Stress vermeiden durch Empathie

von Sandra Fencl

Foto: Sandra Fencl

Pferde pferdegerecht zu trainieren ist oft schwerer, als man denkt. Nicht nur, weil wir als Raubtier mit einem Beutetier arbeiten, sondern weil der Zwei- im Vergleich zum Vierbeiner deutlich andere Kommunikationsschwerpunkte setzt. Während wir vielfach unser Befinden über die verbale Sprache ausdrücken, wird man ein Pferd nur relativ selten in gewohnter Umgebung wiehern hören. Die Pferdesprache ist sehr subtil und kleinste Mimikveränderungen können viel bedeuten. Diese Tatsache führt aber häufig – auch ungewollt – für uns Menschen zu Missverständnissen mit unseren geliebten Pferden.

Pferde richtig interpretieren: So geht’s!

Wenn man sein eigenes Pferd einem dieser Typen zuordnen kann, ist man schon einen Schritt weiter in der gemeinsamen Kommunikation. Man versteht jetzt, warum beispielsweise ein Haflinger plötzlich und unerwartet stehen bleibt und sich scheinbar gar nicht mehr bewegen möchte, bei erhöhtem Druck (zum Beispiel Gerteneinsatz) dann aber weniger freundlich mit Zähnen oder Hufen auf einen zukommt. Oder dass eine erhöhte Kopfposition des Arabers bereits „Warnstufe rot“ bedeutet und man sein Vollblut in diesem Moment vorsorglich beispielsweise stellen oder biegen oder allgemein beschäftigen sollte, damit der Kopf des Vierbeiners „eingeschaltet“ bleibt und das Pferd nicht im nächsten Moment in den unkontrollierbaren Fluchtmodus wechselt

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „PferdeGerechtes Training“ in Natural Horse 02/2018

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