Mit dem „Sit-in-Balance“ zur harmonischen Einheit

Erfahrungsbericht von Kirsten Fleiser

Foto: Kirsten Fleiser

Foto: Kirsten Fleiser

In Balance auf seinem Pferd zu sitzen – das ist der Traum eines jeden Reiters. Doch oft liegen hier Realität und Traum sehr weit auseinander. Seit kurzem ist ein neuartiger Trainingssattel auf dem Markt, der genau diesen Wunsch in die Tat umsetzen kann – der „Sit-in-Balance“-Sattel, kurz SIBA genannt, lässt spontan vor dem inneren Auge die Vision einer harmonischen Einheit von Pferd und Reiter entstehen. Was wie eine neue Reitlernmethode à la Centered Riding klingt, ist tatsächlich ein besonderes Trainingsgerät.

Welchen Zusatznutzen bietet der „Sit-in- Balance“ gegenüber herkömmlichen Sätteln?

Schon während des passiven Getragenwerdens durch das Pferd treten gleich mehrere Effekte ein. Zunächst entsteht ein gewolltes Ungleichgewicht, sodass falsche Bewegungsmuster kompensiert und dadurch aufgelöst werden.  Selbst bei einem gut balancierten Reiter wird die dennoch bestehende Schiefe aufgezeigt und geradezu automatisch daran gearbeitet. Besonders die Körpermitte wird gestärkt und die Amplitude der Beckenbeweglichkeit beim Mitschwingen zugelassen und dadurch vergrößert. Dem Pferd wird eine freie Bewegung unter dem Reiter ermöglicht – die Luft bildet einen Puffer und vermeidet direkten Kontakt des Rückens mit den Sitzbeinhöckern des Reiters.

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Der Luftkissensattel“ in Natural Horse 04/2016

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