HR8

Foto: Diana Kleppe

von Nathalie Penquitt

Das Allererste ist eine gute Verständigung mit dem Pferd und die Möglichkeit, ihm eindeutig zu verstehen zu geben, dass es etwas richtig gemacht hat. Ich verfolge dabei immer das Prinzip der positiven Verstärkung, das heißt, das Pferd wird bei richtigem Verhalten gelobt und belohnt.

Zu unterscheiden ist diese Methode davon, einfach nur den Druck wegzunehmen und dadurch das gewünschte Verhalten zu erreichen. Häufig gelobte Pferde arbeiten sehr motiviert mit und zeigen ein hohes Maß an Eigeninitiative. Genau das braucht man für das Training mit dem Halsring.

Wie kann die Hilfengebung mit dem Halsring konkret aussehen? Es gibt verschiedene Haltungen des Ringes. Er kann von unten oder oben gegriffen werden und in der äußeren oder inneren Hand gehalten werden. Die passende Haltung hängt von der jeweiligen Lektion ab. Voraussetzung ist auf jeden Fall ein zügelunabhängiger symmetrischer Sitz im Gleichgewicht. Nur so lassen sich deutliche Sitzhilfen geben, die das Wichtigste bei der Verständigung mit dem Pferd sind. Um eine gute Biegung des Pferdes mit Halsring zu erreichen, brauche ich das Verständnis und die Mitarbeit des Pferdes. Der Halsring wird in der äußeren Hand gehalten. Diese Haltung bewirkt eine bessere Drehung des Reiters in die Biegungsrichtung. Die äußere Schulter wird vorgenommen. So sind Reiterschulter und Pferdeschulter parallel zueinander. Dieses Muster sollte das Pferd bereits vom Reiten mit einer anderen Zäumung kennen. Es passt am besten zu den natürlichen Bewegungsabläufen. Die Hüfte des Reiters bleibt auf der äußeren Seite hinten, ebenso der Schenkel. Dadurch ist wiederum die Hüfte des Reiters mit der des Pferdes parallel. …

… lesen Sie mehr im Artikel „Reiten mit Halsring“ in Natural Horse 03/2014

Natural Horse 03/2014 ist vergriffen, aber als epaper noch erhältlich!

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