Bewusst mit Pferden Zeit verbringen

von Andrea Klasen

Foto: Andrea Klasen

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Die Zeit – meistens haben wir Menschen das Gefühl, dass sie uns unentwegt durch die Hände rinnt. Und weil wir die Zeit optimal nutzen wollen, tun wir häufig drei Dinge gleichzeitig und machen davon doch nichts richtig. Dieses Multitasking macht es uns unmöglich, Intensität zu spüren. Mit den Pferden können wir wieder lernen, uns auf Dinge und Situationen mit ganzem Herzen einzulassen. Denn die Pferde leben in anderen Zeitdimensionen als wir. Wenn wir ganz still sind und ihnen zuhören, nehmen sie uns mit in ihre Zeitenwelt und zeigen uns, wie kostbar Augenblicke sind.

Begegnen wir Menschen, Pferden und Situationen – mit allen Sinnen und aller Wachheit –, dann sind wir erfüllt und es bleiben keine Sehnsüchte offen. Dann gibt es keine verpassten Gelegenheiten mehr. Es sind die vielen kleinen Augenblicke, die große Qualität in sich bergen, wenn man nur bereit ist, still zu werden. Der spanische Dichter Federico García Lorca nennt diesen Zustand den „Zwischenraum der Zeit“ – und tatsächlich fühlt es sich so an, als täten wir einen Schritt zur Seite, hinunter von der linearen Zeitachse in die Welt der Augenblicke. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Pferdezeit“ in Natural Horse 04/2015

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