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	<title>Ausgabe 2018-04 Archive - Naturalhorse</title>
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	<description>Über den achtsamen Umgang mit Pferden</description>
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	<title>Ausgabe 2018-04 Archive - Naturalhorse</title>
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		<title>Durch Loslassen zur Freiheit &#8230;</title>
		<link>https://naturalhorse.de/durch-loslassen-zur-freiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 18:50:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2018-04]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Loslassen ist ein Thema, das von uns Menschen schwer umzusetzen ist, da die Verlustangst immer überwiegt. Es liegt in der Natur jedes Lebewesens, sich sicher fühlen zu wollen. Auch das Fluchttier Pferd muss in jedem Moment sicher sein, dass es frei ist. Ulrike Dietmann stellt dar warum das Loslassen für die Beziehung zwischen Mensch und Pferd so wichtig ist.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8230; erwartungslos zur Seele des Pferdes</h4>
<p>von Ulrike Dietmann</p>
<figure id="attachment_3833" aria-describedby="caption-attachment-3833" style="width: 254px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-3833 size-full" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2754Web.png" alt="" width="264" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-3833" class="wp-caption-text">Foto: Martina Kiss</figcaption></figure>
<p>Es war ein langer Weg für mich zu verstehen, was Loslassen wirklich bedeutet – bei Pferden. Die Pferde haben es mir immer wieder gezeigt, dass ich zu schnell zu viel verlange. Ich habe nicht verstanden, dass nicht nur ein Gebiss, eine zu scharfe Hilfe oder eine zu enge Box Druck und Zwang auf das Pferd ausüben, sondern schon ein Gedanke, der zu viel fordert. Als ich anfing, mir das genauer anzuschauen, wurde mir bewusst, dass ich voller Zwänge bin, andere zu kontrollieren, mich zu kontrollieren. Dass ich selbst nicht frei bin. Wie kann ich da ein Pferd frei sein lassen? Auch wenn mein Kopf schon lange sagte: „Ich möchte kein Pferd unterwerfen. Ich möchte keinem Pferd Gewalt antun. Ich möchte, dass mein Pferd sich frei bewegen kann.“ Letztlich half es nicht viel, dass ich das Richtige dachte. Ich musste es fühlen und ich musste es vor allem in meinem Körper fühlen. Ich musste all die Reaktionsmuster in meinem Körper auflösen, die unbewusst abliefen, wenn ich ritt, wenn ich ein Pferd longierte oder auch nur führte.</p>
<h4>Durch Wiederholung zu Frust</h4>
<p>Ich erzähle ein Beispiel: Ich arbeitete mit meiner Reitlehrerin daran, meine Stute an einer bestimmten Stelle anzugaloppieren. Meine Hilfen kamen nicht durch, ich verstärkte die Hilfen, schließlich galoppierte sie, aber eben zu spät. Was passierte dann? Ich wiederholte die Übung. So habe ich schließlich auch das Klavierspielen gelernt: endlose Wiederholungen. Das, was man Training nennt. Der zweite Versuch gestaltete sich ganz gut. Der dritte nicht gut. Der vierte eine Katastrophe. Ich merkte, dass meine Konzentration nachließ. Aber man gibt ja nicht auf. Jetzt erst recht. Meine Reitlehrerin holte mich in die Mitte des Platzes und sagte: „Dein Pferd ist frustriert.“ Ich fiel aus allen Wolken, denn ich hatte das Pferd vollkommen vergessen. Es war für mich zu einer Maschine geworden, die ich irgendwie zum Funktionieren bringen wollte. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Durch Loslassen zur Freiheit &#8230;“ in  Natural Horse Ausgabe 04/2018</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/durch-loslassen-zur-freiheit/">Durch Loslassen zur Freiheit &#8230;</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-pferde-uns-heilen-koennen/">Wie Pferde uns heilen können</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/ins-gleichgewicht-kommen/">Ins Gleichgewicht kommen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/biotensegritaet/">Biotensegrität</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/out-of-balance-ein-blick-in-die-tiefe/">Out of Balance &#8211; Ein Blick in die Tiefe</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/pferdeausbildung-zu-frueh/">Pferdeausbildung &#8211; zu früh?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/3878/">Trittsicherheit und Balance</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/so-ein-mist/">So ein Mist!</a></li></ul></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Pferde uns heilen können</title>
		<link>https://naturalhorse.de/wie-pferde-uns-heilen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 18:48:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2018-04]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pferde fordern von uns Menschen, dass wir uns auf geistig-seelischer Ebene entwickeln. Gelingt es uns Menschen, uns auf die Lehren der Pferde einzulassen, erstarken wir auf seelischer Ebene, was durchaus als ein Heilwerden auf allen Ebenen bezeichnet werden kann. Alexandra Rieger stellt dar warum Pferde als Heiler agieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/wie-pferde-uns-heilen-koennen/">Wie Pferde uns heilen können</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit Erdung zur eigenen Ich-Gesundheit</h4>
<p>von Alexandra Rieger</p>
<figure id="attachment_3840" aria-describedby="caption-attachment-3840" style="width: 166px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3840" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2447Web.png" alt="" width="176" height="264" /><figcaption id="caption-attachment-3840" class="wp-caption-text">Foto: Martina Kiss</figcaption></figure>
<p>Das Pferd ist ein imposantes Wesen. Und gleichzeitig ist es ein hochsensibles und empathisches Tier, das uns Menschen durch seine starken Seelenqualitäten helfen kann, zu einem stabilen Gleichgewicht zwischen Körper, Seele und Geist zu finden. Das Pferd kann uns zu unseren Wurzeln zurückführen, die ebenfalls ihren Ursprung auf körperlicher und seelischer Ebene in der Natur haben, während unser Geist aus der höheren Dimension stammt. Unser modernes, verkopftes Leben zwingt uns, uns von der Natur abzutrennen. Wir verlieren unsere Erdung, und das spüren viele durch eine bewusste oder auch unbewusste Sehnsucht, zurückzufinden zum Naturreich – da die Natur auf den Menschen heilend wirkt</p>
<p>Das Pferd stellt eine Brücke zwischen dem verkauften Menschen und der Natur dar. Durch das Pferd finden viele Menschen wieder einen Zugang zur Natur. Durch ihr geerdetes Wesen ermöglichen Pferde dem verstandgesteuerten Menschen, wieder in direkten Kontakt mit den Elementen der Natur zu kommen. Die Elemente sind Luft, Feuer, Wasser und Erde. So wie diese vier Elemente in der Natur wirken, so wirken sie auch in uns. Wir atmen die Luft ein und aus, das Feuer drückt sich über unsere Körpertemperatur aus, unser Körper besteht zu 80 Prozent aus Wasser und das Erdelement offenbart sich in all unseren physischen Teilen.</p>
<p>Sind unsere Wesensglieder aufeinander abgestimmt und in Übereinstimmung (Kongruenz), erlebt uns das Pferd als ein starkes seelisches Wesen, das in der Lage ist, ein echter Leader zu sein. Leader sein bedeutet nicht, mit Dominanz zu prahlen. Leader sein ist vor allem ein inneres Aufgerichtetsein. Diese Aufrichtung ist identisch mit der Forderung der alten Reitmeister: Maximale Gelöstheit bei maximaler Aufrichtung. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Wie Pferde uns heilen können“ in  Natural Horse Ausgabe 04/2018</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/wie-pferde-uns-heilen-koennen/">Wie Pferde uns heilen können</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ins Gleichgewicht kommen</title>
		<link>https://naturalhorse.de/ins-gleichgewicht-kommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 18:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2018-04]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mensch und Pferd gemeinsam in körperlicher, geistiger und seelischer Balance! Ist das ein unerfüllbarer Traum? Oder etwas, das zwar leicht flüchtig ist, mit viel Aufmerksamkeit und Liebe uns Menschen und den Pferden gegenüber aber kein Traum bleiben muss? Mona Schäfer bringt uns ihre Erfahrungen nahe.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Einheit von Körper, Geist und Seele</h4>
<p>von Mona Schäfer</p>
<figure id="attachment_3848" aria-describedby="caption-attachment-3848" style="width: 254px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3848" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2018/10/012_Lernen_Familie_2Web.png" alt="" width="264" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-3848" class="wp-caption-text">Foto: Mona Schäfer</figcaption></figure>
<p>Jeder von uns hat eine oder zwei bevorzugte Ebenen, der wir gern Aufmerksamkeit schenken. Es gibt aber auch Bereiche, die wir längere Zeit vernachlässigt und unbewusst oder absichtlich zur Seite geschoben haben. Wie sieht es bei uns aus? Sind wir physisch, psychisch, energetisch und mental in Balance? Und sehen wir auch unsere spirituelle Ebene? Alle diese Bereiche</p>
<ul>
<li>wahrzunehmen,</li>
<li>diese Wahrnehmung ernst zu nehmen und</li>
<li>die Erkenntnis in unseren Alltag zu integrieren,</li>
</ul>
<p>sind wichtige Schritte zu einem balancierten Alltag. Unsere Pferde danken es uns.  Unsere Körpersprache drückt nicht immer unsere Kommunikationswünsche aus, sondern häufig die uns zugefügten Manipulationen. Nun können wir uns wundern oder ärgern, dass unser Pferd uns nicht versteht, bockig ist, sich keine Mühe gibt, seinen Körper nicht zu benutzen weiß, wir ihm zeigen „müssen“, wie es sich zu bewegen hat, und so weiter. In einem Satz gesagt, wir wirken direkt auf seinen Körper ein.</p>
<p>Oder wir schauen zuerst auf die Langzeitwirkungen der Manipulationen, denen wir ausgesetzt waren oder immer noch sind. Sobald wir diese Systeme erkennen und durchschauen, können wir uns leichter aus ihnen lösen. Damit empfehle ich definitiv keine Schuldzuweisungen an andere, sondern eine ehrliche Suche nach den Themen, die wir selbst ändern können. Nur dann entwickeln wir einen offenen Blick auf unsere mehr oder weniger bewussten Manipulationsversuche unseren Pferden gegenüber.</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Ins Gleichgewicht kommen“ in  Natural Horse Ausgabe 04/2018</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/ins-gleichgewicht-kommen/">Ins Gleichgewicht kommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Biotensegrität</title>
		<link>https://naturalhorse.de/biotensegritaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 18:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2018-04]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Begriff "Biotensegrität" heißt - auf das Pferd umgelegt - Tragkraft durch Raumeinnehmen von Körper, Geist und Seele. Maren Diehl erklärt die Bedeutung in der Auswirkung mit unserer Arbeit mit dem Pferd. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/biotensegritaet/">Biotensegrität</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Tragkraft durch Raumeinnehmen mit Körper, Geist und Seele</h4>
<p>von Maren Diehl</p>
<figure id="attachment_3872" aria-describedby="caption-attachment-3872" style="width: 254px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3872" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2018/10/trakehner_kajana415146Web.png" alt="" width="264" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-3872" class="wp-caption-text">Foto: Christiane Slawik</figcaption></figure>
<p>In einem gesunden Körper, der als tensegrale(tension + integrity – eine auf Zugspannung basierende) Struktur seinen Raum einnimmt und (gegenüber Zug wie Druck) behauptet, gibt es keine Scherkräfte! Nahezu alle uns bekannten Pathologien (Erkrankungen) des Bewegungsapparats sind darauf zurückzuführen, dass die gesunde Aufspannung des Körpers aus irgendeinem Grund – derer sind viele möglich – verloren gegangen ist.</p>
<p>Das schönste Beispiel für lebensfrohe aufgespannte Körper sind Tier- und Menschenkinder, die beim Spiel herumkullern. Deren Anspannung hat sehr viel mit dem in sich stabilen und dennoch flexiblen eingenommenen Raum zu tun. Zieht man an einem Teil dieser Körper, ziehen sie sich zu diesem Zug hin zusammen. Schubst man sie, werden sie stabiler, halten ihren Raum und kullern weiter.</p>
<h5><strong>Die Wahl des Reaktionsprinzips</strong></h5>
<p>Wenn wir uns die verbreitetsten Ideen anschauen, was denn nun ein Reitpferd ausmacht, landen wir – nach unterschiedlichen Vorstellungen von Tragkraft – meistens bei Gehorsam und „Nachgeben“, wobei diese beiden Begriffe oft gleichgesetzt werden. Hieraus entstehen Probleme, denn „Nachgeben“ ist ebenso ein prinzipielles Reaktionsmuster wie „Gegendruck oder -zug erzeugen“. Da das Pferd nicht am einen Ende das eine und am anderen Ende das andere machen kann, muss es sich für ein Prinzip entscheiden. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Biotensegrität“ in  Natural Horse Ausgabe 04/2018</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/durch-loslassen-zur-freiheit/">Durch Loslassen zur Freiheit &#8230;</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-pferde-uns-heilen-koennen/">Wie Pferde uns heilen können</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/ins-gleichgewicht-kommen/">Ins Gleichgewicht kommen</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/biotensegritaet/">Biotensegrität</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/out-of-balance-ein-blick-in-die-tiefe/">Out of Balance &#8211; Ein Blick in die Tiefe</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/pferdeausbildung-zu-frueh/">Pferdeausbildung &#8211; zu früh?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/3878/">Trittsicherheit und Balance</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/so-ein-mist/">So ein Mist!</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/biotensegritaet/">Biotensegrität</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Out of Balance &#8211; Ein Blick in die Tiefe</title>
		<link>https://naturalhorse.de/out-of-balance-ein-blick-in-die-tiefe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 18:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2018-04]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beschäftigt man sich intensiver mit der Physiologie und Anatomie unserer Pferde, fällt auf, dass viele der geläufigen Meinungen auf unzureichenden Kenntnissen beruhen. Sarah Schaffner hat sich eingehender mit aktuellen Forschungen zur Pferdeanatomie beschäftigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/out-of-balance-ein-blick-in-die-tiefe/">Out of Balance &#8211; Ein Blick in die Tiefe</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Erfordern neue Erkenntnisse neue Wege mit Pferden?</h4>
<p>von Sarah Schaffner</p>
<figure id="attachment_3855" aria-describedby="caption-attachment-3855" style="width: 254px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3855" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2018/10/KoniksWeb.png" alt="" width="264" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-3855" class="wp-caption-text">Foto: Jens Kramer</figcaption></figure>
<p>Die konventionellen Thesen, wie man ein Pferd am besten in Balance bringt und möglichst lange gesund erhält, sind oft widersprüchlich: Die einen stützen sich allein auf die Vorhand, andere setzen alles auf die Hinterhand, oder man hängt seine Theorie am Nackenrückenband auf. Wahlweise könnte man auch alles an der Kopf-Hals-Position festmachen.</p>
<p>Dank vieler neuer Möglichkeiten in bildgebenden Verfahren und medizinischer Diagnostik ist es uns mittlerweile erlaubt, genauer und objektiver zu forschen, zu reflektieren und Annahmen immer wieder neu zu überprüfen. Viele der in der Reiterwelt kursierenden Glaubenssätze werden zwar von neuen Forschungsergebnissen schnell ins Wanken gebracht, aber dennoch von einer Vielzahl unhinterfragt übernommen. Den Schaden haben die Pferde.</p>
<h4>Dynamische Systeme und wackelige Hängebrücken</h4>
<p>Wie auch bei uns gibt es im Pferdekörper ein von der Natur ausgeklügeltes, energieeffizientes Halte- und Bewegungssystem, damit sich dieses Lauftier ausdauernd, ökonomisch und verschleißarm bewegen kann: die Faszien! Zu ihnen wird auch das Nackenrückenband gezählt, das sich in seiner Gesamtheit vom Hinterhauptsbein bis zum Ende des Kreuzbeins erstreckt und sowohl im Stand als auch während der Bewegung den Kopf und die oberen Halswirbel des Pferdes unterstützt. Zudem stabilisiert es bei physiologischer Bewegung die (gesamte?) Wirbelsäule und entlastet so den Bewegungsapparat. Als Teil des Fasziensystems kann es Energie speichern und abgeben und trägt somit dynamisch zu einer effizienten Fortbewegungsweise bei. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Out of Balance &#8211; Ein Blick in die Tiefe“ in  Natural Horse Ausgabe 04/2018</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/durch-loslassen-zur-freiheit/">Durch Loslassen zur Freiheit &#8230;</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-pferde-uns-heilen-koennen/">Wie Pferde uns heilen können</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/ins-gleichgewicht-kommen/">Ins Gleichgewicht kommen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/biotensegritaet/">Biotensegrität</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/out-of-balance-ein-blick-in-die-tiefe/">Out of Balance &#8211; Ein Blick in die Tiefe</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/pferdeausbildung-zu-frueh/">Pferdeausbildung &#8211; zu früh?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/3878/">Trittsicherheit und Balance</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/so-ein-mist/">So ein Mist!</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/out-of-balance-ein-blick-in-die-tiefe/">Out of Balance &#8211; Ein Blick in die Tiefe</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pferdeausbildung &#8211; zu früh?</title>
		<link>https://naturalhorse.de/pferdeausbildung-zu-frueh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 18:40:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2018-04]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bilden wir unsere Jungpferde zu früh aus? Eine Frage, wo die Ansichten der klassischen Reiter und der Freizeitreiter weit auseinandergehen. Petra Haubner beleuchtet diese Frage aus ihrer Sicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/pferdeausbildung-zu-frueh/">Pferdeausbildung &#8211; zu früh?</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Warum wir Jungpferden mehr Zeit geben müssen</strong></h4>
<p>von Petra Haubner</p>
<figure id="attachment_3861" aria-describedby="caption-attachment-3861" style="width: 254px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3861" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2018/10/jungpferd-68_einparken-und-aufsteigen-uebenWeb.png" alt="" width="264" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-3861" class="wp-caption-text">Foto: Tom Haubner</figcaption></figure>
<p>Viele verbinden mit dem Anreiten eines Pferdes dramatische Szenen, wie bockende und nervöse Pferde, Stress und Anstrengung. So muss es nicht laufen. Das Anreiten kann eine Zeit der Freude, Motivation und Harmonie sein, wenn wir es gut genug vorbereiten und es fair, liebevoll und mit Leichtigkeit gestalten. Dann kann das Anreiten ruhig und entspannt ablaufen, auch wenn das Pferd älter als drei oder vier Jahre ist. Die ersten Erfahrungen sitzen besonders tief in der Pferdeseele. Wenn wir Pferde wollen, die vertrauensvoll und motiviert an unserer Seite durchs Leben gehen, Pferde, die gesund alt werden, und Pferde, die wache Augen haben und strahlen, sollten wir ihnen auch die Zeit für ihre Kindheit und ihre Teenagerjahre geben, damit sie sich seelisch und körperlich entwickeln können</p>
<h5><strong>Drei Mythen um das Anreiten von Jungpferden</strong></h5>
<p><strong>Mythos 1:</strong> „Die körperliche Entwicklung braucht das Anreiten.“ Sehnen, Bänder, Knochen und Muskeln müssten schon früh immer wieder auch belastet werden, um sich dadurch besser zu entwickeln, heißt es zum Beispiel als Argument für das frühe Anreiten der Pferde. Es kann schon sein, dass die Sehnen und Bänder auf Belastung mit Entwicklung reagieren. Die Frage ist nur, wie diese Belastung aussehen sollte und in welche Richtung sich Sehnen und Bänder durch Belastung entwickeln. Deswegen ist es unglaublich wichtig, dass Fohlen nicht in Boxenhaltung groß werden, sondern ihr Fohlen- und Jungpferdeleben hauptsächlich in Bewegung auf der Weide verbringen. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Pferdeausbildung &#8211; zu früh?“ in  Natural Horse Ausgabe 04/2018</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/durch-loslassen-zur-freiheit/">Durch Loslassen zur Freiheit &#8230;</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-pferde-uns-heilen-koennen/">Wie Pferde uns heilen können</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/ins-gleichgewicht-kommen/">Ins Gleichgewicht kommen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/biotensegritaet/">Biotensegrität</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/out-of-balance-ein-blick-in-die-tiefe/">Out of Balance &#8211; Ein Blick in die Tiefe</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/pferdeausbildung-zu-frueh/">Pferdeausbildung &#8211; zu früh?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/3878/">Trittsicherheit und Balance</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/so-ein-mist/">So ein Mist!</a></li></ul></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trittsicherheit und Balance</title>
		<link>https://naturalhorse.de/3878/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 18:38:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2018-04]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=3878</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trittsicherheit und Balance sind zwei wesentliche Grundvoraussetzungen, über die jedes Pferd, vor allem aber jedes Reitpferd, verfügen sollte. Ruth Katzenberger-Schmelcher und Yvonne Katzenberger erklären wie man sein Pferd ergotherapeutisch fördern kann.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>ergotherapeutisch fördern</strong></h4>
<p>von Ruth Katzenberger-Schmelcher und Yvonne Katzenberger</p>
<figure id="attachment_3882" aria-describedby="caption-attachment-3882" style="width: 254px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3882" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2018/10/DSC3898Web.png" alt="" width="264" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-3882" class="wp-caption-text">Foto: Nick Verlohr</figcaption></figure>
<p>Die Ergotherapie wird den meisten Menschen als anerkannter medizinischer Heilberuf aus dem Humanbereich geläufig sein. Doch auch Pferde können von den Prinzipien der Ergotherapie profitieren. Bei der Pferdeergotherapie geht es ebenso wie im Humanbereich insbesondere um die Schulung der sogenannten Basissinne. Pferde haben – so wie wir Menschen – drei Basissinne, die sich bereits im Mutterleib entwickeln: das taktile System, das vestibuläre System und das propriozeptive System.</p>
<p>Das taktile System ist für die Wahrnehmung der Oberflächensensibilität und das propriozeptive System für die Wahrnehmung in der Tiefensensibilität verantwortlich. Das vestibuläre System stellt das Gleichgewichtssystem dar. Die Sinnessysteme nehmen Reize auf, leiten sie über das Nervensystem und das Gehirn weiter, wo diese Reize entsprechend weiterverarbeitet werden. Deswegen spricht man – vereinfacht ausgedrückt – von „Wahrnehmungsverarbeitung“. Das Zusammenspiel der Basissinne sorgt also dafür, dass Pferde (oder Menschen) ihren eigenen Körper überhaupt wahrnehmen können: Mithilfe der Basissinne können Ausmaß und Grenzen des Körpers richtig eingeschätzt, aber auch Muskelkraft gezielt eingesetzt oder geordnete Bewegungen ausgeführt werden.</p>
<h5><strong>Defizite bei der Wahrnehmungsverarbeitung</strong></h5>
<p>Die Wahrnehmungsverarbeitung über die Basissinne ist die Grundlage für die Fähigkeit zur Körperwahrnehmung. Ebenso wie bei uns Menschen funktioniert die Wahrnehmungs- verarbeitung aber nicht bei jedem Pferd gleich gut, was weitreichende Folgen für das Pferd haben kann: Viele als Unart missverstandene Verhaltensweisen können auf einer nicht adäquaten Wahrnehmungsverarbeitung beruhen. Pferde, die sehr unsicher laufen, triebig sind, zum Stolpern neigen oder immerzu auf eine Seite drängeln, können Probleme haben, die auf einer defizitären Wahrnehmungsverarbeitung beruhen. Solche Pferde sind im Volksmund dann „wenig trittsicher“ oder „nicht in Balance“. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Trittsicherheit und Balance“ in  Natural Horse Ausgabe 04/2018</a></p>
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		<item>
		<title>So ein Mist!</title>
		<link>https://naturalhorse.de/so-ein-mist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 18:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2018-04]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Einsteller machen sich schon aufgrund der Tatsache Gedanken über die Einstreu in der Box, weil ihre Pferde gerne sich damit den Bauch vollschlagen. Schon aus diesem Grund hat Kirsten Fleiser verschiedene Einstreuarten getestet, was die beste für Pferde sein kann.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Einstreu im Test</h4>
<p>von Kirsten Fleiser</p>
<p>Ein altes Sprichwort lautet: „Wie man sich bettet, so liegt man!“ Dabei handelt es sich um ein Zitat, in dem es um eine schlecht liegende Matratze für Menschen geht. Doch wie betten wir unsere Pferde? Ginge es nach den meisten unserer vierbeinigen Freunde, hielten sie sich Tag und Nacht in der freien Natur auf einer saftigen Weide mit halbweichem Boden auf. Aber die Realität sieht meistens anders aus. In dieser kommen sie meist in der Nacht in eine Box, und da sollen sie weich liegen. Worauf liegen sie wirklich gern und wälzen sich genussvoll? Kirsten Fleiser hat versucht, sich in diese Welt der Pferde hineinzuversetzen, und hat einige Varianten von Einstreu auf Bequemlichkeit, aber auch Nutzbarkeit und Nachhaltigkeit getestet.</p>
<p>Für die Wahl der passenden Einstreu können folgende Überlegungen eine Rolle spielen:</p>
<ul>
<li>Staub- und Keimbelastung der Luft sollen verringert werden.</li>
<li>Eine Verbesserung der Hufqualität ist erforderlich.</li>
<li>Die Arbeitszeit für das Einstreuen und Misten soll reduziert werden.</li>
<li>Die Einstreu soll die Futtermenge nicht erhöhen.</li>
<li>Ein dämpfender Untergrund bei Gelenkbeschwerden wird benötigt.</li>
<li>Die Kosten sollen gesenkt werden.</li>
<li>Platzmangel bei der Lagerung der Rohware und des verunreinigten Materials.</li>
<li>Reduzierung der Insektendichte im Stall.</li>
<li>Mangel an Alternativen bei der Entsorgung des Dungs.</li>
</ul>
<p>Getestet wurde in einem Betrieb mit ebenerdiger Bodenhaftung (3 x 4 Meter, keine Tiefboxen) sowie stundenweisem Weide- oder Paddockgang, zumeist in Kleingruppen oder einzeln. Alle Tester waren bis auf eine Ausnahme Warmblutwallache. Die entnommenen Pferdeäpfel nebst Einstreu wurden jeweils in einem separaten Big Bag gesammelt, um die Entwicklung des Rotteprozesses besser beobachten zu können.</p>
<p><strong>Stroh</strong> &#8211; der Klassiker</p>
<p><strong>Miscanthuspellets</strong> – die Ritualisierte</p>
<p><strong>Strohpellets</strong> – die Bodenständigen</p>
<p><strong>Kompost</strong> – die Biodampfsauna</p>
<p><strong>Hanf</strong> – die Trockensubstanz</p>
<p><strong>Waldboden</strong> – der Duftspender</p>
<h5><strong>Was wir nicht getestet haben und aus welchen Gründen?!</strong></h5>
<p>Abgesehen von den Alternativen, die wir im Heft vorgestellt haben, nachdem diese auf Herz und Nieren getestet wurden, gibt es noch diverse weitere Möglichkeiten, Pferdeboxen oder auch die Liegefläche im Offenstall zu füllen.</p>
<p><strong>DINKELSTREU </strong>– Diese kam für uns zunächst nicht als Testmaterial in Betracht, weil irrtümlich angenommen wurde, dass diese aus dem Stroh des Urkornes besteht. Tatsächlich als Einstreu dienen allerdings die Spelze in Lebensmittelqualität, die zusammen mit Bentonit, einem pulverisierten Mineralgestein, zu Bricketts gepresst werden. Konzipiert wurde diese Einstreuart für den Einsatz in Tierkliniken, um gezielt auf die Gesunderhaltung von Haut und Hufen hinzuwirken. Aufgrund von fast gänzlicher Staub- und Keimfreiheit durch den Herstellungsprozess haben Ammoniak- und Schimmelbildung so gut wie keine Chance. Die Beschaffung kann flexibel erfolgen: in Säcken, BigBags oder auch als Schüttgut. Laut Hersteller soll der entstehende Mist sogar für die Biogasanlage tauglich sein. Dinkelspelze werden aufgrund ihrer faserigen Struktur auch Futtermischungen beigegegeben, um die Kautätigkeit und das Einspeicheln zu fördern. So wäre es auch nicht weiter schlimm, wenn von der Streu genascht wird.</p>
<p><strong>RAPSSTROH </strong>– Stroh von einer der vielen möglichen Pflanzen, deren nicht verwendete Teile zu Einstreu verarbeitet werden können &#8211; in diesem Fall kein Getreide sondern eine Ölsaat. Bei der kostenpflichtig erfolgten Bestellung wurde ein NoName- statt des Markenproduktes geliefert, weshalb wir die Einstreu zwar ausgebracht haben, sie es aber nicht in den Print-Artikel geschafft hat. (Angeblich soll Rapsstroh weich sein, was so nicht bestätigt werden kann &#8211; ganz im Gegenteil, es piekst, wohl aber bilden die Häksel eine stossdämpfende Schicht aufgrund der Verzahnung. So werden auch Scherkräfte auf den Gelenken verhindert, weshalb es sich gut für Abfohlboxen eignet.)</p>
<p><strong>SAND</strong>– ist kostengünstig, in rauen Mengen vorhanden und nicht umsonst wälzen sich Pferde gerne in der Halle oder auf dem Platz bzw. genießen ein Sonnenbad auf diesem Untergrund. Weil allerdings nirgendwo in der Natur Urin- und Kotabsatz so dicht beieinander stattfinden wie in einer Box und Sand die Feuchtigkeit nur durchlässt statt sie aufzusaugen, können sich Stoffe wie Ammoniak bilden. Aus diesem Grund sollte er bestenfalls für den Paddockauslauf zum Einsatz kommen.</p>
<p><strong>MEERESALGEN </strong>– getrocknet und in unterschiedlichsten Formen. So werden in Spanien die Strände für die Touristen von den angeschwemmten Meerespflanzen befreit und anschließend die Algen im getrockneten Zustand LKW-weise als kostengünstige Einstreu oder auch Reitplatzboden einer sinnvollen Nutzung zugeführt. Die Algen bieten durch die verschiedenen Strukturen der einzelnen Arten einen dämpfenden gelenkschonenden Untergrund, auf dem die Pferde auch gerne liegen. Dabei bietet das salzige Milieu Bakterien, Viren und Ungeziefer keine Lebensgrundlage, was der Haut und Hufgesundheit dienlich ist. Auch die Atemluft ist dadurch angenehm rein. Weil die trockenen  Algen leicht wegfliegen können und bei Nässe glitschig sind, sollten sie vornehmlich überdacht zum Einsatz kommen. Durch das permanente Begehen werden sie auch kleinteiliger und die Tretschicht dünner, so dass immer wieder übergestreut werden muss. Da sich trotz günstiger Anschaffung der Transport nach Mittel- und Nordeuropa nicht lohnt und die Umwelt dadurch unnötig belastet würde, bleiben die Vorteile den Stallbewohnern im Süden des Kontinents vorbehalten.</p>
<p><strong>REISSCHALEN</strong>– eigentlich als Abfallprodukt aus der Verarbeitung des Reiskorns durch Entfernung der Häute um den Keimling, findet die äußere Hülle Verwendung als Boxeneinstreu. Da es sich um ein Lebensmittel handelt, wird es leider auch schon mal gefressen, insbesondere wenn die Pferde vorher auf nichtessbarer Einstreu gehalten wurden. Von der Funktionalität her saugt das Material gut und trocknet komplett ab, was auch eine längere Verrottungsdauer als bei Stroh zur Folge haben kann. Insbesondere da es vornehmlich in der Camargue und in Spanien verwendet wird.</p>
<p><strong>TORF</strong>– Bestehend aus Pflanzenresten aus der Moorentstehung kann dieser abgebaut, sprich gestochen, werden und nach der Trocknung sowohl als Brennmaterial als auch als Einstreumaterial verwendet werden. Für die Redaktion haben allerdings gleich mehrere wichtige Gründe dagegen gesprochen, auf Torf zu verzichten. So bedarf es für die Entstehung von Torf in Form eines Moores gut 10.000 Jahre, in denen jede Menge CO2 in der produzierten Biomasse gebunden wird. Des Weiteren trägt Torf beim Ausbringen des Mistes zur Übersäuerung des Bodens bei. Auch werden für die Gewinnung wunderschöne Biotope, die Lebensraum für jede Menge Pflanzen und Tiere sind, unwiederbringlich zerstört.</p>
<p><strong>PAPIER </strong>– kommt im Rennsport für nur kurzfristig genutzte Boxenaufenthalte zum Einsatz, war für unseren Zweck aufgrund von Druckerschwärze und der damit einhergehenden Entsorgung keine Alternative, die in Betracht kam.</p>
<p><strong>MISCANTHUS-HÄCKSEL</strong>– aus demselben Grundstoff Elefantengras hergestellt wie die getesteten Pellets, sollen diese angeblich aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe ebenfalls nicht gefressen werden. Da die Struktur allerdings gröber ist und knusprig wie Kartoffelchips, könnte bei hungrigen Zeitgenossen die Gefahr einer Schlundverstopfung bestehen, weshalb wir uns gegen einen Einsatz entschieden haben.</p>
<p><strong>HOLZSPÄNE</strong>– Insbesondere durch die Verwendung in Turnierboxen und als Hängereinstreu sind diese bereits hinreichend bekannt. Sie leisten durchaus gute Dienste bei Allergikern oder kommen zum Einsatz, wenn die Futtermenge kontrolliert werden muss bzw. die Einstreu nicht gegessen werden soll. Als nachwachsender Rohstoff und Abfallprodukt aus dem Sägewerk durchaus zu begrüßen, ist Holz leider nicht einfach in der Landwirtschaft zu entsorgen.</p>
<p><strong>LEINSTROH</strong>– Das kleingehäckselte Stroh aus der Flachspflanze ist eine von mehreren Strohsorten, die es trotz der Verwendung der ganzen Pflanze nicht in die Box geschafft haben, weil es anfangs von der Oberfläche her zu glatt war, wodurch die Sicherheit der teilnehmenden Pferde nicht gewährleistet war.</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „So ein Mist!“ in  Natural Horse Ausgabe 04/2018</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/so-ein-mist/">So ein Mist!</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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