im Wandel der Zeit

von Antoinette Hitzinger

Pferde beeinflussen seit Jahrtausenden nachhaltig die Entwicklung der Menschheit. Darin sind sich alle einig: Ohne das Pferd wäre die Entwicklung der Menschheit anders verlaufen. Die gemeinsame Geschichte zeigt, dass das Pferd ähnlich bahnbrechend war wie die „Zähmung“ des Feuers und die Entwicklung des Rades. Pferde haben Menschen schon sehr früh auch innerlich berührt und auf einer sehr persönlichen Ebene herausgefordert.

Der unsichtbare Beitrag der Pferde

Pferde können Menschen Mut, Kraft und inneren Frieden zum Durchhalten in schwierigen Zeiten geben. Wie kann so etwas sein? Fantasie? Einbildung? Wunschdenken? Dazu habe ich zwei Thesen entwickelt. These Nummer eins: Pferde helfen uns, Defizite in unserer Entwicklung aufzu-füllen. Diese These beruht auf zwei Grundlagen: 1. Pferde sind – genau wie wir Menschen – in ihrer Grundstruktur hoch soziale Wesen. Menschen wie auch Pferde leben in Sozialverbän-den, die für ihr Überleben entscheidend sind. Bei vielen Tieren, die in Verbänden leben, und auch bei uns Menschen gibt es ein bis vor Kurzem noch nicht erforschtes Phänomen: Sie ver-ständigen sich nicht nur über ihre direkten Sinne wie Augen, Ohren, Nase und Maul, son-dern sie nehmen auch Stimmungen und Gefühle des anderen wahr. Im Gehirn wurden die Spiegelneuronen entdeckt, die eine solche Funktion haben. Ich nehme an, dass Spiegelneuronen erst ein Teil des gesamten Mechanismus sind. Ein erstes Modell von etwas bisher Unmessbarem. Wir lassen uns von Verhalten „anstecken“, wie etwa Gähnen oder Lächeln, und wir nehmen ebenso unmittelbar und unbeabsichtigt Emotionen und Stimmungen auf, wie Trauer, Freude, Angst, Aufregung. Ohne darüber nachzudenken. In Pferdeherden ist das genauso. Und es passiert auch zwischen Mensch und Pferd. Dabei spielt das elektromagnetische Feld des Herzens eine ebenso große Rolle wie die Spiegelneuronen im Gehirn. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Partner Pferd “ in Natural Horse Ausgabe 04/2019

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