von Nina Steigerwald

Gymnastizierendes Geräteturnen hat als vielseitige Trainingsform den Vorteil, dass es für fast alle Pferde geeignet ist. Senioren und Reha-Pferde werden schonend trainiert, Jungpferde ohne Belastung spielerisch ausgebildet, arbeitslose Kinderreitponys bekommen neue Herausforderungen im True Horse Agility Parcours und unser Reitpferd profitiert von einer idealen Ergänzung zum Training unter dem Sattel. Gymnastizierung hat viele Formen. Eine davon ist das Wippentraining. Da die Wippe im ersten Schritt schon eine Unsicherheit für das Pferd darstellt, ist auch eine spezielle Herausforderung damit verbunden. Deshalb stellen sich folgende Fragen:

Welchen Nutzen hat dieses Training und warum sollten Pferde überhaupt wippen?

  • Tiefenmuskulatur-Training
  • Tiefenmuskulatur-Training
  • Verbesserung der Koordinationsfähigkeit
  • Schulung des Körpergefühls „Propriozeption“
  • Vertrauensaufbau
  • Neue Wege im Miteinander

Vernünftiges Wippentraining hilft auch bei körperlichen Problemen:

  • Verspannungen im Rücken
  • Verspannungen im Rücken
  • Rückenschmerzen
  • Atrophien der Rückenmuskulatur
  • Arthrosen
  • Fehlende Geschmeidigkeit
  • (Wiederkehrende) Blockaden in der gesamten Wirbelsäule
  • Hufproblematiken
Voraussetzungen im Training

Das Wippentraining ist eng mit Clickertraining verbunden. Die Herausforderung beim Clickertraining ist für viele Teams die Höflichkeit. Nur mit einem Pferd, das gesittet sein Maul von Mensch und Futtertasche fernhält, darf man Gerätetraining machen. Erstens macht es keinen Spaß, mit einem „Raubritter“ zu arbeiten, und zweitens ist es gefährlich, wenn das Pferd ständig fragt, ob es nicht zwischendrin etwas zu fressen haben könnte. Bei korrekt angewandtem Clickertraining kann jedes Pferd innerhalb weniger Trainingseinheiten Höflichkeit lernen. Der Lohn für Konsequenz in diesem Bereich ist ein Pferd, das sich gänzlich auf seine Aufgabe konzentriert und schnell und mit Begeisterung lernt. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Balance und Spaß mit Wippentraining“ in Natural Horse Spezial Ausgabe Boden- und Freiarbeit

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