Futtermanagement im Stall

Die Zahl der „Rentnerpferde“ in unseren Ställen nimmt stetig zu. Moderne Futtermittel wie Heucobs, ermöglichen es den Pferde noch lange im Futter zu halten, auch wenn sie ihr Heu schon nicht mehr ausreichend kauen können. Christina Fritz hat recherchiert was so ein Senior in Bezug auf Haltung, Fütterung und Gesundheitsmanagement braucht.

Oldies auf den Zahn gefühlt

„Ach, das Pferd ist schon so alt, das braucht keinen Zahnarzt mehr“, „Der frisst doch super, der hat nix an den Zähnen“, oder: „Es ist doch normal, dass alte Pferde mager sind und schlecht fressen“ sind nur einige Sätze, die man in Verbindung mit alten Pferden bringt. Dr. Karin Palmer und Mag. Caroline Rezabek plädieren gerade bei Pferdesenioren für eine regelmäßige Zahnkontrolle. Sie erklären welche Probleme und Erkrankungen es bei alten Pferden auftreten können und wie die Behandlung aussieht.

Pferdesenioren im Offenstall

Wenn Pferde älter werden, kristallisieren sich bei den Senioren Vorlieben heraus – gerade was die Haltung anbelangt. Hier kann der Umzug in einen anderen Stall,
vielleicht gar in einen Offenstall, zum
Hasardspiel werden. Denn was wäre, wenn das ältere Pferd sich nicht in die Herde einfügen kann? Tanja Romanazzi erklärt, worauf man bei einem alten Pferd in einem Offenstall achten sollte.

Bewegung von Anfang an

Wer sein Pferd liebt, wird versuchen, es von Anfang an gesund zu trainieren. Denn Bewegung ist das Um und Auf, damit der vierbeinige Liebling fit seinen Lebensabend verbringen kann. Barbara Welter-Böller zeigt wie man mit einfachen Bewegungen betagte Pferde fit bis ins hohe Alter erhält.

Körpergefühl schulen

Alte Pferde sind oft in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und wirken daher unsicher. Der Senior hat ein vermindertes Körpergefühl. Dr. Ruth Katzenberger-Schmelcher und Yvonne Katzenberger zeigen mit welchen Übungen man das Körpergefühl – auch bei alten Pferde – schulen kann.

Sanfte Beschäftigung für Pferderentner

Oft kann sich ein Pferderentner aufs Abstellgleis abgeschoben fühlen, wenn man ihn nur auf die Weide stellt. Aber es gibt viele sinnvolle und entspannende Beschäftigungen, die auf sanfte Weise Mensch und Pferd gut tun. Martina Kiss hat einige Beschäftigungen zusammengestellt um Pferderentnern zu zeigen, dass sie durchaus noch gebraucht werden.

Durch die Macht der Fantasie

Wie Pferde und Menschen miteinander kommunizieren, ist vielseitig. In erster Linie sind Pferde auf die Körpersprache und auf die mentale Ausdrucksweise des Menschen geprägt, aber sie haben auch Fantasie und Humor. Ulrike Dietmann erzählt aus den Erfahrungen ihrer Seminare, wie Pferde diese Fantasie ausdrücken.

Das Knotenhalfter

Die einen begreifen ein Knotenhalfter als sinnvolles und direktes Kommunikationsmedium zwischen Pferd und Mensch, die anderen verpönen es wegen zu starker Druckpunkte und Schärfe. Lorella Joschko recherchierte die Geschichte, die ursprüngliche Anwendung und interviewt Experten zu der Verwendung des Knotenhalfters.

Hypermobilität beim Pferd

Im Humanbereich ist die Hypermobilität schon lange. Bei den Pferden rückt diese Überbeweglichkeit der Körperstrukturen erst in den letzten Jahren in den Vordergrund. Ellen Wolff erklärt was Hypermobilität ist, wie die Auswirkungen sind und wie man ein hypermobiles Pferd managen kann.

Mauke und Raspe

Jeder Besitzer eines Tinkers, Kaltblüters oder Friesen kennt und fürchtet sie, die Mauke oder Raspe. Auch Pferde ohne Fesselbehang können plötzlich und ohne ersichtlichen Grund Entzündungen oder Krusten in der Fesselbeuge entwickeln. Christina Fritz erläutert die Ursachen, Arten und Behandlungsmethoden der Mauke und Raspe.