Korrekt nach biomechanischen Grundlagen

von Yve Ehler-Klatte

… oder warum der Kreis nur das Ziel und nicht der Anfang sein kann

Foto: Yve Ehler-Klatte

Bodenarbeit und longieren ist in aller Munde, doch wie genau soll man wissen, was gut und richtig für das Pferd ist, welche Ausrüstung, welche Methode und vor allem warum? Hilfsmittel in jeder Art und Weise überschwemmen den Markt, sind sie wirklich hilfreich und wenn ja, für wen, oder sind es gar Mittel der Hilflosigkeit?

Generell gesprochen ist die Idee meistens, dem Pferd körperlich wie seelisch die Möglichkeit der Entwicklung zu geben, ein gesundes Reitpferd werden und sein zu können. Ein gesundes und ausgeglichenes Pferd wünschen wir uns, das ohne Probleme und mit Freude seinen Reiter tragen kann.  Eines haben fast alle Möglichkeiten des Longierens meist gemeinsam: In den eher seltenen Fällen handelt es sich dabei (zwangsläufig) um Pferde, die bereits geradegerichtet und versammelt sind.

Pferde sind von Natur aus Fluchttiere, das ist weitläufi g bekannt. Aber was bedeutet das eigentlich für den Menschen im Bezug auf Umgang und Gymnastizierung des Pferdes? Ein paar Fakten dazu:

Flucht geschieht beim Pferd in erster Linie geradeaus, mit hoher Kopf-Hals-Position, um dem Bewegungsseher Pferd den besten Rundumblick zu ermöglichen, der im Zweifel in freier Natur überlebenswichtig ist. Wenn Kurven dabei überwunden werden müssen, geschieht dies möglichst schnell und effizient – in Schräglage, ähnlich einem Motorradfahrer mit seinem Motorrad in einer Kurvensituation. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Longentraining auf Kappzaum“ in Natural Horse 04/2017

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