Foto: Andrea Klasen

Foto: Andrea Klasen

Martina Holler, Tierheilpraktikerin aus Witten an der Ruhr, hält mehrere schmale Röhrchen und die typischen braunen Fläschchen mit der rot-weißen Banderole in den Händen, außerdem ein Präparat, auf das eine Pipette aufgesetzt ist. „In einer homöopathischen Stallapotheke sollte auf jeden Fall ein Mittel sein, das man bei Unfall und/oder Schock geben kann. Das können einmal die klassischen Rescue-Tropfen sein, und/oder das homöopathische Mittel Aconitum“, rät sie.

Die Rescue-Tropfen sind die wohl bekanntesten Notfalltropfen, die in emotional belastenden Situationen zuverlässig helfen. Dieses Mittel wird aus verschiedenen Blüten kombiniert. Der britische Arzt Edward Bach (1886–1936) entwickelte diese sogenannten „Bachblüten“.

„Wenn unser Pferd sich etwa beim Verladen verletzt, in einen Zaun rennt oder durch ein anderes Erlebnis in Panik und in eine emotional aufwühlende Situation gerät, dann können wir versuchen, unser Pferd mithilfe der Rescue-Tropfen aus diesem Gefühlschaos herauszuholen“, erklärt Martina Holler.

Bei einem Ausritt sollte man diese Notfalltropfen immer dabeihaben – für Reiter und Pferd. Mit der Pipette träufeln wir im Fall der Anwendung einige Tropfen in die Unterlippe des Pferdes, oder beim Menschen in den Mund. Die Bachblüten können in kurzen Abständen wiederholt eingenommen werden.

 … lesen Sie mehr im Artikel „Die homöopatische Stallapotheke“ in Natural Horse Heft 3

Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe