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	<title>Reiten Archive - Naturalhorse</title>
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	<description>Über den achtsamen Umgang mit Pferden</description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 May 2026 13:54:32 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Reiten Archive - Naturalhorse</title>
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		<title>Erste Schritte unter dem Sattel</title>
		<link>https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 08:06:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Anreiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jungpferdeausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ersten Schritte unter dem Sattel sind eine Herausforderung für Pferd und Reiter.  Anna Eichinger erklärt anhand ihrer eigenen Erfahrungen, wie man ein Pferd schonend vorbereiten kann, sodass der Umgang beim Reiten in der Zukunft pferdefreundlicher wird. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/">Erste Schritte unter dem Sattel</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Anna Eichinger gibt Einblicke in ihre Arbeit mit Pferden, die die ersten Schritte unter dem Sattel gehen.</p>
<h2><span style="font-size: 18pt;">Lösen und Sicherheit geben</span></h2>
<p style="font-weight: 400;">von Anna Eichinger</p>
<p style="font-weight: 400;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-8521" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/02/Foto_4-Kopie.jpg" alt="" width="445" height="297" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Foto: Sabrina Reiter</p>
<p style="font-weight: 400;">Mein Lusitano Mandrake war mit der Aufstiegshilfe bestens vertraut, er parkte sich hoch motiviert davor ein und war ganz begierig auf die nächsten Schritte. Grundsätzlich habe ich eine 10er-Regel. Wenn das Pferd sich mindestens zehn Mal liebevoll anbietet und von ihm aus der Vorschlag kommt, dann ist es bereit für die nächsten Schritte. Diese Gefälligkeit darf man jedoch nicht ausnutzen. Jetzt ist jedenfalls der große Moment gekommen, es geht tatsächlich ans Reiten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für die ersten Runden unter dem Sattel stellt sich auch die Frage, wer denn überhaupt in den Sattel steigen soll. Bei meinem Lipizzaner Konrad war die Sache klar. Unsere Beziehung zueinander war so innig, wir vertrauten einander und Konrads Ausbildung am Boden war bereits sehr weit fortgeschritten. Ich wagte selbst die ersten Schritte unter dem Reiter und ließ mich keine fünf Mal an der Hand führen, ehe ich selbst die Führung aus der neuen Position von oben übernahm. Für Konrad war das kein Problem. Bei unserem Amena war die Sache anders. Amena vertraute mir, aber er braucht generell viel mehr Sicherheit vom Boden. Deshalb habe ich meine erfahrene Kollegin Julia in den Sattel gebeten. Gemeinsam haben wir sämtliche für Amena bereits bekannte Inhalte wiederholt. Dabei war ich für ihn eine Stütze von unten. Julia übertrug die bereits sicheren Hilfen in den Sattel. Wir haben am Lösen um den inneren Schenkel gearbeitet, an das Losgehen in den Schritt, etwas Abstand, Handwechsel, Lösen um den neuen inneren Schenkel auf der neuen Hand und Paraden zum Halten. Das klingt nach viel Inhalt, aber da Amena die Hilfen vom Boden bereits kannte, konnte er sich durch diese Sicherheit eher entspannen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Vorbereitende Arbeit</strong></span></h2>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/02/Foto_5-Kopie.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-8520" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/02/Foto_5-Kopie.jpg" alt="Eine Reiterin sitzt auf dem Pferd, auf einem Barock-Sattel. Das Pferd wird longiert." width="466" height="311" /></a></p>
<p style="font-weight: 400;">Foto: Sabrina Reiter</p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Nun geht es weiter auf Distanz – beim Longieren nimmt der Reiter zunehmend Einfluss. Mandrake dehnt sich vertrauensvoll zur Hand im losgelassenen Vorwärts.</em></p>
<p style="font-weight: 400;">Manchmal wird einfach ein Reiter aufs Pferd gesetzt und eine Führposition begleitet das Duo. Das ist im Grunde nicht schlecht, Amena hätte sich jedoch sehr „allein“ gelassen gefühlt. Daher gab ihm die Arbeit an Inhalten noch viel mehr Sicherheit und einen bekannten Rahmen. Generell empfehle ich immer die Arbeit im Duo. Für das eine Pferd mag es in Ordnung sein, wenn die Vertrauensperson aufsteigt. Für das nächste Pferd ist es einfacher, sich auf die neue Aufgabe zu konzentrieren, wenn die Vertrauensperson in der gewohnten Führposition (vom Boden aus) bleibt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Grunde ist es bei der Arbeit im Duo keine große Hexerei: Das Pferd, das bereits den inneren, um sich herumbiegenden, den direkten Schenkel für Vorwärts, den von sich wegbiegenden Schenkel, die direkten und indirekten Zügelhilfen kennt, bedeutet die neue Ausbildungsstufe lediglich die bekannten Inhalte sowohl mit Unterstützung von unten als auch durch neue Hilfengebung vom Sattel aus korrekt zu interpretieren. Der Vorteil bei der Arbeit zu zweit ist, dass die Hilfen vom Boden langsam ausschleichen können. Arbeite ich zunächst ein junges Pferd noch begleitend in der Frontposition, später auch als Longeur, kann ich den Reiter genau da unterstützen, wo Hilfe benötigt wird. Beispielsweise ist das Einhalten einer exakten Zirkellinie für junge Pferde, wenn sie durch das Reitergewicht belastet werden, noch einmal schwerer, weil vor allem die Rumpfträger auf der inneren Seite sehr belastet werden. Als Longeur erkenne ich sofort, wenn mein Reiter den inneren Zügel an den Pferdehals anlegt, um den Zirkel zu vergrößern. Meine zeigende oder fächernde Gerte kann dann diese Hilfe unterstützen. Mit der Zeit kann der Longeur jedoch die Intensität der zusätzlichen Hilfengebung ausschleichen, bis man quasi als Bodenpersonal komplett obsolet erscheint.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mandrake habe ich mangels Unterstützung vom Boden ziemlich im Alleingang ausgebildet, und das auch noch etwas konträr, denn er war in der Bodenarbeit noch lange nicht so weit ausgebildet wie Konrad oder Amena. Die gemeinsame Vertrauensbasis war jedoch in ein breites Fundament gebettet, also konnten wir auf Spaziergängen in Begleitung auch einmal im Gelände aufsteigen und waren so auf bekannten Wegen einfach vorwärts unterwegs. Da das junge Pferd seinen Rücken noch eher krampfartig nach oben drücken wird, sobald es das Reitergewicht spürt, sind kurze Reprisen am Anfang zu empfehlen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Erste Schritte unter dem Sattel – zu dritt</strong></span></h2>
<p style="font-weight: 400;">Wenn wir im Trio arbeiten, dann ist Achtsamkeit unser vierter Begleiter. Der Reiter nimmt im Sattel Platz und spürt, wie ihn das Pferd sitzen lässt. Hält das Pferd die Luft an? Drückt es bereits den Rücken nach oben? Ist es neugierig, dabei aber losgelassen? Wenn wir uns jetzt auch Zeit nehmen, in das Pferd hineinzuhören, lernt uns das Pferd als einfühlsamen Reiter und Ausbilder zu schätzen. Der Reiter spricht sich dabei immer mit der Begleitperson am Boden ab. Je besser auch hier die Zusammenarbeit funktioniert, umso wertvoller gestaltet sich die Pädagogik für das Pferd. Der Ausbilder am Boden stellt sich nun vor das Pferd und zeigt mit der Gerte in Richtung innerer Schenkellage. Nun berührt die Gerte das Pferd nicht mehr, sie hat lediglich eine zeigende Funktion. Der Reiter kann diese zeigende Hilfe bereits durch ein Sinkenlassen des Gesäßes der gleichen Seite verstärken. Aus der Hüfte heraus vibrieren wir vorsichtig mit dem gesamten inneren Schenkel ein wenig abwärts. Diese sanfte Vibration sorgt dafür, dass wir das Fell mit der Wade an der Flanke ein wenig gegen die Fellrichtung nach vorn streichen. Das junge Pferd kombiniert rasch die bereits bekannte Hilfe des Abwärtslösens vom inneren Schenkel durch die Gerte mit der neuen Hilfe von Sitz und Schenkel. Der Ausbilder vor dem Pferd unterstützt diese Hilfe, indem er auch durch die direkte Einflussnahme der Hand abwärts löst und eine Stellung vorschlägt. Im besten Fall reicht jedoch das Zusammenspiel von Gerte und Schenkel, und schon löst sich das Pferd vertrauensvoll zur nachgiebigen Hand hin. Jetzt lernt es auch, dass die Reiterhand grundsätzlich immer nachgiebig ist.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Wiederholungen als Hilfe im Sattel</strong></span></h2>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-8522" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/02/Foto_3-Kopie.jpg" alt="" width="508" height="339" /></p>
<p style="font-weight: 400;"> Foto: Sabrina Reiter</p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Bekannte Aufgaben schaffen Sicherheit. Schnucks kennt die ihm gestellte Aufgabe aus der Bodenarbeit. Nun macht Bewegung einen Sinn – auch wenn da ein Reiter auf ihm sitzt.</em></p>
<p style="font-weight: 400;">Wiederholungen helfen dem Pferd, sich an die Inhalte zu erinnern, und geben Sicherheit. Wir können die lösende Arbeit dann in Bewegung mitnehmen. Die Führperson ist entweder rückwärtslaufend vor oder vorwärtslaufend seitlich neben dem Pferd unterwegs. Nun können wir alle bereits bekannten Hilfen aus der Bodenarbeit gemeinsam umsetzen. Das Pferd zeigt, was in einer ersten Einheit möglich ist.</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Erste Schritte unter dem Sattel&#8220; in Natural Horse 55</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><em><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-55-achtsames-anreiten/">Printversion</a>             <a href="http://Pferdewissen.naturalhorse.de"> Epaperversion</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/">Erste Schritte unter dem Sattel</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Feine HILFEN &#8211; Reitunterricht unter der Lupe</title>
		<link>https://naturalhorse.de/reitunterricht-unter-der-lupe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 21:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2024-03]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heutzutage ist wertiger und pädagogisch sinnvoller Reitunterricht ein gesuchtes Gut geworden. Silja Schießwohl informiert woran man guten und feinen Reitunterricht erkennt und worauf man dabei achten muss. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/reitunterricht-unter-der-lupe/">Feine HILFEN &#8211; Reitunterricht unter der Lupe</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;">Was zeichnet pädagogisch sinnvollen Unterricht aus?</span></h2>
<p>von Silja Schießwohl</p>
<p><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-51-rund-um-die-pferdehaut/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8249 size-full" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Reitunterricht-unter-der-Lupe_Feine-HILFEN-2.jpg" alt="Natural Horse 51" width="400" height="400" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Reitunterricht-unter-der-Lupe_Feine-HILFEN-2.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Reitunterricht-unter-der-Lupe_Feine-HILFEN-2-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>Der Reitlehrer sitzt in einer Ecke an der Bande, in der Halle herrscht reges Treiben. Immer wieder hallt die laute Stimme des Lehrers durch die Bahn. Ausführliche Erklärungen, die es bräuchte, um die Reiterei im Kern zu verstehen, haben hier kaum mehr Platz. Es fehlt die Zeit. Somit hört man nur kurze Korrekturen und Anweisungen, das Verständnis für die Sache bleibt auf der Strecke. Leider ist dieser Umstand in vielen Reithallen nach wie vor Realität. Wie können wir das besser machen?</p>
<p>Zeitlich gesehen passt in eine Reitstunde kein umfangreicher Theorieunterricht. Doch noch im letzten Jahrhundert war es normal, zwischen dem Reitunterricht und der „Belehrung“ zu unterscheiden: Bei Ersterem stand das praktische Reiten mit Korrekturen und Anweisungen durch den Reitlehrer im Fokus. Sobald aber merkbar war, dass es an einer gewissen Stelle mehr Hintergrundwissen und Verständnis für die Zusammenhänge vonseiten des Schülers brauchte, wurde auf die separat stattfindende Belehrung verwiesen. Entweder im Rahmen des theoretischen Unterrichts außerhalb der eigentlichen Reitstunde oder als Unterbrechung innerhalb der Reitstunde, wozu gegebenenfalls sogar abgesessen wurde. Wissen und Können gingen hier noch Hand in Hand. Um gesundes, reelles Reiten zu lernen, braucht es also beides: das praktische Können und das theoretische Verständnis der Zusammenhänge. Daher sollte auch der Anspruch an sinnvollen Reitunterricht sein, den Reitschüler auf Wissens- und auf Könnensebene abzuholen.</p>
<h3><span style="font-size: 14pt;">Lernziele: Hand, Herz und Hirn</span></h3>
<p>In der Erwachsenenpädagogik spricht man gern von Lernzielebenen. Die verschiedenen Lernzielebenen Herz, Hand und Hirn sollten bei der Gestaltung eines jeden Lernarrangements berücksichtigt werden. Die „Hand-Ebene“ zielt auf das Können des Schülers ab, die „Hirn-Ebene“ entsprechend auf das Wissen. Doch auch die „Herz-Ebene“, die die Haltung zur Sache, die die Einstellung und Bereitschaft zum (Um-)Lernen meint, sollte keinesfalls unberücksichtigt bleiben. Wenn ein Reitschüler etwa noch an alten Glaubenssätzen festhält oder sich aufgrund von Vorerfahrungen nicht auf die geforderte Sache einlassen kann, kann mit Herausforderungen im Unterricht gerechnet werden. „Aber ich muss doch Hilfszügel benutzen, sonst läuft das Pferd nicht über den Rücken!“ – Dass Glaubenssätze wie dieser im Weg stehen, könnte also vermieden werden, wenn der Lehrer alle Lernzielebenen von Anfang an im Blick behält und seinen Unterricht entsprechend gestaltet. In der Praxis des Reitunterrichts bedeutet das, dass wir verschiedene Formen der Vermittlung brauchen, um allen Ebenen gerecht zu werden: Das Weitergeben theoretischer Hintergründe erfordert ein anderes Setting als das Üben und Verinnerlichen einer Lektion oder Übungsabfolge auf dem Pferderücken. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Feine HILFEN &#8211; Reitunterricht unter der Lupe&#8220; in Natural Horse 51 03/2024 </a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/haaranalyse-bei-pferden/">Haaranalyse bei Pferden</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/unsere-neue-natural-horse-app/">Unsere neue Natural Horse App</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gesundheitstraining-mit-health-horse-agility/">Gesundheitstraining mit Health Horse Agility</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wenn-der-fellwechsel-zur-belastung-wird/">Wenn der Fellwechsel zur Belastung wird</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wintertraining-mit-dem-pferd/">Sicheres Wintertraining mit dem Pferd</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vitaminmangel-pferd-winter-natuerliche-vitaminversorgung/">Natürliche Vitaminversorgung für das Pferd im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/pferdetraining-im-winter/">Pferdetraining im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/">Alternativeinstreu</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/8697/">Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/">Der naturnahe Offenstall</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/traubenkoerner-im-pferdeauge/">Traubenkörner im Pferdeauge</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/">Erste Schritte unter dem Sattel</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/reitunterricht-unter-der-lupe/">Feine HILFEN &#8211; Reitunterricht unter der Lupe</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Feine HILFEN &#8211; Gute Balance des Pferdes</title>
		<link>https://naturalhorse.de/feine-hilfen-gute-balance-des-pferdes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 21:52:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2024-03]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hängt die gute Balance eines Pferdes vom guten Reiten oder doch von einer guten Zucht ab? Knut Krüger stellt diese Frage und gibt Auskunft wovon eine gute Balance des Pferdes noch abhängt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/feine-hilfen-gute-balance-des-pferdes/">Feine HILFEN &#8211; Gute Balance des Pferdes</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;">Richtiges Reiten oder Auswirkungen der (In)Zucht?</span></h2>
<p>von Knut Krüger</p>
<p><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-51-rund-um-die-pferdehaut/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8265 size-full" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Feine-HILFEN-Gute-Balance-des-Pferdes-2-.jpg" alt="Natural Horse 51" width="400" height="400" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Feine-HILFEN-Gute-Balance-des-Pferdes-2-.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Feine-HILFEN-Gute-Balance-des-Pferdes-2--150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>Vielen Pferden fehlt heutzutage die Balance. Ob das die Schiefe des Reiters (die das Pferd ausgleichen muss), das unkorrekte Reiten oder auch die Auswirkung eines falschen Zuchtziels ist, darüber diskutieren die Experten. Vermutlich sind es verschiedene übereinstimmende Komponenten. Doch wie wirkt sich der Mangel der Balance des Pferdes im Endeffekt beim Reiten aus? Und inwieweit spielt dabei die Zucht eine Rolle?</p>
<p>Es zeigt sich, dass der Versuch, leichtrittige Pferde zu züchten, durch viel Inzucht inzwischen zur Degeneration des Bewegungsapparats geführt hat. Zu sagen, die Risiken der Inzucht waren unbekannt, trifft nur diejenigen, die sich wenig mit Zucht und Genetik beschäftigt haben. In der großen Masse trifft das auf die Kundschaft der Züchter zu. Inzwischen hört man sehr oft die Ausrede: Für die mangelnde Balance und für Taktunreinheiten ist die Zucht verantwortlich. Stimmt das wirklich und gibt es eventuell Möglichkeiten, diese Anomalien durch gutes, angepasstes Training auszugleichen? Ein Blick zu den Paralympics-Sportlern lässt erahnen, welche enormen Möglichkeiten es gibt, körperliche Defizite durch gutes Training auszugleichen, zumindest aber deutlich zu verbessern. Taktfehler, mangelnde Balance sind jedoch Dinge, die man schon seit Jahrzehnten, auch bei Pferden alter Linien, beobachten kann.</p>
<h3><span style="font-size: 14pt;">Korrektes Training hilft</span></h3>
<p>Degeneration des Bewegungsapparats sollte sich in Teilen durch korrektes Training verbessern lassen, wie das auch im Para- Humansport möglich ist. Ganz große Abweichungen von der Norm sind eventuell unumkehrbar, genauso wie beim Menschen. Die erbliche Weichteilschwäche DSLD könnte vermehrt durch Training und wohlüberlegten Einsatz kompensiert werden. Schäden an den Weichteilen wie Sehnen treten auch bei gesunden Pferden vermehrt durch Fehlbelastungen auf, hervorgerufen durch zu geringes Training. Ein Physiotherapeut der deutschen Judomannschaft bei den Olympischen Spielen formulierte es so: „Es gibt keine ungesunden Bewegungen. Verletzungen treten nur bei untrainierten Bewegungen auf.“ Balance übt das Pferd von sich aus, wenn die Voraussetzungen dazu vorliegen. Jedes Pferd würde seinen Bewegungsablauf optimieren, vor allem die Balance, wenn es Zügel, Sitz, Losgelassenheit und Tragkraft zulassen. Geht man also davon aus, dass Balanceprobleme, Taktfehler und Verletzungen schon bei gesunden Pferden bei falschem Training auftreten, so könnte man einen sehr großen Anteil der Pferde durch gutes Training gesund erhalten. Viele der genetisch veränderten Pferde könnten dadurch mit viel weniger Ausfallzeit und Tierarztkosten geritten werden. Taktreinheit, Losgelassenheit und die dadurch erreichbare Balance sind die Grundelemente der Gesunderhaltung des gerittenen Pferdes, leider auch diejenigen, deren Missachtung man in jedem Pferdebetrieb beobachten kann, unabhängig von der Reitweise oder Nutzung der Pferde. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Feine HILFEN &#8211; Gute Balance des Pferdes&#8220; in Natural Horse 51 03/2024 </a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/haaranalyse-bei-pferden/">Haaranalyse bei Pferden</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/unsere-neue-natural-horse-app/">Unsere neue Natural Horse App</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gesundheitstraining-mit-health-horse-agility/">Gesundheitstraining mit Health Horse Agility</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wenn-der-fellwechsel-zur-belastung-wird/">Wenn der Fellwechsel zur Belastung wird</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wintertraining-mit-dem-pferd/">Sicheres Wintertraining mit dem Pferd</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vitaminmangel-pferd-winter-natuerliche-vitaminversorgung/">Natürliche Vitaminversorgung für das Pferd im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/pferdetraining-im-winter/">Pferdetraining im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/">Alternativeinstreu</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/8697/">Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/">Der naturnahe Offenstall</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/traubenkoerner-im-pferdeauge/">Traubenkörner im Pferdeauge</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/">Erste Schritte unter dem Sattel</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/feine-hilfen-gute-balance-des-pferdes/">Feine HILFEN &#8211; Gute Balance des Pferdes</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feine HILFEN &#8211; Zwischen Formgebung und Emotion</title>
		<link>https://naturalhorse.de/feine-hilfen-zwischen-formgebung-und-emotion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 21:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2024-03]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=8272</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir wollen mit unserem Pferd eine entspannende Reitstunde im Viereck verbringen. Wie oft nehmen wir jedoch unsere eigenen Gefühle mit und erwarten von unserem Pferd schön zu gehen? Anna Eichinger hinterfragt die Welt zwischen der Formgebung und Emotion beim Pferd. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/feine-hilfen-zwischen-formgebung-und-emotion/">Feine HILFEN &#8211; Zwischen Formgebung und Emotion</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;">Wo bleibt da die Balance?</span></h2>
<p>von Anna Eichinger</p>
<p><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-51-rund-um-die-pferdehaut/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8276 size-full alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Feine-HILFEN-Zwischen-Formgebung-und-Emotion-2.jpg" alt="Natural Horse 51 - Zwischen Formgebung und Emotion" width="400" height="400" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Feine-HILFEN-Zwischen-Formgebung-und-Emotion-2.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Feine-HILFEN-Zwischen-Formgebung-und-Emotion-2-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>Pferdeausbildung bedeutet, sich an den biomechanischen Grundsätzen (in jüngster Zeit auch durch die Ideen der Biotensegrity) zu orientieren. Wieder bei Udo Bürger können wir nachschlagen: „Die Reitkunst hat ihre Gesetze, wie jede andere Kunst. Ein Verstoß gegen diese tut weh, ebenso weh wie eine Dissonanz in einem auf Harmonie aufgebauten Musikstück oder als wenn ein Maler sich über das Gesetz des Goldenen Schnitts hinwegsetzen würde.</p>
<p>Die ersten Gesetze verlangen:</p>
<p>1. Erhalte die natürliche Bewegung.</p>
<p>2. Entwickle und festige den Takt.</p>
<p>3. Finde und fördere die Balance.</p>
<p>Aus diesen ersten drei Gesetzen baut sich – als Resultat – die Form und Haltung des Pferdes auf.“ Das Rezept klingt einfach, jedoch stellen wir uns als Ausbilder unserer Pferde die Frage: Wie sollen wir den Pferden welchen Inhalt erklären? Welche Hilfen stehen uns zur Verfügung und wie erschaffen wir eine gemeinsame Sprache? Vor der Kunst kommen also die Technik und die Lehrzeit, in der wir uns nach und nach einen vollen Werkzeugkoffer zur Kommunikation mit dem Pferd erschließen. Durch die starke Fokussierung auf unseretechnischen Fertigkeiten und die korrekte Ausführung von Bewegungsabläufen gerät allerdings die Frage nach der emotionalen Balance zusehends ins Hintertreffen. Ist es nicht so, dass wir uns etwa in einem Schulterherein mehr Gedanken darüber machen, wohin sich das innere Hinterbein in der Spielbeinphase bewegt, ob das äußereHinterbein ausreichend Last aufnimmt, Formgebung, Biegung und Stellung erhalten bleiben und das Pferd tatsächlich in der äußeren Schulter leicht wird? Hand aufs Herz – wie oft fragen wir uns im Schulterherein, wie sich das Pferd dabei fühlt?</p>
<h3><span style="font-size: 14pt;">Die Macht der Gefühle</span></h3>
<p>Vergessen wir niemals: Ein Pferd fühlt sich so, wie es läuft, und es läuft so, wie es sich fühlt. Dieser Satz unterstreicht deutlich, dass wir Emotionen in der Pferdeausbildung nicht links liegen lassen dürfen. Das tun wir als Reiter auch nicht, aber wir stellen unsere eigenen Emotionen viel stärker in den Vordergrund, wenn etwas nicht so gelingt, wenn wir selbst viele Fragezeichen haben, unsicher sind ob unserer eigenen Kompetenz in Sachen Bewegung und als Ausbilder unseres Pferdes.</p>
<p>Es geht aber nicht um unsere eigenen Gefühle – wünschen wir uns nicht ein selbstbewusstes Pferd, das auch gern Zeit mit uns verbringt? Um dieses Ziel zu erreichen, stelle ich mir folgende Fragen immer wieder bei der Ausbildung:</p>
<p>• Wie viele Angebote machen wir dem Pferd? Das betrifft grundsätzlich das Angebot, mit uns Zeit zu verbringen. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Feine HILFEN &#8211; Zwischen Formgebung und Emotion&#8220; in Natural Horse 51 03/2024 </a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/haaranalyse-bei-pferden/">Haaranalyse bei Pferden</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/unsere-neue-natural-horse-app/">Unsere neue Natural Horse App</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gesundheitstraining-mit-health-horse-agility/">Gesundheitstraining mit Health Horse Agility</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wenn-der-fellwechsel-zur-belastung-wird/">Wenn der Fellwechsel zur Belastung wird</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wintertraining-mit-dem-pferd/">Sicheres Wintertraining mit dem Pferd</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vitaminmangel-pferd-winter-natuerliche-vitaminversorgung/">Natürliche Vitaminversorgung für das Pferd im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/pferdetraining-im-winter/">Pferdetraining im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/">Alternativeinstreu</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/8697/">Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/">Der naturnahe Offenstall</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/traubenkoerner-im-pferdeauge/">Traubenkörner im Pferdeauge</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/">Erste Schritte unter dem Sattel</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/feine-hilfen-zwischen-formgebung-und-emotion/">Feine HILFEN &#8211; Zwischen Formgebung und Emotion</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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		<title>Kommunikation beim Reiten</title>
		<link>https://naturalhorse.de/kommunikation-beim-reiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2024 21:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 2024-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=8113</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die nonverbale Kommunikation zwischen Pferd und Reiter ist die Voraussetzung um die Verbindung auf Losgelassenheit aufzubauen. Sibylle Wiemer gibt Tipps wie man diese Kommunikation aufbauen und dem Pferd mehr vertrauen kann, sodass Reiten zur Freude für beide wird. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;">zwischen Pferd und Reiter</span></h2>
<p>von Sibylle Wiemer</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8221 alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/03/Natural-Horse-50-Kommunikation-beim-Reiten-2.jpg" alt="Natural Horse 50 - Kommunikation beim Reiten" width="400" height="400" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/03/Natural-Horse-50-Kommunikation-beim-Reiten-2.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/03/Natural-Horse-50-Kommunikation-beim-Reiten-2-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Viele Reiter denken beim Reitenlernen hauptsächlich an die Technik der Hilfengebung und den Erhalt des Gleichgewichts, während das Pferd sich bewegt. Aus meiner Sicht ist jedoch die nonverbale Kommunikation zwischen Pferd und Reiter der eigentliche Schlüssel für eine erfolgreiche Partnerschaft und für feines Reiten. Die Technik der Hilfengebung ist in dem Moment begrenzt, in dem der Reiter nicht in der Lage ist, die Antworten des Pferdes zu spüren und darauf zu reagieren. Es ist wichtig, dass der Reiter eine klare und sanfte Sprache seines Körpers findet und mit all seinen Sinnen fähig ist, auf die feinen Signale des Pferdes zu reagieren und eine harmonische Verbindung herzustellen. In diesem Artikel werde ich die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation näher betrachten und aufzeigen, wie ein gefühlvoller Reiter auch kleinste Signale des Pferdes deuten und verwenden kann, um im Ergebnis eine tiefe Verbindung zum Pferd, die von Vertrauen geprägt ist, aufzubauen und damit ein effektives Training überhaupt erst möglich zu machen.</p>
<h3><span style="font-size: 14pt;">Die Körpersprache als Schlüssel zur Verständigung</span></h3>
<p>Die Körpersprache des Pferdes ist sein meistverwendetes Kommunikationsmittel. Der aufmerksame Reiter ist in der Lage, die Haltung, Spannung und die Bewegungsqualität seines Pferdes zu interpretieren. In dem Moment, in dem das Pferd sich versteift oder anspannt, gilt es herauszufinden, ob das Pferd die gewünschte Lektion nicht ausführen kann oder aufgrund von negativen Gefühlen nicht ausführen will. In dem Moment, in dem das Pferd entspannt und locker versucht, dem Reiter zu folgen, kann es auch mal zu Fehlern kommen. Jedoch bleibt das Pferd zufrieden und locker, ist bemüht, dem Reiter zu folgen. In dem Gemütszustand kann der Reiter angemessen reagieren und seine Technik der Hilfengebung verfeinern oder so zu modifizieren, dass das Pferd diese fehlerfrei umsetzen kann.</p>
<h3><span style="font-size: 14pt;">Pferde geben Rückmeldung über das Gerittenwerden </span></h3>
<p>Ein weiteres Thema ist die Frage der Kopf-Hals-Position des Pferdes. Offensichtlichen Widerstand, Stress oder Unbehagen zeigt ein Pferd, wenn es den Kopf hochwirft oder ihn schüttelt (Ausnahme: Insekten im Sommer). Dieses Verhalten sollte vom Reiter hinterfragt werden. Sind die Zähne kontrolliert? Wachsen Wolfs- oder Hengstzähne, was dem Pferd sehr unangenehm werden kann? Passt das Gebiss? Sind dessen Gelenke ausgeschlagen? Oder berührt das Gebiss gar in den Kaubewegungen des Pferdes dessen (Hengst)Zähne? Interessant ist das Zügel-aus-der-Hand-kauen-Lassen oder das Hingeben der Zügel. Wo bewegt das Pferd seinen Kopf hin, wenn dieser nicht mehr durch den Reiter manipuliert wird. Im Idealfall dehnt das Pferd weiterhin seine Oberlinie, der Reiter kann somit, egal in welcher Gangart, den Bewegungen folgen. Der Abstand zwischen den Ohren und dem Widerrist vergrößert sich und die Pferdenase strebt nach vorwärts-abwärts. Das Pferd bleibt führbar, der Reiter entscheidet, wie tief die Dehnung gezeigt werden soll. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Kommunikation beim Reiten&#8220; in Natural Horse 50 02/2024 </a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
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		<title>Gut gerüstet?</title>
		<link>https://naturalhorse.de/gut-geruestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 20:54:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 2023-05]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pferde können nur mit einer gut sitzenden Ausrüstung richtig gearbeitet und geritten werden. Wie aber wirkt sich die Ausrüstung auf Pferde aus? Knut Krüger klärt auf, worauf man von Sattel über Zügel bis zu Handschuhen achten sollte. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><span style="font-size: 18pt;">Auswirkung der Ausstattung auf Pferde</span></strong></h2>
<p>von Knut Krüger</p>
<p>Pferde gewöhnen sich an unpassende Ausrüstung dahingehend, dass sie versuchen, diesen Umstand auszublenden und Schmerzen zu ertragen. Eindeutige Anzeichen für eine Störung sind (je nach Schwere) Unwillen, Mattigkeit, Unlust, später kommen sichtbare Krankheitsbilder hinzu. Das alles sollte vermieden werden.</p>
<h3><span style="font-size: 14pt;">Welche Ausrüstung benötigt ein Pferd?</span></h3>
<p>Die Grundausstattung kennt jeder: Trensenzaum, Reithalfter, Gebiss und Zügel. Dazu noch einen Sattel mit Steigbügeln, einen Gurt und eine Satteldecke. Der Trensenzaum und das Reithalfter sowie ein Gebiss bilden das Zaumzeug. Der Trensenzaum sollte in der Größe passend für das Pferd individuell verschnallt sein (Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 1). Augenmerk ist auf die Größe des Stirnriemens zu legen. Ist dieser zu klein, so drückt er im Bereich der Ohren dauerhaft. Eine verminderte Reaktion auf Hilfen könnte die Folge sein, bei stärkerer Störung sogar Abwehr gegen das Gerittenwerden. Zu dem Trensenzaum wird ein Reithalfter verschnallt; gut gemeint wird oft ohne Reithalfter geritten. Die vermeintliche Freiheit für das Pferd hat aber auch Nachteile. Ist das Reithalfter richtig verschnallt, gibt es dem Pferd genug Freiheit, ohne zu stören, schützt aber das Kiefergelenk des Pferdes bei ungewollter starker Einwirkung. Nun argumentieren viele, dass sie ohnehin nur fein einwirken. Es gibt jedoch Situationen, da wird jeder stark einwirken. Absichtlich, wenn zum Beispiel das Pferd erschrickt und in Richtung auf eine gefährliche Stelle wie Straße oder gefährliche Bodenverhältnisse ausbricht. Da wird jeder versuchen, das Pferd mit allen Mitteln zu bremsen. Kommt ein Schmerz im Kiefergelenk hinzu, kann diese Einwirkung das Gegenteil bewirken. Selbst wenn man das ausgeglichenste Pferd hat, kann es passieren, dass der Zügel irgendwo einfädelt und hängen bleibt. Das passiert sehr selten, aber das ist noch weit gefährlicher für das Kiefergelenk als starke Einwirkung. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Gut gerüstet?&#8220; in Natural Horse 47 05/2023 </a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/gut-geruestet/">Gut gerüstet?</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Pferd vor dem Gesetz</title>
		<link>https://naturalhorse.de/das-pferd-vor-dem-gesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 09:02:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2023-01]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=7544</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Rolle des Pferdes hat sich seit dem vergangenen Jahrhundert sehr gewandelt. Früher waren Pferde eindeutig Nutztiere, die bei Unbrauchbarkeit beim Schlachter endeten. Susanne Herbrik klärt auf welche Unterschiede vor dem Gesetz es zwischen dem Pferd als Nutztier und als Heimtier  gelten und was dabei für den Besitzer zu beachten ist, vor allem wenn es um den Tod des Tieres geht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-vor-dem-gesetz/">Das Pferd vor dem Gesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8211; als Nutz- oder Heimtier</h2>
<p>von Susanne Herbrik</p>
<p>Seit der Mensch nicht mehr zwingend auf die Arbeitsleistung des Pferdes angewiesen ist, hält man sich Pferde überwiegend für den Sport oder als Freizeitpferd. Gerade in den letzten Jahren werden in vielen Ländern Pferde zunehmend als Familienmitglieder betrachtet. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie vor dem Gesetz auch als Heimtiere behandelt werden. Warum kann dieser Umstand für den einzelnen Tierbesitzer eine Bedeutung haben?</p>
<p>Es beginnt mit der Gesetzgebung in der EU. Die EU, die als oberster Gesetzgeber die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Tierseuchenrecht und im Tierarzneimittelrecht vorgibt, sieht Pferde immer noch als primär Lebensmittel liefernde Tiere und besteht auf deren Nutztierstatus. Die Tatsache, dass Pferde in den einzelnen EU-Staaten ganz unterschiedliche Stellenwerte haben, wird dabei nicht berücksichtigt. Der Nutztierstatus des Pferdes wird in der EU-Verordnung 1069/2009 festgelegt. In dieser Verordnung wird definiert, wann ein Tier als Heimtier oder Nutztier gilt. Kurz gesagt, alle Tiere, die zur Freude des Menschen gehalten werden, sind Heimtiere. Wobei Heimtiere nicht zwingend mit dem Menschen unter einem Dach leben müssen. Es genügt, dass sie einen engen Bezug zu ihren Menschen haben. Alle, die zur Erzeugung von essbaren Lebensmitteln gehalten werden, sind Nutztiere. Der Arbeitseinsatz eines Tieres, sei es als Diensthund oder Sportpferd, hat auf diese Zuordnung keinen Einfluss. Viele Pferdebesitzer würden dieser Definition zufolge ihr Pferd natürlich als Heimtier sehen. Genau dies verhindert der EU-Gesetzgeber, indem Equiden in besagter Verordnung ausdrücklich den Nutztieren zugeordnet werden.</p>
<h3>Der Equidenpass</h3>
<p>Im Jahr 2000 wurde der Equidenpass aus Gründen des Verbraucherschutzes eingeführt. Jedes Pferd soll mithilfe dieses Passes identifizierbar sein, und die Medikamente, die es erhalten hat, sollen im Fall einer Schlachtung rückverfolgbar sein. Ist ein Pferd als Nutztier zum Beispiel als Schlachtpferd eingetragen, müssen die erhaltenen Medikamente im Equidenpass und in einem Bestandsbuch dokumentiert werden. Ist es als Nichtschlachtpferd deklariert, erspart man sich und den Tierärzten einiges an lästigem Papierkram. Tierärzte müssen nämlich bei Schlachtpferden den Mehraufwand mit dem Medikamenteneintrag in den Equidenpass leisten. Das kann kostenpflichtig sein. Oder sie behandeln keine Schlachtpferde. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Das Pferd vor dem Gesetz&#8220; in Natural Horse 43 01/2023</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/haaranalyse-bei-pferden/">Haaranalyse bei Pferden</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/unsere-neue-natural-horse-app/">Unsere neue Natural Horse App</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gesundheitstraining-mit-health-horse-agility/">Gesundheitstraining mit Health Horse Agility</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wenn-der-fellwechsel-zur-belastung-wird/">Wenn der Fellwechsel zur Belastung wird</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wintertraining-mit-dem-pferd/">Sicheres Wintertraining mit dem Pferd</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vitaminmangel-pferd-winter-natuerliche-vitaminversorgung/">Natürliche Vitaminversorgung für das Pferd im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/pferdetraining-im-winter/">Pferdetraining im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/">Alternativeinstreu</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/8697/">Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/">Der naturnahe Offenstall</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/traubenkoerner-im-pferdeauge/">Traubenkörner im Pferdeauge</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/">Erste Schritte unter dem Sattel</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-vor-dem-gesetz/">Das Pferd vor dem Gesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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