Sanfte Beschäftigung für Pferderentner

Oft kann sich ein Pferderentner aufs Abstellgleis abgeschoben fühlen, wenn man ihn nur auf die Weide stellt. Aber es gibt viele sinnvolle und entspannende Beschäftigungen, die auf sanfte Weise Mensch und Pferd gut tun. Martina Kiss hat einige Beschäftigungen zusammengestellt um Pferderentnern zu zeigen, dass sie durchaus noch gebraucht werden.

Das Knotenhalfter

Die einen begreifen ein Knotenhalfter als sinnvolles und direktes Kommunikationsmedium zwischen Pferd und Mensch, die anderen verpönen es wegen zu starker Druckpunkte und Schärfe. Lorella Joschko recherchierte die Geschichte, die ursprüngliche Anwendung und interviewt Experten zu der Verwendung des Knotenhalfters.

Der genetische Faktor

Was braucht ein Pferd, um glücklich, motiviert und in physischer und psychischer Balance zu sein? Artgerechte Fütterung, pferdegerechte Haltung und Training. Doch was hat das mit dem genetischen Faktor zu tun. Helke Falke trainiert seit Jahren Pferde und hat dabei Wichtiges herausgefunden.

Hufgesundheit und Faszien

Neueste Erkennt­nisse in der Faszienforschung lassen beim Thema Hufgesundheit manches in neuem Licht erscheinen. Ein konstruktiver Dialog zwischen der Pferdeosteopathin Cornelia Klarholz und dem Huf­experten Martin Bösel zeigt moderne Wege auf. Claudia Nachtwey hat die beiden Experten interviewt.

Kauen, Lecken und Gähnen

Die Zeichen von Pferden wie Kauen, Lecken oder Gähnen müssen nicht immer nur Entspannung ausdrücken. Es kann durchaus sein, dass ein Pferd mit dem Lippenlecken auch beschwichtigen will. Diese Zeichen richtig zu interpretieren, hängt ganz davon ab in welchem Kontext das Zeichen steht. Antoinette Hitzinger hat nachgeforscht welche Zeichen in welchen Situationen entstehen können.

Zuerst Pferdesprache anwenden

Kauft man sich ein Pferd will man es meistens reiten oder trainieren. Viele Menschen erwarten sich jedoch, dass das Pferd jedes Kommando des Menschen versteht. Warum es so wichtig ist, dass man zuerst die Pferdesprache anwenden sollte, bevor man die Ausbildung beginnt, erklärt Gertrud Pysall.

Zungenbeinblockierung

Ein blockiertes Zungenbein ist oft für die Unrittigkeit oder Verspanntheit des Pferdes verantwortlich. Dieser gabelförmige Knochen im Maul des Pferdes hängt frei zwischen kleinen Zungenbeinmuskeln. Barbara Welter-Böller informiert was es mit dem blockierten Zungenbein zu tun hat und wie es sich auf die Anatomie und das Reiten auswirkt.

Energetisches Reiten

Wer wünscht sich nicht, dass er beim Reiten eine komplette Einheit mit seinem Pferd erreicht? Man hat einen Gedanken und das Pferd soll ihn ausführen, quasi als verlängerter Pferdearm des menschlichen Gehirns. Alexandra Rieger gewährt Einblicke in das Wie der natürlichen Intuition des energetischen Reitens.

Pferde optimal fördern

Der Traum jedes Reiters ist es, dass sein Pferd auf ein Zeichen reagiert und dementsprechend das Gewünschte ausführt. Es braucht oft monatelanges Üben, bis eine Lektion reibungslos und zur Zufriedenheit des Reiters abläuft. Um zum gewünschten Erfolg zu kommen, ist eines sehr wichtig – das richtige Timing.

Das Symptom ist nicht gleich die Ursache

Der zunehmenden Zahl an stoffwechselkranken oder verhaltensauffälligen Pferden in unseren Ställen steht eine immer größer werdende Zahl von Therapeuten, Verhaltenstrainern und Ernährungsberatern gegenüber. Dr. Christina Fritz erklärt warum Symptombekämpfung sinnlos ist und nur das Finden von Krankheitsursachen zum Ziel führt.

Problempferde im Training

Das Thema „Problempferde“ ist derzeit gefühlt in aller Munde. Sandra Fencl meint jedoch, dass es diese Pferde nicht gibt, sondern lediglich Pferde, deren Besitzer oder Trainer, das jeweilige Pferd individuell nicht richtig analysieren und dementsprechend (be-)handeln.

Partner Pferd

Jessica Freymark

Im Laufe der Jahrtausende hat sich die Zugehörigkeit des Pferdes zum Menschen gewandelt. War das Pferd früher Nutztier wurde es zum echten Partner des Menschen. Antoinette Hitzinger erklärt die heutige Aufgabe und neue Facette des Pferdes für uns Menschen und welche Chance es dabei für uns gibt.