von Dr. Christina Fritz

Foto: Christiane Slawik

Foto: Christiane Slawik

Trotz Heu ad libitum bauen alte Pferde kontinuierlich ab, verlieren ihre Muskulatur, und die Rippen schauen heraus. In solchen Fällen sollte man immer als Erstes die Zähne überprüfen lassen. Pferdezähne nutzen sich um zwei bis fünf Millimeter pro Jahr ab und werden im selben Maß aus dem Kiefer heraus-geschoben. Ab etwa 20 Jahren sind die Zähne schon recht kurz geworden und es kommt dazu, dass sich einzelne Zähne im Zahnfach lockern und kurz vor dem Herausfallen sind. Wackelnde und fehlende Zähne aber führen zu Kaustörungen und verlangsamter Futteraufnahme.

Da Pferde von Natur aus auf die Verwertung von Cellulose ausgelegt sind, kann man die fehlende Raufuttermenge nicht einfach durch Kraftfutter ersetzen. Füttert man alten Pferden größere Mengen stärkehaltiger Futtermittel wie Getreide oder Müslis, sorgt man für starke Blutzuckerschwankungen, die aber durch die fehlende Muskelmasse und die mangelnde Arbeitsleistung nicht mehr ausgeglichen werden können. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Seniorenpferde altersgerecht füttern“ in Natural Horse 04/2015

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