Foto: Bernd Jung

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NH: Findet man für jeden Huf ein passendes Modell? Wie ist es zum Beispiel bei unsymmetrischen Hufen, wenn die Hufformen vorn und hinten unterschiedlich sind?

BJ: Mittlerweile gibt es so viele unterschiedliche Modelle und in mehr als 90 Prozent der Fälle findet man meiner Erfahrung nach das richtige. Prinzipiell kann man zwei Hufschuhtypen unterscheiden: Der eine bedeckt nur das Harthorn, der andere reicht über den Kronsaum und das Bein. Der zweite Typ toleriert auch sich ändernde Hufformen und ist daher in der Umstellungsphase sowie bei unsymmetrischen Formen meist geeigneter. Es ist generell kein Problem, vorn und hinten unterschiedliche Modelle zu nutzen. Allerdings lassen sich nicht alle Hufschuhe in dieser Form miteinander kombinieren, da sie sich teilweise unterschiedlich auf das Laufverhalten des Pferdes auswirken. Etwas schwieriger wird es, wenn das Pferd beim Abfußen dreht. Da muss man häufig verschiedene Modelle probieren. Meist funktionieren eng sitzende besser, aber das hängt auch wieder vom Untergrund ab.

… lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Interview Bernd Jung – Der Huf bestimmt den Schuh“ in Natural Horse 03/2014

Natural Horse 03/2014 ist vergriffen, aber als epaper noch erhältlich!Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe