Lebensfreude durch Körperbewusstsein

von Maren Diehl

Foto: Ingo Reimer

Foto: Ingo Reimer

Pferde sind – ebenso wie Menschen – bei gleichem Alter an Jahren sehr unterschiedlich alt. Das gefühlte Alter steht in engem Zusammenhang mit dem Zustand des Faszienkörpers, der sich bei entsprechendem Training lebenslang erneuert und umformt. Bei uns werden Pferde oft bereits mit zwölf Jahren oder sogar früher ausgemustert und auf das Abstellgleis geschoben.

Alte Pferde sind im Erscheinungsbild sehr unterschiedlich, aber sie haben einiges gemeinsam: Die Bewegungen werden kürzer und etwas hölzerner, sie haben eine sehr klare Meinung davon, welche Aufgaben zumutbar sind und welche nicht, und meistens haben sie auch die eine oder andere Baustelle wie alte Sehnenschäden, Atemwegserkrankungen oder Arthrose.

Wenn man ein körperlich altes Pferd laufen sieht, hat man oft das Bedürfnis, es zu lockern und zu dehnen. Damit macht man ihm jedoch die über Jahre erworbene Stabilität kaputt, mit der es seine persönlichen Schwachpunkte schützt. Anstatt zu dehnen und zu lockern, fange ich an, das Pferd an der Longe in Gang zu bringen und es sich in den ihm möglichen Bewegungen erforschen zu lassen. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Alte Pferde und Faszientraining“ in Natural Horse 04/2015

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