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	<title>Naturalhorse</title>
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	<description>Über den achtsamen Umgang mit Pferden</description>
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	<title>Naturalhorse</title>
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		<title>Haaranalyse bei Pferden</title>
		<link>https://naturalhorse.de/haaranalyse-bei-pferden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 21:44:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2024-03]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haaranalysen bei Pferden geben Aufschluss über Erkrankungen im Pferdekörper. Udo Simianer erläutert die Anwendung, die Unterschiede und die Vorteile der Haaranalyse durch Tesla-Wellen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/haaranalyse-bei-pferden/">Haaranalyse bei Pferden</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;">Ursachenfindung durch Teslawellen</span></h2>
<p>von Udo Simianer</p>
<p><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-51-rund-um-die-pferdehaut/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-8319 size-full alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Haaranalyse-bei-Pferden2.jpg" alt="Natural Horse 51" width="400" height="400" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Haaranalyse-bei-Pferden2.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Haaranalyse-bei-Pferden2-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>Pferde leiden bei einer Erkrankung oft still, was es schwierig macht, festzustellen, wenn ihnen etwas fehlt. Aufmerksame Pferdebesitzer oder Pflegekräfte können jedoch erkennen, wenn mit ihrem Schützling etwas nicht stimmt. Trotz der Konsultation von Experten wie Tierärzten, Physiotherapeuten oder Osteopathen kommt es häufig vor, dass die Ursache von Symptomen nicht gefunden werden kann. Dies führt dazu, dass oft nur die Symptome behandelt werden, ohne den eigentlichen Auslöser zu hinterfragen. Eine effektive Methode zur Identifizierung der wahren Ursache einer Erkrankung ist die Pferdehaaranalyse.</p>
<p>Die Anfänge der homöopathischen Behandlung von Tieren sind bis heute nicht genau bekannt. Es ist jedoch sicher, dass der Wert eines gut trainierten Zugpferdes immer vom Aufwand des Trainings abhängig war. Daher wurde früh damit begonnen, kranke Tiere zu behandeln, anstatt sie zu töten. Zu dieser Zeit gab es jedoch keine Tierärzte oder Tierheilpraktiker, wie wir sie heute kennen. Die Pferdehaaranalyse hat sich in den letzten Jahrzehnten stark weiterentwickelt und wird mittlerweile von vielen Tierärzten anerkannt und geschätzt. Durch eine erfolgreiche Therapie des Auslösers einer Erkrankung können entsprechende Symptome vermieden werden.</p>
<h3><span style="font-size: 14pt;">Wie läuft das Tesla-Verfahren in der Praxis ab?</span></h3>
<p>Nachdem acht bis zehn Haare (mindestens zwei Zentimeter lang) abgeschnitten und an den Therapeuten eingesendet wurden, wird im ersten Schritt die Identifikation vorgenommen. Unterschiedliche Tests, wie beispielsweise Gesundheit, Bewegungsapparat oder Psyche, folgen (Analyse). Anstelle von Haaren wäre es auch möglich, Gewebe, Blut oder andere Körperflüssigkeiten zu verwenden. Ebenso ist es unerheblich, ob die Haare vom Mähnenkamm, Fell oder Schweif stammen. Die Ergebnisliste umfasst zwischen 13 und 15 DINA4- Seiten und ist entsprechend auszuwerten. Hierfür ist nicht nur medizinisches Wissen, sondern auch Erfahrung erforderlich, vor allem, weil die Werte eine ganzheitliche Betrachtung darstellen. Es ist Alltag, dass der Therapeut Zusammenhänge zwischen Stoffwechsel, Organen, Knochen, Wirbeln, Gebiss und vielem mehr erkennen muss. Ausserdem ist insbesondere die Auswahl beziehungsweise Zusammenstellung der Tests massgeblich. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Haaranalyse bei Pferden&#8220; in Natural Horse 51 03/2024 </a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/haaranalyse-bei-pferden/">Haaranalyse bei Pferden</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/unsere-neue-natural-horse-app/">Unsere neue Natural Horse App</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gesundheitstraining-mit-health-horse-agility/">Gesundheitstraining mit Health Horse Agility</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wenn-der-fellwechsel-zur-belastung-wird/">Wenn der Fellwechsel zur Belastung wird</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wintertraining-mit-dem-pferd/">Sicheres Wintertraining mit dem Pferd</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vitaminmangel-pferd-winter-natuerliche-vitaminversorgung/">Natürliche Vitaminversorgung für das Pferd im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/pferdetraining-im-winter/">Pferdetraining im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/">Alternativeinstreu</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/8697/">Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/">Der naturnahe Offenstall</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/traubenkoerner-im-pferdeauge/">Traubenkörner im Pferdeauge</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/">Erste Schritte unter dem Sattel</a></li></ul></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsere neue Natural Horse App</title>
		<link>https://naturalhorse.de/unsere-neue-natural-horse-app/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 12:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Academy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Natural Horse App steht dir geballtes Pferdewissen für den achtsamen Umgang mit Pferden jederzeit zur Verfügung. Über 12.000 Seiten fundierter Inhalte zu ... <a title="Unsere neue Natural Horse App" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/unsere-neue-natural-horse-app/" aria-label="Mehr Informationen über Unsere neue Natural Horse App">&#160;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der <strong>Natural Horse App</strong> steht dir geballtes <strong>Pferdewissen</strong> für den achtsamen Umgang mit Pferden jederzeit zur Verfügung. Über <strong>12.000 Seiten</strong> fundierter Inhalte zu <strong>Pferdegesundheit, Pferdehaltung, Pferdeverhalten und der Kommunikation in der Pferd-Mensch-Beziehung</strong> machen die App zu einem einzigartigen Wissensschatz für alle, die ihr Pferd ganzheitlich verstehen möchten. <strong>Die Inhalte</strong> basieren auf der Natural-Horse-Philosophie und <strong>verbinden Praxis, Wissenschaft und Achtsamkeit</strong>. Ob im Stall, unterwegs oder zu Hause – die <strong>Natural Horse App</strong> begleitet dich im Alltag mit deinem Pferd.</p>
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		<item>
		<title>Gesundheitstraining mit Health Horse Agility</title>
		<link>https://naturalhorse.de/gesundheitstraining-mit-health-horse-agility/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 13:32:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Health Horse Agility ist eine der wirkungsvollen Möglichkeiten, Pferde langfristig gesund und leistungsfähig zu erhalten. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele gesundheitliche Probleme bei ... <a title="Gesundheitstraining mit Health Horse Agility" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/gesundheitstraining-mit-health-horse-agility/" aria-label="Mehr Informationen über Gesundheitstraining mit Health Horse Agility">&#160;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_8810" aria-describedby="caption-attachment-8810" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-8810" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/HHAgi-52-Kopie.jpg" alt="Gesundheitstraining mit Health Horse Agility" width="400" height="267" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/HHAgi-52-Kopie.jpg 1920w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/HHAgi-52-Kopie-400x267.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/HHAgi-52-Kopie-1024x683.jpg 1024w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/HHAgi-52-Kopie-768x512.jpg 768w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/HHAgi-52-Kopie-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8810" class="wp-caption-text">Eine große Herausforderung ist der Schwebebalken um die Ecke, der von dem Pferd nicht nur ein gutes Balancegefühl, sondern auch ein gutes Koordinationsgefühl erfordert. Foto: Renate Ettl</figcaption></figure>
<p>Health Horse Agility ist eine der wirkungsvollen Möglichkeiten, Pferde langfristig gesund und leistungsfähig zu erhalten. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele gesundheitliche Probleme bei Pferden durch ihre Nutzung entstehen – insbesondere durch das Reiten. Unpassende Sättel, mangelnde Balance des Reiters und unangepasstes Training führen häufig zu Überlastungen der Muskulatur, die wiederum Verspannungen, Muskelschwund und Folgeschäden an Sehnen, Bändern und Gelenken nach sich ziehen.</p>
<p>Gesundheitsförderndes Training ist nur dann möglich, wenn Überlastungen vermieden und Training individuell an den Gesundheits- und Fitnesszustand des Pferdes angepasst wird. Wirklich „gesund reiten“ ist sehr anspruchsvoll und setzt einen hervorragend ausbalancierten Reiter sowie eine arbeitsfähige, entspannte Muskulatur voraus. Deutlich einfacher ist hingegen die Gesunderhaltung des Pferdes durch moderates, gut geplantes Training ohne Belastungsspitzen.</p>
<p>Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Rücken des Pferdes, da dieser durch das Reitergewicht besonders belastet wird. Hier bietet Bodenarbeit klare Vorteile. Health Horse Agility nutzt gezielte Balanceübungen, um vor allem die tief liegende, vegetativ arbeitende Rückenmuskulatur zu stärken, die entscheidend für Stabilität und Tragfähigkeit ist. Hindernisse wie Schwebebalken, Kufenwippen oder Wackelbretter fördern Gleichgewicht, Koordination, Muskelkraft und mentale Sicherheit.</p>
<hr />
<p><strong>Das könnte dich noch interessieren</strong></p>
<p><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/health-horse-agility-renate-ettl/" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-8812" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/9783958470194-285x400.jpg" alt="" width="139" height="195" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/9783958470194-285x400.jpg 285w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/9783958470194-730x1024.jpg 730w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/9783958470194-768x1078.jpg 768w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/9783958470194-1094x1536.jpg 1094w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/9783958470194.jpg 1368w" sizes="(max-width: 139px) 100vw, 139px" /></a>Am Beispiel des Schwebebalkens wird gezeigt, wie Balanceübungen schrittweise und sicher aufgebaut werden können – angepasst an Können, Exterieur und Erfahrung des Pferdes. Ziel des Trainings ist nicht nur körperliche Fitness, sondern auch Motivation, Vertrauen und langfristige Gesundheit, wobei Sicherheit und fachkundige Anleitung stets im Vordergrund stehen müssen.</p>
<p><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/health-horse-agility-renate-ettl/">Hier geht es zum Buch</a></p>
<hr />
<p>Der ganze Artikel von Renate Ettl ist in der <a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-61-1-26-fellwechsel-im-fruehjahr/" target="_blank" rel="noopener">Natural Horse 61 01/2026</a> erschienen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenn der Fellwechsel zur Belastung wird</title>
		<link>https://naturalhorse.de/wenn-der-fellwechsel-zur-belastung-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 14:36:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Cushing]]></category>
		<category><![CDATA[Fellwechsel Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fellwechsel ist für das Pferd weit mehr als ein äußerlicher Vorgang. Er stellt eine tiefgreifende Umstellung dar, bei der Hormonsystem, Stoffwechsel und Immunsystem ... <a title="Wenn der Fellwechsel zur Belastung wird" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/wenn-der-fellwechsel-zur-belastung-wird/" aria-label="Mehr Informationen über Wenn der Fellwechsel zur Belastung wird">&#160;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fellwechsel ist für das Pferd weit mehr als ein äußerlicher Vorgang. Er stellt eine tiefgreifende Umstellung dar, bei der Hormonsystem, Stoffwechsel und Immunsystem eng zusammenarbeiten. Millionen Haarfollikel reagieren synchron auf Veränderungen der Tageslichtlänge und leiten den Übergang vom Winter- zum Sommerfell ein. Für gesunde Pferde ist dieser Prozess anstrengend, verläuft jedoch meist problemlos. Bei manchen Tieren wird der Fellwechsel jedoch zur Belastung und liefert wertvolle Hinweise auf innere Erkrankungen.</p>
<figure id="attachment_8779" aria-describedby="caption-attachment-8779" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8779 size-medium" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/Cushing-Fell-Kopie-400x400.jpg" alt="Fell mit Cushing" width="400" height="400" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/Cushing-Fell-Kopie-400x400.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/Cushing-Fell-Kopie-150x150.jpg 150w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/Cushing-Fell-Kopie-768x768.jpg 768w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2026/01/Cushing-Fell-Kopie.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8779" class="wp-caption-text">Cushing Fell – ein Zeichen hormoneller Imbalance. Foto: Ochoko</figcaption></figure>
<p>Medizinisch betrachtet wird der Fellwechsel hormonell gesteuert. Sinkende Melatoninspiegel im Frühjahr, Schilddrüsenhormone und das Stresshormon Cortisol beeinflussen die Aktivität der Haarfollikel. Gerät dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht – etwa durch chronischen Stress, Schmerzen oder Stoffwechselstörungen – verläuft der Haarwechsel verzögert oder unvollständig. Auch Leber und Nieren sind stark gefordert, da sie Energie, Eiweiße und Spurenelemente bereitstellen und Stoffwechselprodukte abbauen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Schon im Winterfell können erste Warnsignale sichtbar werden. Ein stumpfes, struppiges oder glanzloses Haarkleid deutet häufig auf Nährstoffmängel oder eine Leberbelastung hin. Ungleichmäßiges Haarwachstum, Kahlstellen oder verbliebene Sommerhaare gelten als mögliche Frühzeichen hormoneller Erkrankungen wie dem Cushing-Syndrom. Diese Beobachtungen ersetzen keine Diagnose, zeigen aber, dass der Organismus Schwierigkeiten hat, seinen natürlichen Rhythmus einzuhalten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein gewisser Leistungsabfall während des Fellwechsels ist normal. Hält Müdigkeit jedoch länger an oder geht mit weiteren Symptomen einher, sollte genauer hingesehen werden. Ursachen können Anämien, endokrine Erkrankungen, chronische Infektionen oder Herz-Kreislauf-Probleme sein. Besonders Eisenmangel fällt in dieser Phase auf, da der erhöhte Sauerstoffbedarf nicht ausreichend gedeckt wird. Ein Blutbild liefert hier wichtige Hinweise.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch Haut und Fell spiegeln den inneren Gesundheitszustand wider. Während des Fellwechsels ist die Haut stärker durchblutet und anfälliger für Störungen des Mikrobioms. Pilzinfektionen, Mauke oder Parasiten treten vermehrt auf und zeigen eine geschwächte Immunabwehr an. Ältere Pferde sind besonders sensibel: Altersbedingte Organveränderungen, allen voran hormonelle Erkrankungen, werden im Fellwechsel oft erstmals deutlich sichtbar.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Fellwechsel ist damit ein natürlicher Prozess, aber zugleich ein Stresstest für den gesamten Organismus. Wer sein Pferd in dieser Zeit aufmerksam beobachtet, kann frühe Warnzeichen erkennen und rechtzeitig unterstützen. So wird der Fellwechsel nicht nur zur Herausforderung, sondern auch zu einer wertvollen Chance, die Gesundheit des Pferdes ganzheitlich zu beurteilen und gezielt zu fördern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Autorin Dr. Elena Ochoko ist Ärztin Dozentin und Gründerin des Lehrinstituts Craniodynamik. Neben ihrer ärztlichen Tätigkeit arberitet Sie auch als Pferdetherapeutin. Sie leben im Allgäu.</p>
<p>Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. den Vollartikel findest du in <a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-61-1-26-fellwechsel-im-fruehjahr/" target="_blank" rel="noopener">Natural Horse 61</a></p>
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		<item>
		<title>Sicheres Wintertraining mit dem Pferd</title>
		<link>https://naturalhorse.de/wintertraining-mit-dem-pferd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 14:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Tragkraft und Biegung]]></category>
		<category><![CDATA[Wintertraining Pferd]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=8755</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wintertraining mit dem Pferd: Tragkraft und Biegung auf gefrorenem Boden von Hans Jürgen Neuhauser Wenn die Temperaturen fallen und der Boden hart gefriert, wird ... <a title="Sicheres Wintertraining mit dem Pferd" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/wintertraining-mit-dem-pferd/" aria-label="Mehr Informationen über Sicheres Wintertraining mit dem Pferd">&#160;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/wintertraining-mit-dem-pferd/">Sicheres Wintertraining mit dem Pferd</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="color: #993300;">Wintertraining mit dem <span style="caret-color: #993300;">Pferd</span></span><span style="color: #993300;">: Tragkraft und Biegung auf gefrorenem Bode</span><span style="color: #993300;">n</span></strong></span></p>
<p><em>von Hans Jürgen Neuhauser</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-8754" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/Freiwillige-Biegung-Kopie-1-e1764510358224-400x231.jpg" alt="" width="400" height="231" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/Freiwillige-Biegung-Kopie-1-e1764510358224-400x231.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/Freiwillige-Biegung-Kopie-1-e1764510358224-1024x592.jpg 1024w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/Freiwillige-Biegung-Kopie-1-e1764510358224-768x444.jpg 768w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/Freiwillige-Biegung-Kopie-1-e1764510358224.jpg 1042w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Wenn die Temperaturen fallen und der Boden hart gefriert, wird es für viele Pferdebesitzer zur Herausforderung, den mühsam aufgebauten Trainingszustand zu erhalten. Gerade ohne Reithalle stellt sich die Frage: Wie kann ich mein Pferd im Winter sinnvoll gymnastizieren, ohne seine Gesundheit zu gefährden?</p>
<p style="font-weight: 400;">Pferde schalten in der kalten Jahreszeit – wie wir Menschen auch – in einen Energiesparmodus. Stoffwechsel und Durchblutung laufen langsamer, nach längerer Boxenstehzeit ist die Gelenkflüssigkeit zäh und die Muskulatur oft verspannt. Deshalb braucht ein Pferd im Winter eine deutlich längere Aufwärmphase. Das Training darf nicht mit hohem Tempo, engen Wendungen oder schnellen Gangarten beginnen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Besonders wichtig auf gefrorenem Boden: Das Pferd soll seine Schritte selbst koordinieren können. Freie Führübungen ohne Zug an Strick, Longe oder Kappzaum fördern Balance, Körperspannung und Vertrauen. Gelingt die Führung klar und konfliktfrei, kann das Pferd ruhig, konzentriert und in innerer Balance gehen – eine Grundlage für jedes weitere Wintertraining mit dem Pferd.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zwischen „Bewegen“ und „Trainieren“ besteht ein großer Unterschied. Ein Pferd, das lediglich hinterherläuft, baut weder Tragkraft noch gesunde Muskulatur auf. Sinnvolles Wintertraining umfasst gymnastizierende Übungen, reale Biegungen und eine bewusste Dehnung. Hilfreich ist es, den Platz mit Pylonen oder Bechern zu strukturieren und das Pferd überwiegend im Schritt durch verschiedene Parcours frei zu führen. Ziel ist, dass es sich dem Menschen nicht nur willig anschließt, sondern sich für ihn auch freiwillig biegt – von der Nasenspitze bis zur Schweifrübe.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Mensch geht dabei auf einem eigenen Hufschlag etwa zwei Meter vor dem Pferd und beschreibt deutlich den Weg. Geht er direkt neben dem Pferdekopf, drängt er das Pferd leicht ab und verhindert eine echte Biegung. Nur eine klare, feine Körpersprache ermöglicht freiwillige Biegung, korrekte Dehnung und damit gesunde Bewegungsmuster. Gleichzeitig wächst das Vertrauen des Pferdes in seinen Menschen – eine ideale Basis, um Tragkraft aufzubauen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch das freie Longieren (Arbeit auf dem Zirkel) eignet sich im Winter hervorragend, vorzugsweise im Schritt. Jeglicher Zug am Pferdekopf zwingt das Pferd in eine ungesunde Haltung: Es spannt den Unterhals an, fällt über die innere Schulter und belastet die Vorhand übermäßig. So trainiert es Kompensationsmuskulatur, der Rücken wird fest, der Brustkorb sinkt in die Rumpfträger – das Gegenteil von freier Selbsthaltung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zielführend sind Übungen, bei denen das Pferd wieder „seiner Nase nachläuft“. Die Wendung beginnt mit der Nase, dann folgen Hals, Vorhand, Mittelhand und Hinterhand. Nur so kann das innere Hinterbein unter den Schwerpunkt treten, Balance entsteht und der Bewegungsablauf wird geschmeidig und gesund. Mit wachsendem Körperbewusstsein wächst auch die Bewegungsfreude – im Training wie auf der Weide.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auf gefrorenem, unebenem Boden sollten Trab und Galopp möglichst vermieden werden. Das Pferd soll aktiv, aber entspannt im taktmäßigen Schritt gehen, ohne zu eilen oder zu latschen. Besser als viele stumpfe Runden sind fließende Wechsel durch den Zirkel, leichte Tempounterschiede und wechselseitige Biegungen. Ist der Boden dagegen eben gefroren und mit einer ausreichend dämpfenden Schneeschicht bedeckt, können je nach Situation auch höhere Gangarten vorsichtig integriert werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">In allen Übungen ist entscheidend, dass die Hinterhand nach vorne unter den Schwerpunkt fußt und nicht „hinten ausfällt“, also nach außen kreuzt. Dieses Ausweichen aktiviert wieder die falsche Muskulatur und verhindert echte Tragkraft. Gleichzeitig schult der Mensch seine eigene Balance: bewusst gesetzte Schritte, aktive Knie, tragende Fußballen und ein Körper, der in Lot und Selbsthaltung bleibt.</p>
<p style="font-weight: 400;">So wird bewusstes, klar geführtes Gehen zum roten Faden im Wintertraining mit dem Pferd. Es hält Pferd und Mensch mental und körperlich in Balance – und sorgt dafür, dass Tragkraft, Geschmeidigkeit und Vertrauen auch in der kalten Jahreszeit weiter wachsen.</p>
<p>Dies ist eine KI-gestützte Zusammenfassung des Artikels. Die Vollversion findest du in Natural Horse 47. <a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-47-faszination-wildpferd/">Hier bestellen</a></p>
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		<item>
		<title>Natürliche Vitaminversorgung für das Pferd im Winter</title>
		<link>https://naturalhorse.de/vitaminmangel-pferd-winter-natuerliche-vitaminversorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 09:46:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdefütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was tun gegen Vitaminmangel im Winter beim Pferd? Natürliche Vitaminversorgung in der dunklen Jahreszeit von Dr. Christina Fritz Pferde sind für den Winter von ... <a title="Natürliche Vitaminversorgung für das Pferd im Winter" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/vitaminmangel-pferd-winter-natuerliche-vitaminversorgung/" aria-label="Mehr Informationen über Natürliche Vitaminversorgung für das Pferd im Winter">&#160;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8733" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/haflinger22117-1-Kopie-400x266.png" alt="" width="429" height="285" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/haflinger22117-1-Kopie-400x266.png 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/haflinger22117-1-Kopie.png 709w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" /></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #993366; font-size: 14pt;"><strong>Was tun gegen Vitaminmangel im Winter beim Pferd?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-60-pferdegerechtes-equipment/">Natürliche Vitaminversorgung in der dunklen Jahreszeit</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><em>von Dr. Christina Fritz</em></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Pferde sind für den Winter von der Natur perfekt ausgestattet. Gesunde Pferde, die Zugang zu hochwertigem Heu, ausreichend Bewegung und Sonnenlicht haben, brauchen in der Regel <strong>keine zusätzlichen Vitaminpräparate</strong>. Trotzdem machen sich viele Pferdehalter Sorgen über möglichen Vitaminmangel im Winter – vor allem, wenn die Weiden geschlossen sind und das Gras fehlt.</span></p>
<p style="font-weight: 400;">In diesem Artikel erfährst du, wie sich Pferde von Natur aus mit Vitaminen versorgen, welche Vitamine wirklich kritisch sind und wann Ergänzungsfutter sinnvoll – und wann sogar schädlich sein kann.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8732" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/cruzados_jfpignon72502-Kopie-400x266.png" alt="" width="442" height="294" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/cruzados_jfpignon72502-Kopie-400x266.png 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/cruzados_jfpignon72502-Kopie.png 709w" sizes="auto, (max-width: 442px) 100vw, 442px" /></p>
<p><em><span style="font-size: 8pt;">Dürfen die Pferde so natürlich wie möglich, kommt es zu keinem Vitaminmangel im Winter, da ihr Vitaminvorrat gut auf gefüllt ist. (Foto&gt;: Christiane Slawik</span></em></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wie sich das Pferd im Winter natürlich mit Vitaminen versorgt</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Wild- und Hauspferde nutzen mehrere natürliche Strategien, um den Winter gut zu überstehen:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li><strong>Vitamin-Speicher auffüllen:</strong><br />
Im Sommer werden die Vitamin-A-Speicher in der Leber und die Vitamin-E-Speicher im Fettgewebe gefüllt. Von diesen Reserven kann der Körper in der dunklen Jahreszeit zehren.</li>
<li><strong>Gesunder Darm statt Pulver:</strong><br />
Ständige Bewegung und viel Raufutter halten Darm und Mikrobiom fit. Im Dickdarm werden fast alle <strong>B-Vitamine</strong> sowie <strong>Vitamin K</strong> von den Darmbakterien gebildet.</li>
<li><strong>Sonnenlicht für Vitamin D:</strong><br />
Sonnenlicht ermöglicht die körpereigene <strong>Vitamin-D-Produktion</strong>, auch im Winter. Dicke Decken können diese Produktion zum Teil behindern, weil sie die UV-Strahlung von der Haut fernhalten.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Viele Vitamine stellt das Pferd also selbst her:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li><strong>Vitamin C</strong>,</li>
<li><strong>Vitamin D</strong>,</li>
<li><strong>Vitamin B3 (Niacin)</strong>.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Andere Vitamine kommen überwiegend aus dem Darmmikrobiom, vor allem die             <strong>B-Vitamine</strong> und <strong>Vitamin K</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Kritische Vitamine im Winter: Vitamin A und E beim Pferd</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Besonders wichtig im Winter sind <strong>Vitamin A</strong> und <strong>Vitamin E</strong>, denn sie müssen überwiegend über das Futter zugeführt werden.</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li><strong>Vitamin A (über ß-Carotin):</strong><br />
Frisches Gras und gutes, noch grünes Heu liefern ß-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A. Bei sehr altem, blassem Heu kann der ß-Carotin-Gehalt stark abfallen.</li>
<li><strong>Vitamin E:</strong><br />
Vitamin E wirkt als Antioxidans und schützt Zellen und Muskulatur. Auch hier sind frisches Gras und gut erhaltenes Heu wichtige Quellen.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Fehlt die Grünfutter-Komponente, können kleine Mengen folgender Futtermittel sinnvoll ergänzen:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Karotten,</li>
<li>Hagebutten,</li>
<li>ganze Ölsaaten wie Leinsamen und Sonnenblumenkerne.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Welche Pferde im Winter ein höheres Risiko für Vitaminmangel haben</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Einige Pferdegruppen brauchen in der dunklen Jahreszeit besondere Aufmerksamkeit:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li><strong>Pferde ohne Weidezugang (z. B. Rehepferde)</strong><br />
Sie haben kaum frisches Grün zur Verfügung und sind deshalb stärker auf Heuqualität und gezielte Ergänzung angewiesen.</li>
<li><strong>Alte oder kranke Pferde</strong><br />
Eine gestörte Darmfunktion oder ein geschwächtes Mikrobiom kann die körpereigene Vitaminproduktion beeinträchtigen.</li>
<li><strong>Sportpferde</strong><br />
Sie haben einen erhöhten Bedarf an <strong>B-Vitaminen</strong> und <strong>Vitamin E</strong>, besonders bei intensivem Training.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">In solchen Fällen kann ein <strong>gut zusammengestelltes, vitaminisiertes Mineralfutter</strong> für einen begrenzten Zeitraum sinnvoll sein.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Vorsicht Überversorgung: Warum „viel hilft viel“ beim Pferd nicht gilt</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Vitaminpräparate sind nicht harmlos. Eine <strong>Überversorgung</strong>, vor allem mit fettlöslichen Vitaminen <strong>A, D, E und K</strong>, kann für das Pferd schädlicher sein als ein leichter Mangel.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wichtig zu wissen:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Blutwerte eignen sich nur bedingt zur Beurteilung der Vitaminversorgung.</li>
<li>Synthetische Vitamine sind natürlichen Vitaminformen nicht voll gleichwertig und werden vom Körper anders verarbeitet.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Supplemente sollten daher <strong>gezielt und zeitlich begrenzt</strong> eingesetzt werden – und nicht aus Vorsicht „auf Verdacht“.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Fazit: Natürliche Vitaminversorgung statt Dauer-Supplemente</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Eine <strong>artgerechte Haltung</strong> ist die beste Versicherung gegen Vitaminmangel im Winter:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>hochwertiges Heu zur freien Verfügung,</li>
<li>viel Auslauf und Bewegung,</li>
<li>Sonnenlicht und frische Luft,</li>
<li>eine stabile Herde und wenig Stress,</li>
<li>gelegentlich natürliche „Snacks“ wie Kräuter, Beeren oder Hagebutten.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">All das unterstützt die natürliche Vitaminversorgung deines Pferdes besser als jede Dauer-Supplementierung.<br />
Vertrauen in die <strong>Regulationskraft des Pferdekörpers</strong> und in die <strong>Weisheit der Natur</strong> ist hier der wichtigste Baustein – auch in der dunklen Jahreszeit.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die ist eine KI-gestütze Zusammenfassung des Artikels in Natural Horse 60. <a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-60-pferdegerechtes-equipment/">Den Originalartikel findest du hier.</a></p>
<p style="font-weight: 400;">
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		<item>
		<title>Pferdetraining im Winter</title>
		<link>https://naturalhorse.de/pferdetraining-im-winter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 11:02:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Pferderecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wintertraining für Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pferdetraining im Winter Von Jule Liebelt Pferdetraining im Winter muss nicht ausfallen, nur weil Reitplatz und Wege schwierig sind. Statt langer Ritte bietet die ... <a title="Pferdetraining im Winter" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/pferdetraining-im-winter/" aria-label="Mehr Informationen über Pferdetraining im Winter">&#160;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #993300;"><strong>Pferdetraining im Winter</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Von Jule Liebelt</em></p>
<figure id="attachment_8712" aria-describedby="caption-attachment-8712" style="width: 486px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-8712" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/HB409664-Kopie-2-400x266.png" alt="Seitswärtstreten mit Pferd" width="496" height="330" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/HB409664-Kopie-2-400x266.png 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/HB409664-Kopie-2.png 454w" sizes="auto, (max-width: 496px) 100vw, 496px" /><figcaption id="caption-attachment-8712" class="wp-caption-text"><em>Eine schräge Positionierung der Stange erhöht die Herausforderung beim Übertreten und macht die Übung effektiver. Foto: Marisa Siemer/Hillbury GmbH</em></figcaption></figure>
<p style="font-weight: 400;">Pferdetraining im Winter muss nicht ausfallen, nur weil Reitplatz und Wege schwierig sind. Statt langer Ritte bietet die kalte Jahreszeit die Chance, Grundlagen zu vertiefen, neue Impulse zu setzen und das Pferd ganzheitlich fit zu halten. Im Mittelpunkt eines sinnvollen Pferdetrainings im Winter stehen vier Säulen: Kraft, Balance, Beweglichkeit und Ausdauer.</p>
<p style="font-weight: 400;">Kraft lässt sich auch auf engem Raum aufbauen – etwa durch das bewusste Überwinden kleiner Höhenunterschiede, Podeste oder Erdwälle sowie langsame Schrittübungen, bei denen das Pferd sein eigenes Gewicht kontrolliert trägt. Balance-Übungen wie Zeitlupenschritt in engen Ecken oder sehr langsame Stangenarbeit aktivieren die Tiefenmuskulatur, verbessern Körpergefühl und Koordination und können geführt, an der Hand oder geritten durchgeführt werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für mehr Beweglichkeit eignen sich Dehnübungen wie Carrot Stretches oder das „Beine aushängen lassen“. Sie lockern Schulter, Rücken und Hals, schützen vor Verspannungen und machen das Pferd trittsicherer auf rutschigem Boden – wichtig für jedes Pferdetraining im Winter, egal ob Freizeit- oder Sportpferd. Ergänzend helfen instabile Untergründe wie Matten oder Pads, die stabilisierende Muskulatur zusätzlich zu aktivieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ausdauer wird im Winter am besten im zügigen Schritt erhalten: längere Spaziergänge, Tempowechsel, Haltungswechsel, leichte Anstiege und natürliche Hindernisse regen Kreislauf, Muskulatur und Hufpumpe an. Gleichzeitig stärkt bewusst gestaltetes Pferdetraining im Winter die Beziehung zwischen Mensch und Pferd: ruhige Einheiten fördern Vertrauen, Konzentration und Gelassenheit. So wird der Winter zur wertvollen Trainingsphase, in der Pferde gesund, beweglich und mental ausgeglichen bleiben.</p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Dies ist eine KI-gekürzte Zusammenfassung. Den Vollartikel kannst du in Natural Horse 60 lesen. <a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-60-pferdegerechtes-equipment/">Hier geht es zum Bookazin</a></em></p>
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		<item>
		<title>Alternativeinstreu</title>
		<link>https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 09:42:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=8693</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test von Dr. Birgit van Damsen „Wie man sich bettet, so liegt man“ – das gilt auch ... <a title="Alternativeinstreu" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/" aria-label="Mehr Informationen über Alternativeinstreu">&#160;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</strong></span><br />
<em>von Dr. Birgit van Damsen</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-8695" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme-400x268.jpg" alt="" width="400" height="268" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme-400x268.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme.jpg 567w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
</div>
<div>
<p>„Wie man sich bettet, so liegt man“ – das gilt auch für Pferde. Neben dem Liegekomfort sind Staubarmut, Geruchsbindung und Saugfähigkeit entscheidend für die Wahl der Einstreu. Neben dem klassischen Stroh gibt es heute zahlreiche Alternativen aus Holz, Strohpresslingen oder Pflanzenfasern, die teils deutliche Vorteile bieten.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Stroh</strong><br />
Pferde liegen gern auf dicker Stroheinstreu, doch Stroh ist staubig, wenig saugfähig und erzeugt viel Mist. Zudem kann feuchtes, schlecht gelagertes Stroh Schimmelsporen enthalten – problematisch für Atemwegspatienten.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Holzbasierte Einstreu</strong><br />
Hobelspäne, Holzgranulate und -pellets sind staubarm, hygienisch und binden Gerüche gut. Granulate und Pellets erweisen sich als besonders saugstark und sparsam im Verbrauch. Varianten mit Mikroorganismen oder Katalysatoren beschleunigen die Kompostierung und reduzieren Ammoniakbildung. Waldbodeneinstreu punktet durch natürliche Mikroflora, erfordert aber sorgfältige Pflege.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Getreidestroh-Produkte</strong><br />
Gehäckseltes oder pelletiertes Stroh aus Weizen, Roggen oder Dinkel ist entstaubt, saugstark und leicht zu entsorgen. Strohpellets bilden eine feste, geruchsarme Matratze; Dinkelspelzenpolster sind besonders weich. Allerdings fressen manche Pferde frische Einstreu – hier hilft Beaufsichtigung oder ein Vergällungsmittel.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Pflanzenbasierte Alternativen</strong><br />
Lein-, Hanf-, Raps- und Miscanthusstreu überzeugen durch hohe Saugkraft, geringe Staubentwicklung und rasche Verrottung. Hanf ist besonders pflegeleicht und stabil, Lein sehr weich und geruchsfrei, Raps komfortabel, aber schwerer zu entmisten. Miscanthuspellets sind saugstark und hygienisch, erzeugen jedoch etwas Staub.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Die ideale Einstreu gibt es nicht – jede Variante hat Stärken und Schwächen. Entscheidend sind Lagerplatz, Pflegeaufwand, Gesundheitsaspekte und Umweltbilanz. Stroh vom örtlichen Landwirt ist am nachhaltigsten, Alternativstreu jedoch oft pflegeleichter und hygienischer. Dr. Jürgen Bartz rät: „Zuerst klein testen – und prüfen, was wirklich zum eigenen Stall und Pferd passt.“</p>
<p>Die ist eine KI-gestützte Zusammenfassung. Den ganzen Artikel kannst du in Natural Horse 59 lesen.</p>
<p><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-59-offenstallhaltung/" target="_blank" rel="noopener">Hier geht es zur Ausgabe 59</a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/">Alternativeinstreu</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</title>
		<link>https://naturalhorse.de/8697/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 09:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativeinstreu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wie man sich bettet, so liegt man“ – das gilt auch für Pferde. Neben dem Liegekomfort sind Staubarmut, Geruchsbindung und Saugfähigkeit entscheidend für die ... <a title="Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/8697/" aria-label="Mehr Informationen über Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test">&#160;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/8697/">Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wie man sich bettet, so liegt man“ – das gilt auch für Pferde. Neben dem Liegekomfort sind Staubarmut, Geruchsbindung und Saugfähigkeit entscheidend für die Wahl der Einstreu. Neben dem klassischen Stroh gibt es heute zahlreiche Alternativen aus Holz, Strohpresslingen oder Pflanzenfasern, die teils deutliche Vorteile bieten.<br />
<strong>Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</strong><br />
<em>von Dr. Birgit van Damsen</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-8695" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme-400x268.jpg" alt="" width="400" height="268" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme-400x268.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme.jpg 567w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Stroh</strong><br />
Pferde liegen gern auf dicker Stroheinstreu, doch Stroh ist staubig, wenig saugfähig und erzeugt viel Mist. Zudem kann feuchtes, schlecht gelagertes Stroh Schimmelsporen enthalten – problematisch für Atemwegspatienten.</p>
<p><strong>Holzbasierte Einstreu</strong><br />
Hobelspäne, Holzgranulate und -pellets sind staubarm, hygienisch und binden Gerüche gut. Granulate und Pellets erweisen sich als besonders saugstark und sparsam im Verbrauch. Varianten mit Mikroorganismen oder Katalysatoren beschleunigen die Kompostierung und reduzieren Ammoniakbildung. Waldbodeneinstreu punktet durch natürliche Mikroflora, erfordert aber sorgfältige Pflege.</p>
<p><strong>Getreidestroh-Produkte</strong><br />
Gehäckseltes oder pelletiertes Stroh aus Weizen, Roggen oder Dinkel sind entstaubt, saugstark und leicht zu entsorgen. Strohpellets bilden eine feste, geruchsarme Matratze; Dinkelspelzenpolster sind besonders weich. Allerdings fressen manche Pferde frische Einstreu – hier hilft Beaufsichtigung oder ein Vergällungsmittel.</p>
<p><strong>Pflanzenbasierte Alternativen</strong><br />
Lein-, Hanf-, Raps- und Miscanthusstreu überzeugen durch hohe Saugkraft, geringe Staubentwicklung und rasche Verrottung. Hanf ist besonders pflegeleicht und stabil, Lein sehr weich und geruchsfrei, Raps komfortabel, aber schwerer zu entmisten. Miscanthuspellets sind saugstark und hygienisch, erzeugen jedoch etwas Staub.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Die ideale Einstreu gibt es nicht – jede Variante hat Stärken und Schwächen. Entscheidend sind Lagerplatz, Pflegeaufwand, Gesundheitsaspekte und Umweltbilanz. Stroh vom örtlichen Landwirt ist am nachhaltigsten, Alternativstreu jedoch oft pflegeleichter und hygienischer. Dr. Jürgen Bartz rät: „Zuerst klein testen – und prüfen, was wirklich zum eigenen Stall und Pferd passt.“</p>
<p>Dies ist eine KI-gestützte Zusammenfassung. Den Vollartikel kannst du in Natural Horse 59 lesen. <a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-59-offenstallhaltung/" target="_blank" rel="noopener">Hier geht&#8217;s zum Heft</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der naturnahe Offenstall</title>
		<link>https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 14:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdefütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Naturnaher Offenstall]]></category>
		<category><![CDATA[Offenstall]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Heimat der Wildpferde sind offene Grasflächen, Buschlandschaften und Wälder. Foto:  Marc Lubetzki Der naturnahe Offenstall nach dem Vorbild der Wildpferdeforschung von Marc Lubetzki ... <a title="Der naturnahe Offenstall" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/" aria-label="Mehr Informationen über Der naturnahe Offenstall">&#160;</a></p>
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<p>Die Heimat der Wildpferde sind offene Grasflächen, Buschlandschaften und Wälder. Foto:  Marc Lubetzki</p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="font-size: 18pt; color: #800000;"><em>Der naturnahe Offenstall</em></span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #800000;"><em>nach dem Vorbild der Wildpferdeforschung</em></span></p>
<p style="font-weight: 400;">von Marc Lubetzki</p>
<p style="font-weight: 400;">Die ursprünglichen Lebensräume von Wildpferden dienen als Vorbild für eine artgerechte Haltung von Hauspferden. Gelingt es, Natur und menschliche Bedürfnisse zu vereinen, entsteht ein naturnahes Zuhause für alle. Doch wo lebten Pferde ursprünglich? Knochenfunde belegen ihre Heimat in Eurasien: von asiatischen Steppen bis zu europäischen Laubwäldern. Dort fanden sie vielfältige Landschaften wie Ebenen, Berge und Hügel, die auch heute im deutschsprachigen Raum vorkommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für eine naturnahe Haltung ist der Standort entscheidend, da Lage und Umweltbedingungen nicht veränderbar sind. In freier Natur bewegen sich Pferdeherden auf riesigen Flächen – bis zu 15.000 Hektar. In menschlicher Obhut muss der verfügbare Raum optimal genutzt werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein gesunder Boden bildet die Grundlage: Sand-, Ton-, Schluff- und Lehmböden unterscheiden sich stark in Durchlässigkeit und Nährstoffgehalt. Durch die richtige Vegetation kann der Boden verbessert werden. Gräser stabilisieren, Kräuter lockern auf, Sträucher und Bäume fördern Struktur und Biodiversität. So entsteht ein widerstandsfähiges Ökosystem, das ohne künstliche Befestigungen auskommt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch die Gestaltung spielt eine Rolle: Lebendige Zäune aus Holz und Hecken bieten Schutz und zusätzliche Futter- und Ruheplätze. Pferde wechseln diese Plätze je nach Wetter und Jahreszeit – von windgeschützten Büschen über luftige Freiflächen bis hin zu schattigen Wäldern. Laufwege verbinden diese Bereiche und orientieren sich am natürlichen Bewegungsmuster der Pferde.</p>
<p style="font-weight: 400;">Selbst Reitplätze lassen sich naturnah gestalten, indem man Orientierungspunkte wie Stangen oder leichte Bodenstrukturen integriert. So bleibt Bewegung artgerecht und abwechslungsreich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Schließlich ist auch der Mensch Teil dieses Systems: Durch das gemeinsame Verweilen in Ruhe- und Fressbereichen oder Spaziergänge durch den Ökolebensraum entsteht Nähe und Gemeinschaft. Mit der Zeit wächst ein Zusammenleben, bei dem wir nicht mehr sagen: „Mein Pferd steht im Stall“, sondern: „Ich bin draußen bei der Herde.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Die ist eine KI gestütze Zusammenfassung des Artikels. Die Vollversion findet du in der neuen <a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-59-offenstallhaltung/">Natural Horse 59</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Traubenkörner im Pferdeauge</title>
		<link>https://naturalhorse.de/traubenkoerner-im-pferdeauge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 09:55:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdeaugen]]></category>
		<category><![CDATA[Traubenkörner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Licht zur Herausforderung wird von Janna Strehlau &#160; Pferdeaugen sind einzigartig angepasst – zentral dabei sind die Traubenkörner (Corpora nigra), dunkle Ausstülpungen am ... <a title="Traubenkörner im Pferdeauge" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/traubenkoerner-im-pferdeauge/" aria-label="Mehr Informationen über Traubenkörner im Pferdeauge">&#160;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Licht zur Herausforderung wird</strong><br />
von Janna Strehlau</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8671" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3778-Strehlau-400x300.jpeg" alt="" width="593" height="445" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pferdeaugen sind einzigartig angepasst – zentral dabei sind die Traubenkörner (Corpora nigra), dunkle Ausstülpungen am oberen Pupillenrand. Sie wirken wie eine eingebaute Sonnenbrille: Bei Helligkeit verengt sich die Pupille, die Traubenkörner schieben sich über das obere Sichtfeld, filtern grelles Licht und schützen die Retina. Idealerweise sind in beiden Augen zwei bis sechs klar erkennbare Traubenkörner vorhanden; Aussehen und Größe variieren individuell.</p>
<p><strong>Auf die Größe kommt es an</strong><br />
Sind Traubenkörner zu klein, fehlt Lichtschutz: Pferde blenden schneller, werden unsicher oder schreckhaft und meiden helle Flächen wie Sand, Schnee oder Spiegelungen. Hilfreich sind gut sitzende Fliegenmasken mit UV-Schutz oder spezielle Pferde-Sonnenbrillen.<br />
Übermäßig große oder zystisch veränderte Traubenkörner können bei Tageslicht ins Sichtfeld ragen. Das Pferd sieht frontal schlechter, hebt den Kopf, wirkt in Helligkeit nervös und ist in der Dämmerung oft entspannter, weil die geweitete Pupille den Blick wieder freigibt.</p>
<p><strong>Pferdeverhalten besser verstehen</strong><br />
Auffälligkeiten bei Lichtwechseln (Wasserverweigerung, Sandplatzscheu, Panik im Wald) können schlicht sehbedingt sein. Ein achtsamer Blick ins Auge – ergänzt durch Irisanalyse – liefert Hinweise und erleichtert pferdegerechtes Training.</p>
<p><strong>Wimpern als Mitspieler</strong><br />
Dichte, lange Wimpern passen sich innerhalb weniger Minuten an: Im Sonnenlicht legen sie sich wie ein Vorhang über das Auge, im Dunkeln stellen sie sich auf – eine natürliche Kompensation bei kleinen Traubenkörnern.</p>
<p><strong>Größe einschätzen</strong><br />
Am besten bei Sonnenauf-/untergang seitlich zur Sonne stellen und Pupillenreaktion beobachten; zusätzlich im dunkleren Stall mit seitlich gehaltener Taschenlampe prüfen (nie frontal). Normal sind mehrere, in sich erkennbare Traubenkörner; entartete oder zystische Veränderungen gehören tierärztlich abgeklärt.</p>
<p><strong>Was tun?</strong><br />
Konsequenten Blendschutz nutzen, Verhalten bei Lichtwechseln beobachten, bei Bedarf augenheilkundlich untersuchen lassen. In Einzelfällen ist eine laserchirurgische Entfernung veränderter Traubenkörner möglich; sie ist kostenintensiv und belastend, daher sorgfältig abwägen.</p>
<p><strong>Vita:</strong> Janna Strehlau ist Pferdewirtin, arbeitete 13 Jahre in Südafrika, absolvierte die Ausbildung in Equine Iridology bei Ellen Collinson und ist seit vier Jahren hauptberuflich in der Irisanalyse tätig.</p>
<p><em>Die ist eine KI generierte Zusammenfassung des Artikel. Den vollständigen Artikel mit reichlicher Bebilderung findest du in Natural Horse 59/5-2025</em></p>
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		<title>Erste Schritte unter dem Sattel</title>
		<link>https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 08:06:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Anreiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jungpferdeausbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=8518</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ersten Schritte unter dem Sattel sind eine Herausforderung für Pferd und Reiter.  Anna Eichinger erklärt anhand ihrer eigenen Erfahrungen, wie man ein Pferd schonend vorbereiten kann, sodass der Umgang beim Reiten in der Zukunft pferdefreundlicher wird. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anna Eichinger gibt Einblicke in ihre Arbeit mit Pferden, die die ersten Schritte unter dem Sattel gehen.</p>
<h2><span style="font-size: 18pt;">Lösen und Sicherheit geben</span></h2>
<p style="font-weight: 400;">von Anna Eichinger</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8521" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/02/Foto_4-Kopie.jpg" alt="" width="445" height="297" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Foto: Sabrina Reiter</p>
<p style="font-weight: 400;">Mein Lusitano Mandrake war mit der Aufstiegshilfe bestens vertraut, er parkte sich hoch motiviert davor ein und war ganz begierig auf die nächsten Schritte. Grundsätzlich habe ich eine 10er-Regel. Wenn das Pferd sich mindestens zehn Mal liebevoll anbietet und von ihm aus der Vorschlag kommt, dann ist es bereit für die nächsten Schritte. Diese Gefälligkeit darf man jedoch nicht ausnutzen. Jetzt ist jedenfalls der große Moment gekommen, es geht tatsächlich ans Reiten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für die ersten Runden unter dem Sattel stellt sich auch die Frage, wer denn überhaupt in den Sattel steigen soll. Bei meinem Lipizzaner Konrad war die Sache klar. Unsere Beziehung zueinander war so innig, wir vertrauten einander und Konrads Ausbildung am Boden war bereits sehr weit fortgeschritten. Ich wagte selbst die ersten Schritte unter dem Reiter und ließ mich keine fünf Mal an der Hand führen, ehe ich selbst die Führung aus der neuen Position von oben übernahm. Für Konrad war das kein Problem. Bei unserem Amena war die Sache anders. Amena vertraute mir, aber er braucht generell viel mehr Sicherheit vom Boden. Deshalb habe ich meine erfahrene Kollegin Julia in den Sattel gebeten. Gemeinsam haben wir sämtliche für Amena bereits bekannte Inhalte wiederholt. Dabei war ich für ihn eine Stütze von unten. Julia übertrug die bereits sicheren Hilfen in den Sattel. Wir haben am Lösen um den inneren Schenkel gearbeitet, an das Losgehen in den Schritt, etwas Abstand, Handwechsel, Lösen um den neuen inneren Schenkel auf der neuen Hand und Paraden zum Halten. Das klingt nach viel Inhalt, aber da Amena die Hilfen vom Boden bereits kannte, konnte er sich durch diese Sicherheit eher entspannen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Vorbereitende Arbeit</strong></span></h2>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/02/Foto_5-Kopie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8520" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/02/Foto_5-Kopie.jpg" alt="Eine Reiterin sitzt auf dem Pferd, auf einem Barock-Sattel. Das Pferd wird longiert." width="466" height="311" /></a></p>
<p style="font-weight: 400;">Foto: Sabrina Reiter</p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Nun geht es weiter auf Distanz – beim Longieren nimmt der Reiter zunehmend Einfluss. Mandrake dehnt sich vertrauensvoll zur Hand im losgelassenen Vorwärts.</em></p>
<p style="font-weight: 400;">Manchmal wird einfach ein Reiter aufs Pferd gesetzt und eine Führposition begleitet das Duo. Das ist im Grunde nicht schlecht, Amena hätte sich jedoch sehr „allein“ gelassen gefühlt. Daher gab ihm die Arbeit an Inhalten noch viel mehr Sicherheit und einen bekannten Rahmen. Generell empfehle ich immer die Arbeit im Duo. Für das eine Pferd mag es in Ordnung sein, wenn die Vertrauensperson aufsteigt. Für das nächste Pferd ist es einfacher, sich auf die neue Aufgabe zu konzentrieren, wenn die Vertrauensperson in der gewohnten Führposition (vom Boden aus) bleibt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Grunde ist es bei der Arbeit im Duo keine große Hexerei: Das Pferd, das bereits den inneren, um sich herumbiegenden, den direkten Schenkel für Vorwärts, den von sich wegbiegenden Schenkel, die direkten und indirekten Zügelhilfen kennt, bedeutet die neue Ausbildungsstufe lediglich die bekannten Inhalte sowohl mit Unterstützung von unten als auch durch neue Hilfengebung vom Sattel aus korrekt zu interpretieren. Der Vorteil bei der Arbeit zu zweit ist, dass die Hilfen vom Boden langsam ausschleichen können. Arbeite ich zunächst ein junges Pferd noch begleitend in der Frontposition, später auch als Longeur, kann ich den Reiter genau da unterstützen, wo Hilfe benötigt wird. Beispielsweise ist das Einhalten einer exakten Zirkellinie für junge Pferde, wenn sie durch das Reitergewicht belastet werden, noch einmal schwerer, weil vor allem die Rumpfträger auf der inneren Seite sehr belastet werden. Als Longeur erkenne ich sofort, wenn mein Reiter den inneren Zügel an den Pferdehals anlegt, um den Zirkel zu vergrößern. Meine zeigende oder fächernde Gerte kann dann diese Hilfe unterstützen. Mit der Zeit kann der Longeur jedoch die Intensität der zusätzlichen Hilfengebung ausschleichen, bis man quasi als Bodenpersonal komplett obsolet erscheint.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mandrake habe ich mangels Unterstützung vom Boden ziemlich im Alleingang ausgebildet, und das auch noch etwas konträr, denn er war in der Bodenarbeit noch lange nicht so weit ausgebildet wie Konrad oder Amena. Die gemeinsame Vertrauensbasis war jedoch in ein breites Fundament gebettet, also konnten wir auf Spaziergängen in Begleitung auch einmal im Gelände aufsteigen und waren so auf bekannten Wegen einfach vorwärts unterwegs. Da das junge Pferd seinen Rücken noch eher krampfartig nach oben drücken wird, sobald es das Reitergewicht spürt, sind kurze Reprisen am Anfang zu empfehlen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Erste Schritte unter dem Sattel – zu dritt</strong></span></h2>
<p style="font-weight: 400;">Wenn wir im Trio arbeiten, dann ist Achtsamkeit unser vierter Begleiter. Der Reiter nimmt im Sattel Platz und spürt, wie ihn das Pferd sitzen lässt. Hält das Pferd die Luft an? Drückt es bereits den Rücken nach oben? Ist es neugierig, dabei aber losgelassen? Wenn wir uns jetzt auch Zeit nehmen, in das Pferd hineinzuhören, lernt uns das Pferd als einfühlsamen Reiter und Ausbilder zu schätzen. Der Reiter spricht sich dabei immer mit der Begleitperson am Boden ab. Je besser auch hier die Zusammenarbeit funktioniert, umso wertvoller gestaltet sich die Pädagogik für das Pferd. Der Ausbilder am Boden stellt sich nun vor das Pferd und zeigt mit der Gerte in Richtung innerer Schenkellage. Nun berührt die Gerte das Pferd nicht mehr, sie hat lediglich eine zeigende Funktion. Der Reiter kann diese zeigende Hilfe bereits durch ein Sinkenlassen des Gesäßes der gleichen Seite verstärken. Aus der Hüfte heraus vibrieren wir vorsichtig mit dem gesamten inneren Schenkel ein wenig abwärts. Diese sanfte Vibration sorgt dafür, dass wir das Fell mit der Wade an der Flanke ein wenig gegen die Fellrichtung nach vorn streichen. Das junge Pferd kombiniert rasch die bereits bekannte Hilfe des Abwärtslösens vom inneren Schenkel durch die Gerte mit der neuen Hilfe von Sitz und Schenkel. Der Ausbilder vor dem Pferd unterstützt diese Hilfe, indem er auch durch die direkte Einflussnahme der Hand abwärts löst und eine Stellung vorschlägt. Im besten Fall reicht jedoch das Zusammenspiel von Gerte und Schenkel, und schon löst sich das Pferd vertrauensvoll zur nachgiebigen Hand hin. Jetzt lernt es auch, dass die Reiterhand grundsätzlich immer nachgiebig ist.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Wiederholungen als Hilfe im Sattel</strong></span></h2>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8522" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/02/Foto_3-Kopie.jpg" alt="" width="508" height="339" /></p>
<p style="font-weight: 400;"> Foto: Sabrina Reiter</p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Bekannte Aufgaben schaffen Sicherheit. Schnucks kennt die ihm gestellte Aufgabe aus der Bodenarbeit. Nun macht Bewegung einen Sinn – auch wenn da ein Reiter auf ihm sitzt.</em></p>
<p style="font-weight: 400;">Wiederholungen helfen dem Pferd, sich an die Inhalte zu erinnern, und geben Sicherheit. Wir können die lösende Arbeit dann in Bewegung mitnehmen. Die Führperson ist entweder rückwärtslaufend vor oder vorwärtslaufend seitlich neben dem Pferd unterwegs. Nun können wir alle bereits bekannten Hilfen aus der Bodenarbeit gemeinsam umsetzen. Das Pferd zeigt, was in einer ersten Einheit möglich ist.</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Erste Schritte unter dem Sattel&#8220; in Natural Horse 55</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><em><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-55-achtsames-anreiten/">Printversion</a>             <a href="http://Pferdewissen.naturalhorse.de"> Epaperversion</a></em></p>
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