Die Kraft klarer Frequenzen

von Sabine Schnabel

John Shore, ein englischer Musiker (1662–1752), erfand 1711 die Stimmgabel und nannte diese scherzhaft eine Forke. Seitdem sind Stimmgabeln aus der Musik nicht mehr weg­zudenken. Ihre schnellen Bewegungen versetzen auch Kör­pergewebe in Schwingung. Deshalb verwenden Ärzte und Techniker sie ebenfalls in ihrer Arbeit.

Neuer ist jedoch die Anwendung in der Therapie für Pferde. Stimmgabelklän­ge regenerieren, glätten das Nervenkostüm, stärken das Immunsystem und schenken Freude und Genuss. Beson­ders Pferde, die als „austherapiert“ gelten, sprechen sehr gut auf Stimmgabeln an. Das mag auch daran liegen, dass sie angenehm und sanft in Klang und Wirkung sind, den­noch in die Tiefe gehen und nicht unbedingt auf dem Kör­per angesetzt werden müssen, um zu helfen. Das weiß so manches „Problempferd“ zu schätzen, und auch für den Behandler kann es hilfreich sein. Bewährte Anwendungen für Klänge im Allgemeinen und Stimmgabeln im Besonderen sind körperliche Probleme, Ängste und Phobien sowie auffälliges Verhalten.

Davon können viele Pferdehalter ein Lied singen: Pferde, die nicht auf den Anhänger gehen, sich nicht oder nur ungern berühren lassen, Angst vor Behandlungen oder auf Tur­nieren haben, einen Unfall hatten, randalieren, allergisch auf bestimmte Substanzen reagieren, Futterprobleme oder Schmerzen haben, die Mitarbeit verweigern, sich nicht oder zu stark zur Wehr setzen, ihren Platz in der Herde nicht finden, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch rund um das Thema Zeugung, Trächtigkeit und Fohlenge­burt können die kleinen Instrumente bestens unterstüt­zen. Stimmgabeln wirken auch dann, wenn schon viel pro­biert wurde und nichts so recht geholfen hat. …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Klangtherapie mit Stimmgabeln“ in Natural Horse Ausgabe 02/2019

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