Foto: Lisa Kittler

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Um die Ausbildung und das Training des Pferdes so optimal wie möglich zu gestalten, sollte das gesamte Umfeld des Pferdes stimmen. Es sollte selbstverständlich sein, dass das Pferd seine natürlichen Bedürfnisse wie Sozialkontakte, ausreichend Futter und genügend Möglichkeiten, sich im Tageslicht selbstständig zu bewegen, erfüllt bekommt. Außerdem ist der Gesundheitszustand des Pferdes immer zu kontrollieren. Zähne oder Hufe, die nicht regelmäßig bearbeitet werden, können dem Pferd Schmerzen verursachen und das ganze Bewegungsmuster negativ beeinflussen. Die Ausrüstung muss immer passend für das Pferd ausgesucht und regelmäßig überprüft werden.
Sind all diese Punkte sorgfältig geprüft, kann mit der Planung des konkreten Trainings begonnen werden. Dazu ist es wichtig, sich als Besitzer selbst zu überlegen, was man gern mit seinem Pferd machen möchte und wozu dieses geeignet ist. Soll das Pferd vor der Kutsche gehen? Eher im Springsport eingesetzt werden oder als Geländepferd gemütliche Runden drehen? Es gilt also, am Anfang zu klären, was das individuelle Hauptziel des jeweiligen Mensch-Pferd-Paares ist. Daraus entwickeln sich anschließend die Teilziele der Ausbildung des Pferdes, die wiederum in einzelne Ziele für jede Trainingseinheit zergliedert werden können. Die Trainingseinheiten sollten dabei logisch aufeinander aufbauen, verständlich gestaltet und möglichst ständige Erfolge für das Pferd und damit auch für den Trainer ermöglichen.

… lesen Sie im Artikel „Pferde durch Training schöner machen“ in Natural Horse Heft 4

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