunktur. Die Tierärztin Dr. Astrid Reitz, die eine Praxis mit den Schwerpunkten Akupunktur und Chiropraktik führt, hat festgestellt: „Bei anhaltender Bronchitis stößt die Schulmedizin schnell an ihre Grenzen. In der Akupunktur wird das Pferd als Ganzes gesehen. Krankheiten sind Störungen des Energieflusses, der mithilfe der Therapie wiederhergestellt werden kann.“ Mit dem Setzen der Nadeln werden Blockaden in den Energieleitbahnen behoben. „Bei Atemwegserkrankungen können die Bronchien erweitert und der Schleim verflüssigt werden, sodass dieser besser abfließen kann.“ Aber auch andere chronische Erkrankungen lassen sich erfolgreich mit Akupunktur unterstützen.

Die Hoffnung bereits aufgegeben

Wichtig bei der Analyse der Erkrankung ist auch immer das Umfeld des Pferdes, laut Tierkommunikatorin Karin Müller. „Manch ein Pferd wird krank, weil es kreuzunglücklich in seiner Gruppenkonstellation oder der Box ist oder es immer wieder das falsche Futter bekommt, auf das es mit einer Unverträglichkeit reagiert, aber das bemerkt keiner.“ Gerade solche Dinge können im Rahmen einer Tierkommunikation zutage treten. „Auch Pferde wählen manchmal Krankheiten als Weg, weil sie keine andere Möglichkeit haben, auf sich aufmerksam zu machen. Wenn wir Menschen endlich begreifen, dass kein Pferd sich irgendwie verhält, um uns eins auszuwischen, sondern weil es ein Problem hat – in den meisten Fällen unerkannte Schmerzen! –, dann ist schon viel gewonnen“, ist Müller überzeugt.

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Blick über den Tellerrand“ in Natural Horse 03/2015

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