Pferd und Mensch in der artenübergreifenden Kommunikation

von Karin Tillisch

Foto: Christiane Slawik

Foto: Christiane Slawik

Noch vor 50 Jahren waren Pferde Arbeitstiere oder Sportpferde, die darauf trainiert wurden, dem Menschen bedingungslos zu gehorchen. Ein Erwachen und Rückbesinnen auf sanfte Kommunikation und Zusammenarbeit fand erst Mitte der Neunziger statt, als die ersten großen Pferdeflüsterer den Menschen wieder das das beibrachten, was uns eigentlich die Evolution von Geburt an mitgegeben hat: Empathie.

Es gibt große Unterschiede zwischen Pferd und Mensch im Verhalten, aber: Diese werden meist nur in Ausnahme- und Gefahrensituationen besonders deutlich sichtbar, weil dann bei beiden Arten der Instinkt die Steuerung übernimmt und das bewusste Denken in den Hintergrund tritt.

Pferde lernen am natürlichsten und einfachsten durch Imitation des Verhaltens eines älteren oder ranghöheren Rudelmitglieds. So funktioniert übrigens bis heute echte Ausbildung. Der Meister macht es dem Lehrling vor, erklärt es, dann macht er es mit dem Lehrling zusammen, und erst dann macht der Lehrling es allein unter Aufsicht des Meisters.

Mit folgenden Praxisübungen:

  • Cross
  • Balancé
  • Tango

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Der gemeinsame Nenner“ in Natural Horse 03/2016

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