Gesundheitsrisiko für das Pferd?

von Sandra Fencl

 

Foto: Sandra Fencl

Foto: Sandra Fencl

Dass Pferde von Natur aus schief sind, ist den meisten Reitern bewusst. Dass aber die meisten Reiter die Schiefe des Pferdes häufig sogar verstärken, ist jedoch den allerwenigsten klar. Eine symmetrische Körperausrichtung und gute koordinative Fähigkeiten sind aber essenziell, um Pferd und Reiter gesund und fit zu erhalten. Dabei die richtigen Tipps und wichtige Übungen an die Hand zu bekommen, wie man jeden Tag gegen seine natürliche, aber auch erworbene (berufsalltagsbedingte oder unfall-/OP-bedingte) Schiefe arbeitet und diese verringert, kann oft eine wertvolle Hilfe sein.

Übungen in den Alltag integrieren

Nicht nur beim Reiten, auch im Alltag sollte man versuchen, an seiner Schiefe zu arbeiten. Menschen, die eine annähernd gleich hohe Aktivität beider Gehirnhälften aufweisen, reiten koordinierter und können auch im Berufsleben ihr gesamtes Potenzial besser nutzen. Durch einseitige Arbeit (beispielsweise Kassiertätigkeit oder in vielen handwerklichen Berufen) wird aber häufig ein Arm mehr genutzt und eine schiefe Körperhaltung gefördert. Sehr „rationale“ Büroberufe fördern die einseitige Hirntätigkeit (linke Hirnhälfte für Schreiben, Mathematik, rationales Denken; die rechte Hirnhälfte ist verantwortlich für künstlerisch kreative Tätigkeiten). Einige einfache Übungen helfen, wie man von einer sehr einseitigen Händigkeit wegkommt:

  • Haare kämmen oder Zähne putzen abwechselnd mit beiden Händen
  • Telefonieren mit Freisprecheinrichtung beziehungsweise den Hörer des Handys abwechselnd mal rechts oder links halten …

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Die Schiefe des Reiters“ in Natural Horse 04/2016

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