Gymnastierende Arbeit an Strick und Halfter

von Eva Wiemers

In den letzten Jahren hat sich allgemein die Ansicht durchgesetzt, dass die Zirkuslektionen Kompliment, Knien, Aufrechtliegen, Flachliegen und Sitzen weit mehr als Spiel und Spaß sind. Neben Anforderungen an die Pferdepsyche verlangen sie auch den körperlichen Fähigkeiten des Pferdes einiges ab. Die größten Ansprüche werden an seine Balancierfähigkeit und an die Dehnfähigkeit seiner Muskeln gestellt. Zirkuslektionen können dementsprechend als gymnastizierende Übungen eingesetzt werden. Nun ist es allerdings nicht so, dass diese Lektionen an sich für das Pferd körperlichen Gewinn bringen. Es kommt ganz darauf an, wie die Pferde ausgebildet werden. Das trifft für die mentale ebenso wie für die körperliche Ebene zu.

Schritt für Schritt zur Balanciergeschicklichkeit

Zu jeder Bewegungsanforderung gibt es einzeln trainierbare Übungen, die das Pferd vorbereiten. Als Ergebnis dieser Analyse machen wir mit unserem Pferd

  • Übungen für den ganzen Körper,
  • Übungen für den Rücken,
  • Übungen für die Vorhand,
  • Übungen für die Hinterhand.

In den einzelnen Übungen dieser vier Teilbereiche erwirbt das Pferd erste Balanciergeschicklichkeit. Vor allem stellen sie die Dehnfähigkeit der Muskeln sicher, die sich beim Hinab ins Kompliment verlängern müssen. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Erste Vorübungen für Zirkuslektionen“ in Natural Horse Spezial Ausgabe Boden- und Freiarbeit

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