Foto: Marc Lubetzki

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Pferde fühlen sich sicherer, wenn sie gegen Abend an einen sauberen Schlafplatz mit großer Entfernung zum Fressplatz wandern können. Die Stille schärft die Sinne. Wie werde ich die Pferde bemerken? Was wird sie verraten? Ein leises Knacken im Gebüsch, der Geruch von feuchtem Fell oder ein Schweif, der sich schwungvoll bewegt, um die ersten Fliegen des Tages zu verscheuchen? Und mit welchem Sinn werden mich die Wildpferde bemerken? Es wird wohl davon abhängen, ob die Sicht durch Bäume oder Felsen versperrt ist, ob der Wind in ihre Richtung weht oder ob der Boden meinen Trittschall spürbar weitergibt. Damit die Pferde nicht sofort vor mir weglaufen, ist eines auf jeden Fall besonders wichtig: Sie müssen mich so früh wie möglich bemerken, und sie müssen sehr schnell erkennen, dass ich keine Gefahr für sie darstelle. Die Fluchtdistanz von Wildpferden liegt je nach Gebiet zwischen 200 Metern und einem Kilometer. In einer Herde hält ein Pferd immer Wache und der Leithengst verteidigt sie bei drohender Gefahr. …

… lesen Sie im Artikel „Wildpferde – was wir von Ihnen lernen können“ in Natural Horse Heft 4

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