von Alexandra Rieger

Foto: Martina Kiss

In allem, was Pferde tun, ob sie sich bewegen oder ob sie nur still stehen, spielt das Fühlen eine essenzielle Rolle. Dieses „Erfühlen“ von Bodenvibrationen oder der Menschen mit ihren Emotionen ist die Hauptsprache, die Pferde beherrschen, und diese Sprache können wir uns zunutze machen oder in der Arbeit am Boden als Kommunikationsmittel einsetzen. Dabei gilt, dass das Pferd mit uns „spricht“ und wir uns danach richten.

Für Pferde ist Fühlen überlebensnotwendig, jedenfalls in der freien Natur. Sie erspüren Energien und deren Qualität und damit die Informationen, die ein Ort, eine Situation, ein Tier und vor allem auch Menschen ausstrahlen.

Pferde können Informationen aus der Atmosphäre empfangen und dechiffrieren. Potenziell können wir Menschen das genauso, und Pferde können uns dabei helfen, diese Fähigkeit wiederzuentdecken und zu entfalten. Gefühle sind sehr wichtige Botschafter. Wir sollten daher ein Bewusstsein unseren Gefühlen gegenüber entwickeln, denn sie machen es möglich, Inhalte im „Seeleninnenraum“ wahrzunehmen. Wahrnehmen bedeutet, etwas zu erkennen, und das Erkennen befähigt zur Entscheidung.

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Durch Bodenarbeit fühlen lernen“ in Natural Horse 02/2017

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