Foto: Cornelia Ranz

Foto: Cornelia Ranz

von Marlitt Wendt

Während wir Menschen zärtliches Streicheln im Gesicht oft als Liebesbeweis und Bekundung unserer Zuneigung ansehen, so empfinden Pferde diese Art der Zuwendung oftmals weniger angenehm, als wir das erwarten. Sind Pferde nicht im engen Kontakt mit wohlmeinenden Menschen aufgewachsen und haben das Streicheln am Kopf von klein auf als etwas Schönes erlebt, so haben sie keine positiven Assoziationen in Bezug auf menschliche Berührungen in ihrem Langzeitgedächtnis abspeichern können. Pferde sind nämlich von Natur aus erst einmal kopfscheu, sie haben eine angeborene Abneigung gegen das Festhalten und Einschränkungen ihrer Kopfbewegungen.

Das Pferd soll Stück für Stück nicht mehr jede kleinste Andeutung einer Berührung als Bedrohung ansehen, sondern sie zukünftig als etwas Positives empfinden können. Dabei ist es wichtig, dass sich das Pferd zunächst immer in seiner eigenen Komfortzone befindet und weder Unwohlsein noch Stress verspürt. Dazu beginnt man die Annäherung nicht am Kopf des Pferdes, sondern irgendwo am Pferdekörper wird sanft die Hand aufgelegt und man streichelt das Tier ganz vorsichtig. Das Pferd wird hierbei für ein entspanntes Ertragen der Berührungen ausgiebig gelobt und gern auch mit Futter belohnt. Erst nach und nach nähert man sich dem Kopf, berührt beiläufig das Gesicht und füttert mit der anderen Hand gleichzeitig ein heiß begehrtes Leckerli. …

… lesen Sie mehr im Artikel „Wenn der Pferdekopf tabu ist“ in Natural Horse Heft 03/2014

Natural Horse 03/2014 ist vergriffen, aber als epaper noch erhältlich!

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