zur glücklichen Pferdeseele

von Ilja van de Kasteele

Foto: Ilja van de Kasteele

Meist geht es bei Pferden nur darum, ihre körperliche Balance zu verbessern. Dabei ist die innere Balance genauso wichtig – jedenfalls dann, wenn man ein glückliches Pferd mit Ausstrahlung haben möchte, das sich auf den Menschen freut und nicht frohlockt, sobald er weg ist.

Pferde wollen in der Balance, im Gleichgewicht sein – jederzeit und überall. Dabei geht es nicht nur um die äußere, sondern auch um die innere Balance. Die beiden Arten des Gleichgewichts hängen eng zusammen: Ohne innere keine oder nur eine ungenügende äußere Balance und umgekehrt. Ohne äußere Balance können Pferde im entscheidenden Moment nicht fliehen. Ohne innere Balance fühlen sie sich haltlos, aus dem Gleichgewicht des Lebens geraten. In freier Wildbahn finden sie diese innere Balance in der Herde.

Die Harmonie und Balance aufrechtzuerhalten ist für ein Pferd neben dem täglichen Überleben das Wichtigste. Unsere domestizierten Pferde leben aber selten in einem natürlich gewachsenen Herdenverband. Sie werden mehr oder weniger willkürlich von uns Menschen zusammengewürfelt. Und das auf engstem Raum. Eine Weide von 20 Hektar für etwa zehn bis zwölf Tiere – was in den meisten Ställen schon ein Traum wäre – mag groß erscheinen, ist aber im Vergleich zu dem natürlichen Lebensraum frei lebender Pferde nicht mehr als ein Handtuch. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Mit innerer Balance“ in Natural Horse 04/2017

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