Foto: Martina Kiss

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Als Kind sind wir klar, haben noch Intuitionen und sind sogenannte „reine Seelen“. Doch diese reinen Seelen verflüchtigen sich, sobald wir heranwachsen. Umwelt, Erziehung und auch Traumata beeinflussen unser Handeln und unsere weiteren Wege – weg von unserem eigenen „Ich“. Im Umgang mit Pferden ist es aber genau dieses „Ich“, das wir brauchen, um ihnen zu zeigen: „Ich will jetzt etwas von dir!“ Pferde reagieren nur dann auf uns, wenn wir da und „ich“ sind. Nur dann können sie uns vertrauen. Jede Unsicherheit in unserer Seele gibt dem Pferd das Signal: „Du bist nicht klar und sicher, also kann ich dir nicht vertrauen und folge dir nicht. Ich muss die Führung übernehmen!“ Und hier hilft Alexandra Rieger.

Grenzen abstecken

Strahlendes Wetter mit einer leichten mediterranen Seebrise erwartet die Teilnehmer des Workshops „Die heilenden Kräfte der Pferde“ in Cervano. Im Seminarraum stellte sich jeder der Teilnehmer vor und Alexandra erklärte, worum es in den Workshop-Tagen gehen wird, nämlich um die Arbeit mit den Pferden zur Selbstfindung, aber auch um das theoretische Wissen rund um die Chakren.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es gleich weiter in die Praxis. In der Mitte des Geländes liegt abgegrenzt ein Dressurviereck. Im Viereck sollte sich jeder Teilnehmer einen eigenen Platz suchen, der genug Raum für mindestens zwei Meter Durchmesser bot. Alexandra Rieger gab Übungen vor, die jedem Einzelnen halfen, diesen Raum einzunehmen. Die Übungen zielten darauf ab, das eigene „Ich“ zu erkennen und zu stärken. „Wir sind die Herrscher in unserem Leben und stehen wie ein Fels in der Brandung.“ Mit diesen Affirmationen begleitete Alexandra Rieger die Teilnehmer.

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Die heilenden Kräfte der Pferde“ in Natural Horse 03/2016

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