Ängste erkennen und lösen

von Caroline Sperling

Foto: Christiane Slawik

Foto: Christiane Slawik

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Traumata: seelische und körperliche. Als seelisches, mentales oder psychisches Trauma wird in der Psychologie eine seelische Verletzung bezeichnet. Im medizinischen Bereich verwendet man den Begriff für Verwundungen, die durch einen Unfall oder Gewalteinwirkungen verursacht wurden. Oft geht ein körperliches Trauma mit einem seelischen einher. Ich verwende den Begriff für ein oder mehrere einschneidende Erlebnisse, die seelische Folgen nach sich ziehen. Viele Pferde werden bereits traumatisiert, wenn sie in die Grundausbildung kommen.

Traumatisiertes Pferd – was nun?

Jeder Mensch und jedes Pferd gehen anders mit Druck und Traumata um, und auch bei deren Behandlung gibt es keine Pauschallösung oder DEN Weg. Aber eines kann man generell sagen: Man braucht viel Liebe, Zeit, Geduld, Empathie und Pferdeverstand, um das verloren gegangene Vertrauen wiederzugewinnen.

Lösung – viel Liebe, Zeit und Geduld

Damit eine verwundete Seele heilen und ein verletzter Körper regenerieren können, braucht es viel Zeit und Geduld. Manchem Pferd tut eventuell eine Auszeit auf einer Sommerkoppel zusammen mit Artgenossen gut. So kann es noch mal ein paar Monate wieder nur Pferd sein. Dadurch wird es zwar dem Menschen nicht wieder unvoreingenommen gegenübertreten, aber es wird ruhiger, weil es seiner naturgemäßen Haltung entsprechend zur Ruhe kommen kann.

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Mein Pferd ist traumatisiert“ in Natural Horse 01/2016

Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe