Durch die Macht der Fantasie

Wie Pferde und Menschen miteinander kommunizieren, ist vielseitig. In erster Linie sind Pferde auf die Körpersprache und auf die mentale Ausdrucksweise des Menschen geprägt, aber sie haben auch Fantasie und Humor. Ulrike Dietmann erzählt aus den Erfahrungen ihrer Seminare, wie Pferde diese Fantasie ausdrücken.

Das Knotenhalfter

Die einen begreifen ein Knotenhalfter als sinnvolles und direktes Kommunikationsmedium zwischen Pferd und Mensch, die anderen verpönen es wegen zu starker Druckpunkte und Schärfe. Lorella Joschko recherchierte die Geschichte, die ursprüngliche Anwendung und interviewt Experten zu der Verwendung des Knotenhalfters.

Hypermobilität beim Pferd

Im Humanbereich ist die Hypermobilität schon lange. Bei den Pferden rückt diese Überbeweglichkeit der Körperstrukturen erst in den letzten Jahren in den Vordergrund. Ellen Wolff erklärt was Hypermobilität ist, wie die Auswirkungen sind und wie man ein hypermobiles Pferd managen kann.

Mauke und Raspe

Jeder Besitzer eines Tinkers, Kaltblüters oder Friesen kennt und fürchtet sie, die Mauke oder Raspe. Auch Pferde ohne Fesselbehang können plötzlich und ohne ersichtlichen Grund Entzündungen oder Krusten in der Fesselbeuge entwickeln. Christina Fritz erläutert die Ursachen, Arten und Behandlungsmethoden der Mauke und Raspe.

Der genetische Faktor

Was braucht ein Pferd, um glücklich, motiviert und in physischer und psychischer Balance zu sein? Artgerechte Fütterung, pferdegerechte Haltung und Training. Doch was hat das mit dem genetischen Faktor zu tun. Helke Falke trainiert seit Jahren Pferde und hat dabei Wichtiges herausgefunden.

Hufgesundheit und Faszien

Neueste Erkennt­nisse in der Faszienforschung lassen beim Thema Hufgesundheit manches in neuem Licht erscheinen. Ein konstruktiver Dialog zwischen der Pferdeosteopathin Cornelia Klarholz und dem Huf­experten Martin Bösel zeigt moderne Wege auf. Claudia Nachtwey hat die beiden Experten interviewt.

Traumaheilung mit Pferden

Dass Pferde uns in vielen Situationen beruhigen und zur Seite stehen, ist schon lange bekannt. Erst in den letzten Jahren rückt immer mehr das Pferd als echter Traumaheiler in der pferdegestützten Therapie in den Fokus einer etwas anderen Therapieform – bei Depressionserkrankten, Burn- oder Bore-out, bei Autismus und Menschen, die mit mit körperlicher oder
seelischer Gewalt konfrontiert wurden. Claudia Swierczek erklärt warum Pferde so effektive Traumaheiler sind.

Pferde als Co-Therapeuten

Alle Pferde sind auf gewisse Weise Therapeuten. Aber Therapiepferde sind noch auf eine spezielle Art weitaus mehr gefordert, sonst entsteht Stress. Inwiefern das Pferd für diese Aufgabe geeignet ist und wo seine Grenzen liegen, legt Jennifer Becker klar, die seit Jahren Therapiepferde ausbildet.

Wahrheit ist stärker als Wissen

Wissen beruht auf der Wahrnehmung durch den Verstand. Wenn wir es mit Pferden zu tun haben, treffen wir auf Wesen, die ganzheitlich wahrnehmen und nicht wie Menschen hauptsächlich rational. Ulrike Dietmann erzählt von ihren Erfahrungen über dieses Thema.

Kauen, Lecken und Gähnen

Die Zeichen von Pferden wie Kauen, Lecken oder Gähnen müssen nicht immer nur Entspannung ausdrücken. Es kann durchaus sein, dass ein Pferd mit dem Lippenlecken auch beschwichtigen will. Diese Zeichen richtig zu interpretieren, hängt ganz davon ab in welchem Kontext das Zeichen steht. Antoinette Hitzinger hat nachgeforscht welche Zeichen in welchen Situationen entstehen können.

Zuerst Pferdesprache anwenden

Kauft man sich ein Pferd will man es meistens reiten oder trainieren. Viele Menschen erwarten sich jedoch, dass das Pferd jedes Kommando des Menschen versteht. Warum es so wichtig ist, dass man zuerst die Pferdesprache anwenden sollte, bevor man die Ausbildung beginnt, erklärt Gertrud Pysall.