Gesunde Pferde durch gute Qualität

von Dr. Christina Fritz

Foto: Christiane Slawik

Wenn sich die Weidesaison dem Ende nähert, beginnt in den Ställen wieder die Diskussion darum, welches Heu für die Fütterung im Winter am besten geeignet ist. Was aber macht ein gutes Heu aus? Hier gehen die Meinungen teilweise sehr weit auseinander. Dass offensichtlich verschimmeltes Heu nicht gut ist, darüber sind sich meist alle einig. Aber ab wann ist „staubiges“ Heu problematisch? Und soll das Heu eher weich sein oder eher grob und stängelig.

Hoher Fasergehalt sorgt nicht nur für langen Kauspaß

Früher galt die Faustregel: der erste Schnitt für die Pferde, der zweite Schnitt für die Kühe. Das hat einen einfachen Grund: Der erste Schnitt einer Wiese erfolgt üblicherweise spät, also nachdem die hauptbestandsbildenden Gräser in der Blüte oder noch besser in der Samenbildung sind. Solches Gras hat einen hohen Gehalt an Zellulose, denn diese wird von der Pflanze benötigt, um stabile Stängel für Blüten und Samenstände zu bilden. Je jünger der Aufwuchs, umso höher ist der Blattgehalt im Vergleich zu Stängeln. Auch die Blätter der Gräser bestehen aus Pflanzenfasern, hier findet man aber überwiegend Pektine. …

(mit Qualitäts- und Erkennungstabelle)

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Was ist „gutes Heu“?“ in Natural Horse 03/2018

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