Text von Ulrike Dietmann

Foto: Christiane Slawik

Oft gibt es keine Worte für die Gefühle, die Pferde in uns wecken – für ihre Größe, für ihre unendliche Geduld, für ihre unermüdlichen Versuche, uns zu berühren. Uns dorthin mitzunehmen, wo unser eigentlicher Platz ist: als Teil der Schöpfung, als Teil der Natur, als Teil des großen Netzes, in dem alle verbunden sind und niemand allein ist.

Ich habe gelernt, dass alles, was wir mit Pferden tun, ob wir reiten, Pferde ausbilden oder mit ihnen spazieren gehen, mit unserer inneren Haltung ihnen gegenüber zu tun hat. Damit, wie wir sie sehen. Heute, nachdem Pferde mich immer und immer wieder von jedem Sockel gestoßen haben, den ich mir mit meinem tollen Wissen und meiner tollen Erfahrung gebaut habe, komme ich nicht selten in der Sprachlosigkeit an.

Weil ich all das in der Zwischenzeit lernen durfte, erscheint es absurd, dass wir sie unterwerfen wollen, sie maßregeln oder sie mit einer Methode zum Funktionieren bringen wollen. Man darf mich jetzt für verrückt halten und spirituell abgehoben, und ich verstehe es. Ich kann aber jedem versichern, dass ich mir das alles nicht ausgedacht habe, sondern dass es Pferde waren, die mir das alles gezeigt haben.

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Pferde – die spirituellen Wesen“ in Natural Horse 02/2017

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