Mit Fühlen zur energetischen Balance

von Dr. Patricia Wanas

Foto: Dr. Patricia Wanas

Grundlage der Craniosacraltherapie ist die Erkenntnis, dass die Schädelknochen an ihren Nähten beweglich miteinander verbunden sind. Nur wenn diese Beweglichkeit gegeben ist, kann das craniosacrale System (CSS) sich immer wieder balancieren.

Der Liquor bewegt die Knochen

Durch gezieltes Entspannen des craniosacralen Systems (CSS) werden die Schädelnähte (Suturen), welche die Schädelknochen gelenkartig miteinander verbinden, freier und flexibler. Gleichzeitig werden über die Schädelknochen die dahinter befestigten Hirn- und Rückenmarkshäute sanft gelöst. Damit wird übermäßige Anspannung abgebaut und die Liquorfluktuation verbessert. Dies begünstigt die Selbstheilungskräfte des Körpers auf allen Ebenen.

Gesunde Pferde haben meist einen kräftigen, gleichmäßigen Rhythmus bei guter Vitalität; geschwächte oder kranke Pferde zeigen hier Blockierungen wie einseitige Bewegung, schwachen oder aussetzenden Rhythmus und viele andere, feine Abstufungen dazwischen. Diese Blockierungen können unterschiedliche Ursachen haben, beispielsweise durch die Geburt, durch Narben, Unfälle, Infektionen, Schock und Ähnliches entstehen. Am problematischsten sind hier Blockierungen, die schon in den ersten Lebensmonaten passiert sind, denn hier ist der Schädel des Fohlens noch nicht komplett verknöchert, sondern noch sehr weich und knorpelig. Deswegen sollte man Fohlen unter einem Jahr auch nie fix anbinden oder ruckartig am Halter ziehen, man kann bleibende Schäden auslösen.

Aber auch im späteren Leben kann es jederzeit durch falsche Ausrüstung, unsachgemäßen Umgang oder auch Fehler in der Haltung oder Fütterung zu Blockierungen kommen. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Craniosacraltherapie für Pferde“ in

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