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	<title>Haltung Archive - Naturalhorse</title>
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	<description>Über den achtsamen Umgang mit Pferden</description>
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	<title>Haltung Archive - Naturalhorse</title>
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	<item>
		<title>Alternativeinstreu</title>
		<link>https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 09:42:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test von Dr. Birgit van Damsen „Wie man sich bettet, so liegt man“ – das gilt auch ... <a title="Alternativeinstreu" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/" aria-label="Mehr Informationen über Alternativeinstreu">&#160;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</strong></span><br />
<em>von Dr. Birgit van Damsen</em></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-8695" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme-400x268.jpg" alt="" width="400" height="268" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme-400x268.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme.jpg 567w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
</div>
<div>
<p>„Wie man sich bettet, so liegt man“ – das gilt auch für Pferde. Neben dem Liegekomfort sind Staubarmut, Geruchsbindung und Saugfähigkeit entscheidend für die Wahl der Einstreu. Neben dem klassischen Stroh gibt es heute zahlreiche Alternativen aus Holz, Strohpresslingen oder Pflanzenfasern, die teils deutliche Vorteile bieten.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Stroh</strong><br />
Pferde liegen gern auf dicker Stroheinstreu, doch Stroh ist staubig, wenig saugfähig und erzeugt viel Mist. Zudem kann feuchtes, schlecht gelagertes Stroh Schimmelsporen enthalten – problematisch für Atemwegspatienten.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Holzbasierte Einstreu</strong><br />
Hobelspäne, Holzgranulate und -pellets sind staubarm, hygienisch und binden Gerüche gut. Granulate und Pellets erweisen sich als besonders saugstark und sparsam im Verbrauch. Varianten mit Mikroorganismen oder Katalysatoren beschleunigen die Kompostierung und reduzieren Ammoniakbildung. Waldbodeneinstreu punktet durch natürliche Mikroflora, erfordert aber sorgfältige Pflege.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Getreidestroh-Produkte</strong><br />
Gehäckseltes oder pelletiertes Stroh aus Weizen, Roggen oder Dinkel ist entstaubt, saugstark und leicht zu entsorgen. Strohpellets bilden eine feste, geruchsarme Matratze; Dinkelspelzenpolster sind besonders weich. Allerdings fressen manche Pferde frische Einstreu – hier hilft Beaufsichtigung oder ein Vergällungsmittel.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Pflanzenbasierte Alternativen</strong><br />
Lein-, Hanf-, Raps- und Miscanthusstreu überzeugen durch hohe Saugkraft, geringe Staubentwicklung und rasche Verrottung. Hanf ist besonders pflegeleicht und stabil, Lein sehr weich und geruchsfrei, Raps komfortabel, aber schwerer zu entmisten. Miscanthuspellets sind saugstark und hygienisch, erzeugen jedoch etwas Staub.</p>
</div>
<div>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Die ideale Einstreu gibt es nicht – jede Variante hat Stärken und Schwächen. Entscheidend sind Lagerplatz, Pflegeaufwand, Gesundheitsaspekte und Umweltbilanz. Stroh vom örtlichen Landwirt ist am nachhaltigsten, Alternativstreu jedoch oft pflegeleichter und hygienischer. Dr. Jürgen Bartz rät: „Zuerst klein testen – und prüfen, was wirklich zum eigenen Stall und Pferd passt.“</p>
<p>Die ist eine KI-gestützte Zusammenfassung. Den ganzen Artikel kannst du in Natural Horse 59 lesen.</p>
<p><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-59-offenstallhaltung/" target="_blank" rel="noopener">Hier geht es zur Ausgabe 59</a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/">Alternativeinstreu</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</title>
		<link>https://naturalhorse.de/8697/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 09:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativeinstreu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wie man sich bettet, so liegt man“ – das gilt auch für Pferde. Neben dem Liegekomfort sind Staubarmut, Geruchsbindung und Saugfähigkeit entscheidend für die ... <a title="Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/8697/" aria-label="Mehr Informationen über Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test">&#160;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/8697/">Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wie man sich bettet, so liegt man“ – das gilt auch für Pferde. Neben dem Liegekomfort sind Staubarmut, Geruchsbindung und Saugfähigkeit entscheidend für die Wahl der Einstreu. Neben dem klassischen Stroh gibt es heute zahlreiche Alternativen aus Holz, Strohpresslingen oder Pflanzenfasern, die teils deutliche Vorteile bieten.<br />
<strong>Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</strong><br />
<em>von Dr. Birgit van Damsen</em></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-8695" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme-400x268.jpg" alt="" width="400" height="268" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme-400x268.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/11/29-30-Vor-allem-bei-frischer-Alternativstreu-auf-Getreidestrohbasis-besteht-das-Risiko-ungewollter-Aufnahme.jpg 567w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Stroh</strong><br />
Pferde liegen gern auf dicker Stroheinstreu, doch Stroh ist staubig, wenig saugfähig und erzeugt viel Mist. Zudem kann feuchtes, schlecht gelagertes Stroh Schimmelsporen enthalten – problematisch für Atemwegspatienten.</p>
<p><strong>Holzbasierte Einstreu</strong><br />
Hobelspäne, Holzgranulate und -pellets sind staubarm, hygienisch und binden Gerüche gut. Granulate und Pellets erweisen sich als besonders saugstark und sparsam im Verbrauch. Varianten mit Mikroorganismen oder Katalysatoren beschleunigen die Kompostierung und reduzieren Ammoniakbildung. Waldbodeneinstreu punktet durch natürliche Mikroflora, erfordert aber sorgfältige Pflege.</p>
<p><strong>Getreidestroh-Produkte</strong><br />
Gehäckseltes oder pelletiertes Stroh aus Weizen, Roggen oder Dinkel sind entstaubt, saugstark und leicht zu entsorgen. Strohpellets bilden eine feste, geruchsarme Matratze; Dinkelspelzenpolster sind besonders weich. Allerdings fressen manche Pferde frische Einstreu – hier hilft Beaufsichtigung oder ein Vergällungsmittel.</p>
<p><strong>Pflanzenbasierte Alternativen</strong><br />
Lein-, Hanf-, Raps- und Miscanthusstreu überzeugen durch hohe Saugkraft, geringe Staubentwicklung und rasche Verrottung. Hanf ist besonders pflegeleicht und stabil, Lein sehr weich und geruchsfrei, Raps komfortabel, aber schwerer zu entmisten. Miscanthuspellets sind saugstark und hygienisch, erzeugen jedoch etwas Staub.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Die ideale Einstreu gibt es nicht – jede Variante hat Stärken und Schwächen. Entscheidend sind Lagerplatz, Pflegeaufwand, Gesundheitsaspekte und Umweltbilanz. Stroh vom örtlichen Landwirt ist am nachhaltigsten, Alternativstreu jedoch oft pflegeleichter und hygienischer. Dr. Jürgen Bartz rät: „Zuerst klein testen – und prüfen, was wirklich zum eigenen Stall und Pferd passt.“</p>
<p>Dies ist eine KI-gestützte Zusammenfassung. Den Vollartikel kannst du in Natural Horse 59 lesen. <a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-59-offenstallhaltung/" target="_blank" rel="noopener">Hier geht&#8217;s zum Heft</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/8697/">Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der naturnahe Offenstall</title>
		<link>https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 14:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdefütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Naturnaher Offenstall]]></category>
		<category><![CDATA[Offenstall]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Heimat der Wildpferde sind offene Grasflächen, Buschlandschaften und Wälder. Foto:  Marc Lubetzki Der naturnahe Offenstall nach dem Vorbild der Wildpferdeforschung von Marc Lubetzki ... <a title="Der naturnahe Offenstall" class="read-more" href="https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/" aria-label="Mehr Informationen über Der naturnahe Offenstall">&#160;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-8682" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_6215-400x266.jpg" alt="" width="570" height="379" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_6215-400x266.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_6215.jpg 567w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /></p>
<p>Die Heimat der Wildpferde sind offene Grasflächen, Buschlandschaften und Wälder. Foto:  Marc Lubetzki</p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="font-size: 18pt; color: #800000;"><em>Der naturnahe Offenstall</em></span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #800000;"><em>nach dem Vorbild der Wildpferdeforschung</em></span></p>
<p style="font-weight: 400;">von Marc Lubetzki</p>
<p style="font-weight: 400;">Die ursprünglichen Lebensräume von Wildpferden dienen als Vorbild für eine artgerechte Haltung von Hauspferden. Gelingt es, Natur und menschliche Bedürfnisse zu vereinen, entsteht ein naturnahes Zuhause für alle. Doch wo lebten Pferde ursprünglich? Knochenfunde belegen ihre Heimat in Eurasien: von asiatischen Steppen bis zu europäischen Laubwäldern. Dort fanden sie vielfältige Landschaften wie Ebenen, Berge und Hügel, die auch heute im deutschsprachigen Raum vorkommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für eine naturnahe Haltung ist der Standort entscheidend, da Lage und Umweltbedingungen nicht veränderbar sind. In freier Natur bewegen sich Pferdeherden auf riesigen Flächen – bis zu 15.000 Hektar. In menschlicher Obhut muss der verfügbare Raum optimal genutzt werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein gesunder Boden bildet die Grundlage: Sand-, Ton-, Schluff- und Lehmböden unterscheiden sich stark in Durchlässigkeit und Nährstoffgehalt. Durch die richtige Vegetation kann der Boden verbessert werden. Gräser stabilisieren, Kräuter lockern auf, Sträucher und Bäume fördern Struktur und Biodiversität. So entsteht ein widerstandsfähiges Ökosystem, das ohne künstliche Befestigungen auskommt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch die Gestaltung spielt eine Rolle: Lebendige Zäune aus Holz und Hecken bieten Schutz und zusätzliche Futter- und Ruheplätze. Pferde wechseln diese Plätze je nach Wetter und Jahreszeit – von windgeschützten Büschen über luftige Freiflächen bis hin zu schattigen Wäldern. Laufwege verbinden diese Bereiche und orientieren sich am natürlichen Bewegungsmuster der Pferde.</p>
<p style="font-weight: 400;">Selbst Reitplätze lassen sich naturnah gestalten, indem man Orientierungspunkte wie Stangen oder leichte Bodenstrukturen integriert. So bleibt Bewegung artgerecht und abwechslungsreich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Schließlich ist auch der Mensch Teil dieses Systems: Durch das gemeinsame Verweilen in Ruhe- und Fressbereichen oder Spaziergänge durch den Ökolebensraum entsteht Nähe und Gemeinschaft. Mit der Zeit wächst ein Zusammenleben, bei dem wir nicht mehr sagen: „Mein Pferd steht im Stall“, sondern: „Ich bin draußen bei der Herde.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Die ist eine KI gestütze Zusammenfassung des Artikels. Die Vollversion findet du in der neuen <a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-59-offenstallhaltung/">Natural Horse 59</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/">Der naturnahe Offenstall</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Phänomen sauberes Wasser</title>
		<link>https://naturalhorse.de/phaenomen-trinkwasser-fuer-pferde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 21:56:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2024-03]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdefütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Das Phänomen "sauberes Wasser" trägt viel zur Gesundheit unserer Pferde bei. Über Schadstoffe, Parasiten, aber auch Vitalisierungsmöglichkeiten berichtet Meike Bölts.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/phaenomen-trinkwasser-fuer-pferde/">Phänomen sauberes Wasser</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;">Sauberes Trinkwasser für Pferde ist wichtig</span></h2>
<h2><span style="font-size: 18pt;">Schadstoffe, Parasiten und Vitalisierungsmöglichkeiten</span></h2>
<p>von Meike Bölts</p>
<p><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-51-rund-um-die-pferdehaut/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8233 size-full" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Phaenomen-sauberes-Wasser-2.jpg" alt="Natural Horse 51 - Rund um die Pferdehaut" width="400" height="400" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Phaenomen-sauberes-Wasser-2.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Phaenomen-sauberes-Wasser-2-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>Ein Leben ohne Wasser ist nicht möglich. Wasser ist der Urstoff unseres Planeten und wird deshalb auch zu Recht als das „Blut der Erde“ bezeichnet. Über die Fütterung unserer Pferde macht man sich allgemein viele Gedanken. Ähnlich wie die Atemluft ist jedoch auch Trinkwasser für Pferde ein täglicher Begleiter, dessen weitreichender Bedeutung für die Gesundheit sich viele Pferdehalter nicht bewusst sind. Ohne Übertreibung ist Wasser das wichtigste Lebensmittel für unsere Pferde, essenziell für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Von allen Haustieren reagieren Pferde am empfindlichsten auf verunreinigtes, belastetes oder energetisch gestörtes Wasser, da sie zu den Tierarten gehören, die Schweissdrüsen besitzen und ihre Wärmeregulierung über den Wasserhaushalt (Schwitzen) steuern.</p>
<p>Sauberes Trinkwasser ist heutzutage nicht so selbstverständlich, wie es uns oft suggeriert wird. Tatsächlich lassen sich in manchen Wässern zahlreiche Schadstoffe nachweisen, die nur selten mit bloßem Auge erkennbar sind. In Deutschland soll die Trinkwasserverordnung Grundlage bieten für eine ausreichende Trinkwasserhygiene. Dies trifft jedoch nur bedingt zu. Hinzu kommt, dass diese Trinkwasserverordnung nur für Menschen gilt, während es für das sogenannte Tränkwasser für Tiere gegenwärtig keine vergleichbaren detaillierten rechtlichen Anforderungen gibt. Der Gesetzgeber beschränkt sich in den Rechtsvorschriften (wie Basisverordnung, Futtermittelhygiene- Verordnung, Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch) auf allgemein formulierte Sicherheitsanforderungen und gibt lediglich Orientierungswerte.</p>
<h3><span style="font-size: 14pt;">Wasser von guter Qualität</span></h3>
<p>Wasser reagiert sensibel auf schädigende, unnatürliche Einflüsse, lässt sich aber auch positiv beeinflussen durch heilsame Schwingungen oder gute Emotionen wie Liebe und Dankbarkeit. Allein mit Laboruntersuchungen auf chemische oder organische Rückstände im Wasser kommt man oft nicht weiter, denn viele Substanzen können schädigen, aber nur wenige werden gezielt untersucht beziehungsweise nachgewiesen. Für das Wohlbefinden unserer Pferde ist eine Wasseraufbereitung daher sinnvoll. Insbesondere bei Gesundheitsproblemen, deren Ursache auch nach der Überprüfung aller anderen Haltungsbedingungen nicht geklärt werden können, lohnt es, das wichtige Lebensmittel Wasser genauer zu betrachten. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Phänomen sauberes Wasser&#8220; in Natural Horse 51 03/2024 </a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/haaranalyse-bei-pferden/">Haaranalyse bei Pferden</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/unsere-neue-natural-horse-app/">Unsere neue Natural Horse App</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gesundheitstraining-mit-health-horse-agility/">Gesundheitstraining mit Health Horse Agility</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wenn-der-fellwechsel-zur-belastung-wird/">Wenn der Fellwechsel zur Belastung wird</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wintertraining-mit-dem-pferd/">Sicheres Wintertraining mit dem Pferd</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vitaminmangel-pferd-winter-natuerliche-vitaminversorgung/">Natürliche Vitaminversorgung für das Pferd im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/pferdetraining-im-winter/">Pferdetraining im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/">Alternativeinstreu</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/8697/">Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/">Der naturnahe Offenstall</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/traubenkoerner-im-pferdeauge/">Traubenkörner im Pferdeauge</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/">Erste Schritte unter dem Sattel</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/phaenomen-trinkwasser-fuer-pferde/">Phänomen sauberes Wasser</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Haut &#8211; der Spiegel des Pferdekörpers</title>
		<link>https://naturalhorse.de/die-haut-der-spiegel-des-pferdekoerpers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 21:46:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2024-03]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=8131</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Pferdekörper drückt bei Hauterkrankungen aus, was sich im Inneren abspielt. Stephanie Reineke informiert wie sich Ekzeme, Parasiten und Co. über die TCM erfolgreich behandeln lassen können. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/die-haut-der-spiegel-des-pferdekoerpers/">Die Haut &#8211; der Spiegel des Pferdekörpers</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;">Hauterkrankungen mit TCM behandeln</span></h2>
<p>von Stephanie Reineke</p>
<p><a href="https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-51-rund-um-die-pferdehaut/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8303 size-full" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Die-Haut-der-Spiegel-des-Pferdekoerpers2.jpg" alt="Natural Horse 51" width="400" height="400" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Die-Haut-der-Spiegel-des-Pferdekoerpers2.jpg 400w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2024/05/Natural-Horse-51-Die-Haut-der-Spiegel-des-Pferdekoerpers2-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>Was die Wissenschaft erst vor Kurzem herausgefunden hat, wussten die Chinesen schon vor über 3.000 Jahren, denn in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden die Funktionskreise Lunge und Dickdarm unter der Wandlungsphase Metall zusammengefasst. Dieser Wandlungsphase sind die Haut und das Fell zugeordnet. Die Haut und ebenso der Darm sind ein Spiegelbild über den Gesamtzustand des Körpers. Sie reagieren bei Mangelzuständen, Unverträglichkeiten und Emotionen. Darum kann eine Hauterkrankung, wie beispielsweise das Sommerekzem, verschiedene Muster nach TCM aufweisen, und verschiedenen Hauterkrankungen kann das gleiche Muster zugrunde liegen. Wie kann man als Pferdebesitzer diese Muster unterscheiden und das Pferd sinnvoll unterstützen?</p>
<p>Die Ursache der Hauterkrankung zu finden und nicht nur die Symptome zu behandeln, ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Die Ursachen können vielfältig sein. Deshalb werden für eine TCM-Behandlung im Vorfeld viele verschiedene Aspekte abgefragt. Dazu gehören der Krankheitsverlauf, Vorerkrankungen, Trinkverhalten, Kot- und Urinbeschaffenheit und Auffälligkeiten bezüglich des Wetters oder der Jahreszeit, in denen sich die Symptome verschlimmern oder verbessern.</p>
<h3><span style="font-size: 14pt;">Ganzheitliche Betrachtung</span></h3>
<p>Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine ganzheitliche Medizin, die das Tier als Einheit von Körper, Seele und Geist wahrnimmt. Das Fell wird beurteilt, die Hufe betrachtet, der Geruch spielt eine Rolle, ebenso geben die Zunge und die Maulschleimhaut wichtige Hinweise auf das TCM-Muster der Erkrankung. Wirkt das Pferd nervös, ist es vielleicht schreckhaft, nimmt es an der Umwelt teil oder wirkt es traurig und in sich gekehrt? Denn auch die Psyche kann bei Hauterkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Die TCM sagt: Das Shen (der Geist/die Psyche) zeigt sich in den Augen. Aus diesem Grund schaue ich mir bei einem Pferd auch immer die Augen genau an. Wirken sie glänzend und lebhaft oder eher trüb und unbeweglich? Äußere und innere Faktoren äussere und innere pathogene Faktoren spielen eine Rolle bei der Entstehung von Hauterkrankungen. Pathogene (krank machende) Faktoren (chinesisch Liu Yin genannt) k.nnen entweder von aussen in die Haut eindringen oder im Inneren des Körpers entstehen und sich später als Hauterkrankungen zeigen. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Die Haut &#8211; der Spiegel des Pferdekörpers&#8220; in Natural Horse 51 03/2024 </a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
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		<title>Heimische Kräuter oder TCM-Phytotherapie?</title>
		<link>https://naturalhorse.de/heimische-kraeuter-oder-tcm-phytotherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 21:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2024-01]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz kultureller Unterschiede wächst in den letzten Jahren auch bei uns das Interesse an der TCMPhilosophie, ist sie den Wurzeln unserer eigenen Volksmedizin in Teilen gar nicht so unähnlich. Julia Tenschert klärt auf, welche Vorzüge die TCM und die heimische Kräuterkunde haben. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: 18pt;">Heilpflanzenkunde aus zwei Welten</span></strong></p>
<p>von Julia Tenschert</p>
<p>Kräuter gelten bei Pferdebesitzern als „sanfte Medizin“ und erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Aber welches Kraut für welches Problem? Einheimische oder „exotische“ Kräuter? Und worin unterscheiden sich überhaupt die heimische Kräuterheilkunde und die Phytotherapie der Traditionellen Chinesischen Medizin?</p>
<p>Auch wenn man als Tierbesitzer keinesfalls die moderne Medizin mit ihren Erkenntnissen und Therapien missen möchte, so wächst trotz allem in den letzten Jahrzehnten vermehrt das Interesse an ergänzenden naturheilkundlichen, alternativen Behandlungsmethoden wie der Phytotherapie. Hier bilden sich im Humanbereich schon etwas länger als auf dem Sektor der Naturheilkunde für Tiere zwei Interessengruppen heraus: die Anhänger der Kräuterheilkunde der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und die unserer heimischen Phytotherapie aus der europäischen Volksheilkunde oder besser bekannt als Traditionelle Europäische Medizin (TEM). Doch sind sich diese beiden Lehren überhaupt so fern? Hier soll ein Überblick geschaffen werden in Bezug auf Ursprung, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der westlichen und östlichen Pflanzenheilkunde.</p>
<h3><span style="font-size: 14pt;">Signaturenlehre unserer Volksheilkunde</span></h3>
<p>Der bekannte Arzt und Alchemist Paracelsus (1493–1541) erarbeitete im 16. Jahrhundert durch eigene Beobachtungen der Natur und durch Sammeln von altem Volkswissen die sogenannte Signaturenlehre, die eine große Bedeutung für den Einsatz von Heilkräutern in Europa hatte, noch bevor deren Wirkstoffe wissenschaftlich erfasst werden konnten. Bereits von den Urvölkern sowie aus der Antike war ein solches Wissen in der westlichen Welt bekannt, und so wurde es durch Paracelsus aufbereitet und auch den Medizinern der damaligen Zeit zugänglich gemacht. In der Signaturenlehre (lateinisch signare = bezeichnen, kennzeichnen) wurde durch genaues Studieren und Interpretieren des äußeren Erscheinungsbilds einer Pflanze (zum Beispiel anhand von Geruch, Form, Farbe und Standort) auf ihr „Inneres“, also ihre Heilwirkung für Mensch und Tier, geschlossen. Es wurden Vergleiche gezogen zwischen der Pflanze und den Organen/Organsystemen sowie zu Krankheiten. Hier gab es unterschiedliche Herangehensweisen: Ein bekanntes Beispiel für Rückschlüsse vom Aussehen der Pflanze auf das zu unterstützende Organ wäre der Augentrost (Euphrasia). In seiner Blüte ähnelt er optisch dem Auge, was somit der Signaturenlehre zufolge bedeutet, dass er dieses bei Beschwerden positiv beeinflussen kann. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Heimische Kräuter oder TCM-Kräutertherapie?&#8220; in Natural Horse 49 01/2024 </a></p>
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		<title>Wasser als Lebensquelle</title>
		<link>https://naturalhorse.de/wasser-als-lebensquelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 21:50:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2024-01]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wasser ist essentiell für jedes Lebewesen. In der heutigen Zeit wirken sich Insektizide und Pestizide schwerwiegend auf die Wasserqualität aus. Meike Bölts erklärt, wie wichtig sich eine gute Wasserqualität auf die Gesundheit unserer Pferde auswirkt. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;">Mit guter Qualität zum gesunden Pferd</span></h2>
<p>von Meike Bölts</p>
<p>Wasser ist ein Quell des Lebens, nicht nur für Menschen, sondern auch für die Gesundheit unserer Pferde. Diese reagieren sehr empfindlich auf schlechte Wasserqualität. In unserer Obhut sind sie gezwungen, das zu trinken, was wir ihnen anbieten. Kaum jemand bedenkt dabei, dass das kühle Nass oft durch landwirtschaftliche Insektizide wie zum Beispiel Glyphosat verunreinigt sein kann. Ist das Wasser von schlechter Qualität, verunreinigt oder die Haltungsbedingungen unnatürlich, führt dies nicht selten zu verringerter Wasseraufnahme – Krankheiten und Stoffwechselprobleme können die Folgen sein.</p>
<p>Sauberes Trinkwasser ist ein überaus wichtiges Lebensmittel, dem in unseren Breiten jedoch oft viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Wasser aber bedeutet Leben – ohne Wasser wäre kein Leben auf der Erde möglich, und es wundert daher nicht, dass „schlechtes“ oder mit schädlichen Informationen versehenes Wasser krank machen kann. Die Wichtigkeit des Wassers mögen einige Fakten verdeutlichen: Wasser ist der Grundbestandteil des Körpers, beim ausgewachsenen Pferd sind dies etwa zwei Drittel des gesamten Organismus. Wasser dient zur Regulierung zahlreicher Stoffwechselvorgänge, nahezu alle Zellen brauchen es zur Kommunikation untereinander und für ein reibungsloses Funktionieren. Es transportiert Salze wie Kalium und Natrium im Organismus und löst Stoffe wie Zuckermoleküle oder Vitamine. Wasser ist Hauptbestandteil des Blutes, dient als Nährstoff- und Sauerstofflieferant, leitet Giftstoffe aus und kühlt den Körper mittels Schweißdrüsen bei Anstrengung. Wasser sorgt auch dafür, dass Nahrung geschluckt und verwertet werden kann, hilft bei Verdauungsvorgängen und reinigt über die Nieren den Organismus von Abfallstoffen und Schlacken. Ausgeschieden wird es über die Ausscheidungsorgane, die Lunge, die Haut und bei laktierenden Stuten über die Milch. Zur Gesunderhaltung benötigen unsere Pferde daher täglich hygienisch einwandfreies Wasser, das rund um die Uhr zur Verfügung stehen sollte. Ein Absinken des normalen Wasserhaushalts ist sehr gefährlich, denn bereits ein Wasserverlust von 15 Prozent führt zum Tod durch Dehydration, also durch Austrocknen. Wie viel Wasser ein Pferd täglich trinkt, lässt sich pauschal kaum sagen. Denn dies ist von vielen Faktoren abhängig: etwa Alter, Rasse, Klima, Haltungsbedingungen, Leistungsanforderungen, Gesundheitszustand, aber auch von der Art der Tränke und der Wasserqualität. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Wasser als Lebensquelle&#8220; in Natural Horse 49 01/2024 </a></p>
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		<item>
		<title>Glyphosat</title>
		<link>https://naturalhorse.de/glyphosat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 21:49:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel Vollversion]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdefütterung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Glyphosat wird in Unkrautvernichtungsmitteln eingesetzt. Dass das der Gesundheit von Mensch und Tier schaden kann, vermutet man. Uwe Lochstampfer hat die Hintergründe recherchiert. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/glyphosat/">Glyphosat</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">von Uwe Lochstampfer</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Unkrautvernichtungsmittel (Herbizid) Glyphosat spaltet unsere Gesellschaft und unsere Politik. Für die einen, natürlich vorwiegend für Landwirte, aber auch für den Kleingärtner, Hausmeister und Friedhofsgärtner, ist das Totalherbizid ein Segen, für andere ein Fluch. Fünf Millionen Liter werden jährlich in Deutschland auf Äcker und in Gärten ausgebracht. Umweltverbände organisieren Massenkundgebungen und sammeln über eine Million Unterschriften gegen das Ausbringen von Glyphosat. Fakt ist, es ist das umstrittenste, aber auch wirkungsvollste Pflanzengift der Welt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein, und ist mittlerweile Bestandteil in circa 40 verschiedenen Unkrautvernichtungsmitteln. Am bekanntesten ist das Produkt Roundup von Monsanto. Allerdings weist Glyphosat, gegenüber anderen Herbiziden, eine geringere Toxizität aus. Es wurde bereits 1950 von dem Schweizer Chemiker Henri Martin synthetisiert und erst 21 Jahre später durch den US-Agrarkonzern Monsanto als Herbizid patentiert, nachdem es vorher als Rohrreinigungsmittel angewendet wurde. Monsanto stellte auch das im Vietnamkrieg zur Entlaubung eingesetzte Mittel Agent Orange her, unter dessen Wirkung heute noch viele Vietnamesen in Form starker Gesundheits- und Geburtsschäden sowie Behinderungen leiden. Agent Orange und Glyphosat weisen durchaus Parallelen auf, so enthalten beide Mittel Chlorphenoxyessigsäuren. Mit der Gentechnik kamen dann Pflanzen auf den Markt (zum Beispiel RoundupReady-Soja), die gegen Glyphosat immun sind.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Auswirkungen für Pferdebesitzer und Einstellbetriebe</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Wurde Getreide der Sikkation unterzogen, also reif gespritzt (was allerdings mittlerweile strengen Auflagen unterliegt), so haftet das Glyphosat recht frisch an dem Stroh, auf dem die Pferde liegen und/oder dieses als Raufutter fressen. Es gibt viele Fälle, in denen im Organismus der Pferde eine Glyphosatbelastung ausgewiesen wurde, aber dies nur, weil die Besitzer auf Glyphosatrückstände testen ließen. Einher geht meine Einschätzung mit immer häufiger beobachtetem Mineralstoffmangel und Störungen der Darmflora. Untersuchungen dazu gibt es bisher nicht. Dr. Monika Krüger (Universität Leipzig) geht davon aus, dass es bei Pferden ähnlich ist wie bei Rindern. Mineralstoffmangel, der bei der Atypischen Weidemyopathie (ausgelöst durch Ahornkeimlinge und Endophyten im Weidelgras) immer vorhanden ist, wird von Glyphosat begünstigt. Die atypische Weidemyopathie zerstört recht schnell die Muskeln, so auch den Herzmuskel, vor allem bei Jungtieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">In den meisten handelsüblichen Pferdemüslis wird Soja und Mais verarbeitet. Wo kommt dieses Soja und der Mais her? Sind sie gentechnisch verändert und somit sehr stark mit Glyphosat belastet, insbesondere, wenn sie aus Südamerika stammen? Im Wasser ist Glyphosat auch oft nachweisbar. Daher ist es notwendig, dass Brunnen tief genug gebohrt werden und die Pferde kein Oberflächenwasser aufnehmen, zumindest nicht in der Nähe konventionell bewirtschafteter Flächen. Ihr Brunnenwasser können Sie auf Glyphosat testen lassen. Achten Sie beim Ausritt darauf, dass Ihre Pferde grundsätzlich nichts fressen oder trinken, wenn Sie an Feldern vorbeireiten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sollte es zu einer Kontaminierung von Glyphosat kommen, ist die Frage: Wie bekommt man es aus dem Organismus wieder heraus? Dies kann durchaus gelingen, und zwar mit Pflanzenkohle und Huminsäuren. Hier wäre Tiermoor eine gute Möglichkeit der Entgiftung, aber auch Klinoptilolith-Zeolith, ein fein vermahlenes Urgesteinsmehl. Am besten, Sie geben beides parallel.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Fluch oder Segen?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">2017 erhielt Glyphosat durch die EU eine fünfjährige Zulassung. Eigentlich waren 15 Jahre geplant, was aber am Widerstand vieler EU-Länder scheiterte. Im Dezember 2022 verlängerte man die Zulassung erneut um 1 Jahr, bis Dezember 2023</p>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Kommission hatte allerdings schon im Jahre 2015 die Bedingungen für eine zehnjährige Genehmigung geschaffen, die die Einfuhr gentechisch veränderter Pflanzen (Raps, Baumwolle, Mais und Soja) betraf. Der größte Teil dieser Importe wird als Futtermittel verwendet. Bei einem Verbot von Glyphosat wären nun aber auch diese Importe verboten worden. Das Verbot hätte natürlich Viehhalter vor gravierende Probleme gestellt. Die wären natürlich im Vorfeld lösbar gewesen, wenn man die entsprechenden Weichen zum Anbau gentechnikfreier Soja gestellt hätte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Jüngst unterhielt ich mich mit einer  Bäuerin. Als wir auch auf das Thema Wiederzulassung von Glyphosat zu sprechen kamen, sagte sie: „Da haben wir noch mal Glück gehabt“. Haben wir das wirklich? Für zwei Lebensbereiche bringt das Ausbringen von Glyphosat Probleme: für unsere Umwelt und für die Gesundheit von Menschen und Tieren.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Glyphosat schädigt die Umwelt</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Dies wird auch nicht mehr in Frage gestellt. Das Umweltbundesamt informiert unter anderem, dass Glyphosat für das Sterben von Pflanzenarten verantwortlich ist. Dadurch wird auch der Rückgang von Insekten und Wirbeltieren forciert. Weniger Insekten bedeutet weniger Nahrung für Vögel und forciert somit deren Rückgang. Eine Studie argentinischer und deutscher Wissenschaftler zeigt auf, das Glyphosat die Orientierung von Bienen beeinträchtigt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Glyphosat gelangt in den Boden und muss dort abgebaut werden. Hier geht es aber nicht mehr nur um Glyphosat, sondern auch um das noch giftigere Abbauprodukt Ampa (Aminomethylphosphonsäure), das viel beständiger ist als Glyphosat und sich dadurch im Boden anreichert. Ein Bestandteil glyphosathaltiger Mittel war das Tallowamin, dies wurde aber aufgrund der hohen Toxizität 2016 in der EU verboten, wird aber außerhalb der EU noch eingesetzt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Laut dem Umweltinstitut München schädigen diese Mittel das Bodenleben, haben einen negativen Einfluss auf Regenwürmer, Spinnen und Florfliegen. Die negative Wirkung auf Regenwürmer und Bodenpilze wurde in Studien von Dr. Johann Zaller von der Universität Wien belegt. Günter Neumann vom Institut für Kulturpflanzen der Universität Hohenheim bestätigt die negative Auswirkung von Glyphosat auf das Wachstum der Feinwurzeln, insbesondere bei längerer Anwendung des Herbizids. Weiterhin stellte er Störungen des Hormonhaushalts bei den Nutzpflanzen fest, erhöhte Stressanfälligkeit und verminderte Wasseraufnahme, was sich auch wieder negativ auf das Wurzelwachstum auswirkt. Knöllchenbakterien an Leguminosen werden durch Glyphosat beeinträchtigt. Diese Leguminosen (Schmetterlingsblütler) wie Erbsen und Wicken baut der verantwortungsbewusste Bauer als Zwischenfrucht zur Bodenverbesserung an. Bedingt durch das Glyphosat ist die stickstoffsammelnde Wirkung dieser Bakterien (Rhizobien) stark eingeschränkt und somit auch der Bodenaufbau. Der Abbau von Glyphosat im Boden hat eine Halbwertzeit von 3 bis 240 Tagen. Beim Ampa sind es 78 bis 875 Tage oder 2,4 Jahre. (danach ist aber immer noch die Hälfte vorhanden). Letztlich bleibt Ampa <strong><u>immer</u></strong> in den Böden, die regelmäßig mit Glyphosat behandelt werden. Es wird sogar immer mehr.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Resistente Pflanzen und Insekten</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Unkräuter, aber auch immer mehr Insekten, wehren sich gegen Glyphosat und passen sich dem Gift an, werden somit resistent. 1997 begann man in den USA mit dem Anbau von Gensoja, dass ja gegen Glyphosat resistent ist. Im Jahr 2000, also nur drei Jahre später, traten die ersten resistenten Unkräuter auf. Mittlerweile gibt es 21 glyphosatresistente Pflanzenarten, die sich in den USA und in Südamerika auf Millionen Hektar ausbreiten. Es muss damit immer mehr Glyphosat gespritzt werden, das mittlerweile auch die Feldfrüchte, so zum Beispiel Soja, schädigt. Schlussfolgerung: die Farmer mussten und müssen ihre Felder aufgeben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mittlerweile wird man der Ausbreitung der drei Meter hoch wachsenden Monsterpflanze Palmer-Fuchsschwanz (Amaranthus palmeri), von den Farmern „Pigweed (Schweinekraut)“ genannt, nicht mehr Herr. Monsanto empfiehlt den betroffenen Bauern, das Beimischen des Stoffes 2,4-T. Dieser wurde schon im Vietnamkrieg Agent Orange zugemischt. Zwei Fragen stellen sich unweigerlich: Warum hatte sich Monsanto 2001 eine Mischung aus Glyphosat und 2,4-T patentieren lassen? Bekämpft Monsanto ein Problem, dessen Verursacher sie selber waren?</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was steigt mehr – Erträge oder Einsatz?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Entgegen den Versprechen der Industrie, die Erträge würden durch die gentechnisch veränderten Pflanzen steigen, stieg der Einsatz der Pflanzenschutzmittel, in Brasilien um das Dreifache innerhalb von 15 Jahren. Ein Liter Glyphosat ist die vorgegebene Dosierung pro Hektar. Mittlerweile werden sieben Liter/ Hekta auf das Gensoja in Südamerika gespritzt, das in Europa Nutztiere ernährt.</p>
<p style="font-weight: 400;">In der Zwischenzeit treten auch am europäischen Kontinent Resistenten auf. Der Acker-Fuchsschwanz wird immer mehr zum Problem für die Bauern, aber auch Windhalme. Bei den Insekten sind es unter anderem der Rapsglanzkäfer, der Kohlschotenrüssler und Rapserdfloh. Ähnliche Resistenzen bilden sich mittlerweile auch bei den Pilzen, so bei Septoria und Mehltau. Glyphosat gelangt in Gewässer (obwohl das gar nicht zulässig ist), die in der Nähe der behandelten Felder liegen und schadet auch dort der Flora und Fauna. Insbesondere besagtes Tallowamin ist toxisch für Amphibien. Durch Auswaschungen kommt Glyphosat auch in Bächen und Flüssen an, letztlich im Trink- und im Brunnenwasser. Proben haben gezeigt, dass die Grenzwerte in manchem Trinkwasser doppelt bis dreifach über dem sogenannten Grenzwert lagen. So zum Beispiel in Deutschland/ im Ort Lünen in Nordrhein-Westphalen, das berichteten die Ruhrnachrichten. Ich selber habe unser Trinkwasser und Brunnenwasser testen lassen. Wir wohnten damals in der Nähe von Walsrode. Das Trinkwasser lag knapp unter Grenzwert, das Brunnenwasser darüber. Und damit kommen wir zum 2. Lebensbereich, der Gesundheit.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Schädigung der Gesundheit</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Heinrich Böll Stiftung veröffentlichte 2016, dass bei 99,6% aller 2000 Testpersonen eine Belastung mit Glyphosat vorhanden war. 75% aller getesteten Menschen hatten eine Belastung von 0,5 Mikrogramm, der Grenzwert ist 0,1 Mikrogramm. Wir haben also eine Belastung eine fünffach höhere Belastung, als der Grenzwert vorgibt. Besonders erschreckend, die höchste Belastung wurde bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 – 19 Jahren gefunden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Glyphosatrückstände finden sich bei uns überall in konventionell hergestellten Nahrungsmitteln, nicht in jedem, aber doch in sehr vielen. In Backwaren, in der Milch, in Hülsenfrüchten, in Erdnüssen, im Wein, im Bier. In einer Biersorte sogar die 300-fache Überschreitung des erlaubten Trinkwassergrenzwerts, laut Umweltinstitut München. Bis auf solche Ausnahmen sind die Anteile des Pflanzengiftes zwar oft sehr gering, aber wie wirkt sich eine Dauerbelastung über Jahre und Jahrzehnte aus? Fleischprodukte werden übrigens gar nicht getestet, obwohl gerade hier gentechnisch veränderte Soja, dass ja besonders Glyphosat belastet ist, zur Fütterung verwendet wird. Bioprodukte sind übrigens glyphosatfrei.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Ist Glyphosat krebserregend?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Getreide wird oft mit Glyphosat reif gespritzt (Sikkation), damit die Landwirte unter anderem Trocknungskosten sparen. Dies geschieht natürlich unmittelbar vor der Ernte. Ab 2014 wurde die Sikkation von der EU eingeschränkt. Stellt sich die nächste Frage: Ist Glyphosat krebserregend? Es steht auf jedem Fall im starken Verdacht. Die Internationale Agentur für Krebsforschung, IARC, eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kam im März 2015 zu dem Ergebnis, dass es zumindest begrenzte Nachweise gebe. Die IARC stufte Glyphosat in die Kategorie 2A, als wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen (probably carcinogenic to humans) ein. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2019 kam zu dem Schluss, dass Glyphosat das Risiko auf gewisse Krebserkrankungen um über 40% erhöht. Dennoch kam die amerikanische EPA (Environmental Protection Agency) zu dem Schluss, dass Glyphosat kein Problem darstelle, wenn es gemäß den aktuellen Kennzeichnungen angewendet wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin) schätzt Glyphosat als nicht krebserregend ein. Das IACR sieht das aber ganz anders und hat dem BfR vehement widersprochen. Die Experten des IACR sehen gravierende Mängel auch wegen Verletzung internationaler Standards durch das BfR, berichtet der WDR in einer Sendung von „die story“. Studien, auf die sich das BfR beruft, sind nicht einzusehen oder verschlüsselt. So ignorierte das BfR laut den Experten der WHO Tierversuche mit positivem Ausgang, also solche, bei denen sehr wohl die Erkenntnis gewonnen werden konnte, das Glyphosat Krebs auslöst. Das BfR wertete Studie um Studie ab, so ein WHO-Experte wörtlich, weil die Dosis irrelevant für Menschen sei. Hier handelt es sich in der Begründung um einen sogenannten Zirkelschluss. Es wird etwas in sich selbst begründet. Faktisch heißt das: Glyphosat kann kein Problem darstellen, weil die Dosis irrelevant ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">In bisher geheim gehaltenen Studien der Glyphosat-Hersteller kam mittlerweile übrigens heraus, dass nach Einsatz von Glyphosat sich die Tumorraten erhöht haben; z. B. bei Leber-, Schilddrüsen, Haut-, Nieren, und Lungenkrebs, berichtet das ZDF-Magazin WISO im Juli 2017.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gilles-Éric Séralini, war Molekularbiologe an der Universität Caen in Frankreich und ehemaliger Experte der französischen Risikobewertungsbehörde. Ihm fiel auf, dass die Tierversuche an Ratten, durchgeführt durch die internationalen Konzerne wie Monsanto, nur drei Monate dauerten. Zu kurz, um chronische Krankheiten zu erkennen, wie er sagt. Er stellte einen Rattenversuch nach und fütterte die Ratten mit glyphosathaltigen Maispellets. Der Anteil des Glyphosats lag unterhalb der für Menschen zugelassenen Menge. Bereits nach vier Monaten entwickelten sich Tumore und waren nach 24 Monaten fünfmal so groß. Selbst für krebsanfällige Labortiere ein ungewöhnlich hoher Wert. Nach der Veröffentlichung wurde Séralini unwissenschaftliches Arbeiten und mögliche Fehler vorgeworfen, auch vom deutschen BfR. Dabei nutzte Séralini die gleiche Rattenart wie Monsanto, nur hat er den Versuch eben verlängert. Dabei hielt er sich exakt an alle wissenschaftlichen Richtlinien.</p>
<p style="font-weight: 400;">Séralini untersuchte aber nicht nur das Glyphosat, sondern auch die glyphosathaltigen Pflanzenschutzmittel auf ihre Beistoffe. Diese Beistoffe, über 20 in einem Produkt, werden von der Industrie nicht deklariert; sie gelten als Betriebsgeheimnis der Hersteller. Das weiß auch das BfR und wollte darüber eine Studie machen. Dazu kam es aber nicht, weil die EU den Auftrag dazu nicht erteilt hat. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) lehnt Studien bis heute ab.  Aber zurück zu Séralini. Er stellte fest, dass etliche Beistoffe in diesen glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln bis zu 1000mal giftiger als das Glyphosat  selber sind und auch in niedrigeren Dosen bereits wirken. Diese Mittel können Brustkrebs auslösen und haben hormonelle Wirkung, so Séralini. Dafür wurde Séralini angefeindet, weil er es gewagt hat, diese Pflanzenschutzmittel auf ihre gesamte Wirkung zu untersuchen und nicht nur isoliert auf das Glyphosat. Séralini in einem Interview: „ …Mich beunruhigt vielmehr die Zusammensetzung dieser Schadstoffe, und das viele Kinder weltweit durch diese Mischung sterben werden.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Klare Worte eines Molekularbiologen, der übrigens mittlerweile mit fast seinem ganzen Team von der Universität Caen entlassen wurde.</p>
<p style="font-weight: 400;">Weniger klare Worte vom BfR: Im Herbst 2017 kam heraus, dass das BfR im Wesentlichen ganze Passagen aus Industriestudien 1:1 für seine eigenen Studien übernommen hat. Doz. Dr. Stefan Weber aus Salzburg, Sachverständiger für Plagiatsprüfung schreibt: „Über zahlreiche Seiten hinweg wurden Textpassagen praktisch wörtlich übernommen. Die systematische Unterlassung von Quellenangaben und das gezielte Entfernen von Hinweisen auf die tatsächlichen Verfasser der Texte lassen sich nur als bewusste Verschleierung ihrer Herkunft deuten. Es ist offensichtlich, dass das BfR keine eigenständige Bewertung der zitierten Studien vorgenommen hat.“<br />
Auf der Internetseite von „LobbyControl – Initiative für Transparenz und Demokratie e.V.“ lesen, wir: „das bei mindestens 9 von 13 Mitgliedern der Verdacht der Voreingenommenheit und übermäßigen Industrienähe begründet ist.“ Die meisten dieser 9 Mitglieder haben ihre Nähe zur Industrie entgegen den Statuten des BfR übrigens verschwiegen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir stellen also fest, Glyphosat steht im starken Verdacht Krebs auszulösen. Wenn nun aber wohl ein dreiviertel der Menschen, zumindest in Deutschland, Glyphosat im Blut haben, reicht dies nicht für ein Verbot aus? Dazu folgendes aus dem Grundgesetz (Deutschland):</p>
<p style="font-weight: 400;">Artikel 1 (1) <em>Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.</em></p>
<p style="font-weight: 400;">Artikel 2 (2) <em>Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.</em></p>
<p style="font-weight: 400;"><em> </em>Ist das Problem aber „nur“ ein möglicher Krebs, oder könnte es sein, das Glyphosat noch für andere Probleme und Krankheiten bei Menschen und Tieren verantwortlich ist?<br />
Schweinzüchter Ip Borup Petersen aus Aarhus/Dänemark beobachtete eine Zunahme von Fehlgeburten und teils starken Missbildungen bei Schweinen im Zusammenhang mit Glyphosatrückständen im Futter. Er führte akribisch Buch und stellt fest, die Missgeburten steigen in ihrer Häufigkeit, mit vermehrter Glyphosat-Belastung des Futters. Pedersen: „Wir können zuverlässig sagen, dass, wenn 0,2 g Glyphosat pro Tonne im Futter sind, verglichen mit dem Gehalt von 1 g, also fünfmal mehr, dass wir dann auch fünfmal mehr Missbildungen haben und es bewirkt fünfmal mehr Fehlgeburten bei meinen Säuen. Der Effekt ist sehr ausgeprägt.“. Zusätzlich litten die Schweine unter starken Durchfällen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Diese Missbildungen sind extrem stark. Beine sind nicht vorhanden oder stark gekrümmt, Schädeldeformationen mit extremen Verschiebungen im Kopfbereich, verformte Wirbelsäulen. Lebend geborene Ferkel mit Löchern im Kopf, ein frisch geborenes Ferkel das Trinken möchte, es aber durch seine Missbildung nicht kann und verendet. (ARTE Doku: Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat, auf Youtube).</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach Umstellung auf gentechnikfreies Futter nahmen die Probleme ab, hörten aber nicht auf, da Glyphosat auch in nicht gentechnisch verändertem Futter vorkommt. Durchfälle, die vermutlich das Gensojafutter verursacht hatten, blieben allerdings nach der Umstellung aus.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das BfR sieht übrigens keine Probleme, bezüglich Glyphosat im Tierfutter. Forscher der Dänischen Agrar-Universität in Aarhus, wie Martin Tang Sørensen, sehen die Bewertung des BfR, Glyphosat sei im Tierfutter unbedenklich, äußerst kritisch. Die Forscher äußern Bedenken an den Höchstmengen im Futter, die von deutschen Behörden als harmlos deklariert werden. Sørensen sieht die Belastung des Futters durch Glyphosat deshalb als sehr kritisch an, da Glyphosat auf Bakterien wirkt. So werden nützliche Bakterien im Darm reduziert; schädliche Bakterien breiten sich mehr aus, womit auch Durchfall einhergeht. Faktisch wird das bakterielle Gleichgewicht zu Gunsten der krankmachenden Bakterien verschoben, was zur Folge hat, dass die Tiere und Menschen erkranken. Auf Schweinezüchter Petersen werden später noch mal zurückkommen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Fruchtbarkeitsstörungen</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Hunderte von Milchbauern stellen Fruchtbarkeitsstörungen bei ihren Milchkühen fest. So auch Johannes Peter aus dem Allgäu. Seine Kühe bekamen zwar frisches Gras und Heu, allerdings auch gentechnisch und somit Glyphosat belastetes Soja gefüttert. Nach Umstellung auf gentechnikfreies Kraftfutter, verdoppelte sich die Geburtenzahl der Kälber bereits nach 18 Monaten. Könnte man meinen dies sei nur ein Europäisches Problem? Mitnichten. Auch in den USA und gerade dort, gibt es Probleme. Die Richtlinien zu Glyphosat sind dort allerdings nicht ganz so streng geregelt, wie in Europa.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dem Landtierarzt Art Dunham aus Iowa fiel auf, dass mit Zunahme von Glyphosat belastetem Futter, Kühe seltener trächtig wurden. Dies sind in den USA keine Einzelfälle, im Gegenteil, sie treten landesweit auf. Auch hier gingen die Fruchtbarkeitsprobleme nach Umstellung auf glyphosatfreies Futter zurück. Zufall?</p>
<p style="font-weight: 400;">Art Dunham bringt es auf den Punkt: „Wir (Menschen) haben etliche Enzyme mit den Pflanzen und Insekten gemeinsam. Da Herbizide bei Pflanzen ihre Mikronährstoffe blockieren und ihre Entwicklung stören, ist es schon tollkühn zu behaupten, das nicht weiter zu untersuchen. Aber es mangelt auch an mutigen Forschern und Geldern, um gegen dieses Politikgeflecht aus Industrie und Wissenschaft vorzugehen.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Dunham beauftragte unabhängige Untersuchungen von Futtermitteln und Stroh. Bei den 300 mit Glyphosat belasteten Proben wurde auch auf Pilztoxine getestet. Heraus kam, dass 32% der Futterproben Fusarien enthielten. Diese Pilze bilden giftige Stoffwechselprodukte, so auch das hochtoxische Mycotoxin T-2. Es ist eins der schädlichsten Gifte überhaupt, gleich neben Ricin (Wirkstoff im Rizinus) und Agent Orange. Selbst 100 Teile auf 1 Milliarde sind gefährlich, bemerkt Art Dunham. Sind die Fruchtbarkeitsprobleme nur auf Tiere begrenzt?</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Fruchtbarkeitsprobleme nur bei Tieren?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Bundesbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention USA) hat auch beim Menschen eine steigende Unfruchtbarkeit festgestellt. Anhand von Statistiken ist klar zu sehen, dass es parallel zum Anstieg des Glyphosatgebrauchs auch einen Anstieg an Unfruchtbarkeit, Schilddrüsenproblemen, Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes und anderen Zivilisationskrankheiten beim Menschen gibt. (Quelle:  Swanson. Lev. Abrahamson &amp; Wallet, basierend auf der National Agricultural Statistics Service Homepage &amp; CDC data, USA). Hat hier irgendwer in den USA Konsequenzen gezogen, wurde in irgendeiner Form politisch gehandelt?</p>
<p style="font-weight: 400;">Landwirte erkranken schwer, Tiere sterben. Nutztiere, aber auch Wildtiere. Mario Kuder aus Sachsen erkrankte selbst und verlor innerhalb von sechs Jahren 600 Milchkühe. Und er ist nicht der Einzige, der hunderte von Tieren verloren hat. Die Bilder der leidenden Kühe sind erschreckend. Sie haben starke Schmerzen, sind stark abgemagert, hinken, haben Missbildungen und liegen dann am nächsten Morgen oft tot in der Box. Aus Tierschutzgründen müssen viele Tiere erlöst werden.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Unterstützung der Behörden</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Das Krankheitsbild der Landwirte ist unbekannt. Ärzte stehen vor einem Rätsel. Das gleiche Bild mit starken Bewegungsstörungen in Bayern bei den Hirschen des Biobauern Xafer Riefler aus Stöttwang.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Universität Leipzig mit dem Wissenschaftsteam von Prof. Dr. Monika Krüger nahm sich dieser Probleme an. Es dauerte Monate, bis man den Auslöser der Krankheiten bei den Bauern und Tieren fand. Schließlich gelingt der Treffer. Es handelt sich um ein hochtoxisches Bakterium, Clostridium botulinium, das für den Botulismus verantwortlich ist. Dieses wurde in den Ausscheidungen der Tiere, aber auch in ihrem Organismus gefunden. Auch Marion Kuder hatte Kontakt mit den Bakterien, was Dr. Krüger durch Antikörper nachweisen konnte. Warum aber, traten in einigen Betrieben diese massiven Probleme auf, in anderen aber nicht? Man muss wissen, dass der pathogene Erreger Clostridium botulinum überall in der Natur vorkommt. Die Lösung fand das Team um Dr. Krüger erst ein Jahr später. Alle betroffenen Tiere und auch Mario Kuder hatten erhöhte Werte von Glyphosat im Körper. Die Frage, wo ist der Zusammenhang, oder gibt es ihn überhaupt?</p>
<p style="font-weight: 400;">Und auch hier stellt sich, genau wie an der Agrar-Universität in Aarhus heraus, dass Glyphosat nützliche Bakterien abtötet und pathogenen Tür und Tor öffnet. Vom Gleichgewicht dieser Bakterien im Organismus von Mensch und Tier hängt deren Gesundheit ab. Dr. Krüger: „Durch die Aufnahme von Glyphosat kommt es zu einem Ungleichgewicht in der Darmflora, und es kommen dann Bakterien zum Zuge, die unter normalen, physiologischen Zuständen niemals zum Zuge gekommen wären.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Zurück zu Schweinezüchter Pedersen aus Aarhus. Er brachte seine missgebildeten Ferkel zu Dr. Krüger nach Leipzig. Dr. Krüger und ihr Team untersuchen die Ferkel und stellen fest, dass in allen untersuchten Organen Glyphosat vorhanden war. Das hatten die Ferkel über die Placenta des Muttertiers aufgenommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die große Gefahr sind schlichtweg die Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen, bei denen der Glyphosatgehalt besonders hoch ist. Pedersen meinte: „Was ich hier bei meinen Schweinen sehe, ist nur die Spitze des Eisberges. Ich sehe das immer häufiger. Und ich glaube, man wird das auch immer häufiger bei Menschen sehen.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Man sieht es bereits bei Menschen und zwar in Ländern, wo die Regeln zum Herbizideinsatz – vorsichtig ausgedrückt – etwas laxer gehandhabt werden als in Europa.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Millionen Liter Herbizide in der Landwirtschaft</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">In Brasilien wurden 2016 fast 33 Millionen Hektar mit gentechnisch manipulierten Sojabohnen angebaut (Argentinien 19 Millionen Hektar). 33 Millionen Hektar ist fast die Fläche von Deutschland mit 35,7 Millionen Hektar. Diese riesigen Flächen werden mittels Flugzeugen mit glyphosathaltigen Herbiziden besprüht. Der Agrarexperte Antônio Inácio Andrioli aus Argentinien sagt, dass pro Hektar 7 Liter glyphosathaltige Herbizide ausgebracht werden. 7 Liter pro Hektar x 33 Millionen sind über 230 Millionen Liter Herbizide. Das sind nur die Zahlen für Brasilien.</p>
<p style="font-weight: 400;">„Wenn die Flugzeuge kommen, bringt der Wind das Gift“, sagen die betroffenen Menschen. Es passiert häufig, dass sich Kinder übergeben müssen. Arbeiter beladen die Flugzeuge ohne Schutzanzüge mit den toxischen Herbizid-Cocktails, deren Inhaltsstoffe auf Glyphosatbasis beruhen. Das Ergebnis sind schwerste Erkrankungen. Oft wurden die Arbeiter von den Agrarkonzernen nicht richtig aufgeklärt. Mediziner der Universität von Rosario (Argentinien) untersuchten in19 Dörfern, die im Agrargürtel liegen, den Gesundheitszustand der Bevölkerung. Mit erschreckenden Ergebnissen. Sie fanden eine deutliche Zunahme von Schilddrüsen- und Atemwegserkrankungen, Krebs, Leukämie, und des Non-Hodgkin-Lymphoms (bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems), auch mehr Todgeburten, als in anderen Teilen des Landes. Die Patienten werden immer jünger, sagt Prof. Dr. Damian Verzeñassi. Fehlgeburten hatten zugenommen und die Rate der Schwangerschaften ging zurück. Schlimme Missbildungen und Behinderungen bei Kindern häuften sich stark.</p>
<p style="font-weight: 400;">So etwas gab vor dem Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen und dem Einsatz von Glyphosat und deren Begleitchemikalien dort nicht. Es wurde festgestellt, dass es bei Kindern unter 14 Jahren dreimal mehr Leukämie und andere Krebsarten gab, als im Landesdurchschnitt Argentiniens zu erwarten gewesen wären. Schweinezüchter Pedersen aus Aarhus hat sich Bilder von missgebildeten Kindern aus Argentinien angesehen und er sagt, dass er keine Missbildungen bei diesen Kindern gesehen hat, die er nicht auch vorher bei seinen Ferkeln festgestellt hatte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zur Erinnerung: Das glyphosatbehandelte RoundupReady-Soja kommt als Futtermittel in riesigen Mengen nach Europa, weil es billig ist. Und weil wir billiges Fleisch oder billige Milchprodukte kaufen können. Wir tragen mit unserem Fleischkonsum, insbesondere von konventionell erzeugtem Fleisch und dem „Geiz-ist-Geil“-Denken dazu bei, dass es in Südamerika diese Verhältnisse gibt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir dürfen es uns aber auch nicht zu einfach machen. Für die Landwirtschaft steigen die Betriebsausgaben, wenn sie kein Glyphosat einsetzen dürfen. Der Kostendruck ist hoch. Ohne Glyphosat erhöhen sich die Kosten für die konventionell wirtschaftenden Bauer um 50 bis 80 € pro Hektar; da sie zur Unkrautbekämpfung dann Bodenbearbeitungsgeräte (Grubber) einsetzen müssten, so die Aussage von Walter Schuler, Obmann des Bayerischen Bauernverbandes im Landkreis Augsburg.  Ja, das sind sehr hohe Kosten, insbesondere in schlechten Jahren und in Regionen, wo die Erträge sowieso geringer sind. Den Schwarzen Peter einfach nur dem Bauern zuzuschreiben, ist somit nicht in Ordnung</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie hoch werden die Kosten oder Ernteausfälle durch die vermehrten Resistenzen steigen? Oder/und durch die kaputten Böden? Vielleicht so hoch, dass sich ein Bewirtschaften der Flächen nicht mehr lohnt, weil auch die Abhängigkeit der Bauern gegenüber den Agrarkartellen weiter wächst? Mittlerweile ist ein Aufwachen unter Bauern zu beobachten und die Erkenntnis, dass es so nicht mehr weiter gehen kann.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Umdenken schützt Mensch und Tier</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Glyphosatfrei zu wirtschaften heißt auch Umdenken der Handelsketten und der Konsumenten. Der Grund, warum das Totalherbizid verwendet werden kann, ist, dass Lebensmittel billig produziert werden müssen, um im Gros der Gesellschaft gekauft werden zu können. Schlussfolgerung Glyphosatfreier Lebensmittel: sie würden sich verteuern oder Landwirte verdienen weniger. Hier ist die Politik gefragt. Ein Hartz 4 Empfänger kann sich keine teureren Lebensmittel leisten; es reicht ja jetzt schon nicht zum Leben. Ein Rentner in Altersarmut natürlich auch nicht. Somit müssen die Bezüge aufgestockt werden. Was ist einem Staat die Gesundheit seiner Bevölkerung wert? Oder die Gesundheit nachkommender Generationen? Kinder sind gesundheitlich durch Glyphosat am stärksten belastet. Geht es nur um Konzerninteressen?</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber es gibt auch Hoffnung, zumindest ein wenig. Der Staat Kalifornien setzte im Juli 2017 Glyphosat auf die Schwarze Liste und stuft das Mittel somit als gesundheitsgefährdend ein. Die Gemeinde Artland bei Osnabrück verbietet Glyphosat auf von ihr verpachteten Flächen, ebenso in die bayerische Kreisstadt Aichach.</p>
<p style="font-weight: 400;">Schwabmüchen im schwäbischen Landkreis Augsburg setzt auf den eigenen Liegenschaften auch keine Unkrautvernichtungsmittel mehr ein. In den städtischen Grünanlagen Augsburgs ist Glyphosat schon seit Jahren nicht mehr erlaubt. In Rostock ist das Totalherbizid komplett verboten, im Oberbayerischen Dachau dürfen Landwirte Glyphosat nicht mehr verwenden. Das gleiche in Mainz und in Dresden in Parks, auf Friedhöfen und Spielplätzen sowie an Straßenrändern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Andere Städte waren Vorreiter, so Koblenz, wo chemische Unkrautvernichter seit circa 20 Jahren nicht mehr zum Einsatz kommen. Laut BUND verzichten mittlerweile über 90 Städte und Gemeinden auf den Einsatz von Glyphosat und anderen Herbiziden.</p>
<p style="font-weight: 400;">War es nun wirklich Glück, wie die Bäuerin (am Anfang des Artikels) sagte, dass die Genehmigung für Glyphosat verlängert wurde? Oder sind es wieder fünf verlorene Jahre, eine wirkliche Veränderung in der Landwirtschaft zum Wohle aller zu bewirken?</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine Erneuerung der Landwirtschaft soll allen dienen. Sie darf nicht gegen die Bauern gerichtet sein, aber auch nicht die Gesundheit der Tiere und Menschen gefährden. Nur so wie es jetzt läuft, wird die Natur es nicht mehr lange verkraften. Und auch nicht die Bauern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir haben es in der Hand – gemeinsam!</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Uwe und Marina Lochstampfer</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Uwe Lochstampfer arbeitet seit 25 Jahren als freier Fotograf mit Spezialgebiet Botanik. Auf seiner Internetseite stellt er seit 1999 in umfänglicher Weise unter anderem heimische Giftpflanzen vor und gilt als Fachmann für ökologische Bodenbewirtschaftung. Seine Frau Marina brachte ihn vor einigen Jahren „zum Pferd“, woraus 2013 das Buch „Giftpflanzen. Was Pferde nicht fressen dürfen“ entstand.</p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="http://www.botanikus.de/">www.botanikus.de</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Quellen:</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">3Sat</p>
<p style="font-weight: 400;">Arte: Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat</p>
<p style="font-weight: 400;">Anthro-Media, Produzent Volker Barth in Co-Produktion mit ARD/ WDR/ BR – Unser Land</p>
<p style="font-weight: 400;">MDR exakt</p>
<p style="font-weight: 400;">Umweltinstitut München</p>
<p style="font-weight: 400;">BUND</p>
<p style="font-weight: 400;">FAZ</p>
<p style="font-weight: 400;">https://www.pro-hestana.de/2017/10/13/glyphosat-im-pferd/</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/glyphosat/">Glyphosat</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Paddock Trail</title>
		<link>https://naturalhorse.de/paddock-trail/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 21:46:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2024-01]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit ein Pferd gesund und leistungsfähig ist, zählt neben einem gesundheitsfördernden Training auch eine pferdegerechte Haltung. Das bietet der Paddock Trail. Dr. Christina Fritz erklärt warum der Paddock Trail die Grundbedürfnisse des Pferdes ausfüllt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/paddock-trail/">Paddock Trail</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;">Artgerechte Bewegungsmöglichkeit für das Lauftier Pferd</span></h2>
<p>von Dr. Christina Fritz</p>
<p>Der Umgang und die Haltungsbedingungen für Pferde haben sich in den letzten 30 Jahren bei uns deutlich verbessert. Vor 50 Jahren galt noch die Haltung in Ständern oder ausschließliche Boxenhaltung als normal. Heute ist Ständerhaltung verboten und die wenigsten Pferde werden ausschließlich in Boxen gehalten, meist steht wenigstens ein Paddock zur Verfügung, damit sich die Pferde auch außerhalb der Reitstunde bewegen können. Dazu haben sich Haltungsformen entwickelt wie Offenstallhaltung, Aktivställe und seit einigen Jahren auch Paddock Paradise – bei uns meist besser bekannt als Paddock Trail.</p>
<p>Der Grundgedanke all dieser Haltungsformen ist, den Pferden eine möglichst artgerechte Haltung zu bieten. Beobachtet man Wildpferde, so stellt man fest, dass diese praktisch nie einzelgängerisch sind, sondern immer in Familienverbänden leben und sich ständig bewegen. Dabei dehnen und strecken sich die Tiere die meiste Zeit über. Soziale Interaktionen wie Spielen bei den Jungpferden, Fellkraulen oder sich einfach gegenseitig die Fliegen verscheuchen gehören hier zum Alltag und sind wichtig für eine gesunde Psyche. Um genügend Futter in den kargen Steppenlandschaften zu finden, in denen Wildpferde beheimatet sind, müssen sie darüber hinaus ständig auf Wanderschaft sein. So ist es nicht unüblich für Wildpferde, täglich 50 bis 60 Kilometer pro Tag zurückzulegen. In den Dämmerungsstunden suchen sie dann meist Wasserstellen auf. Hier stehen sie im Uferschlamm und saufen sich satt. Die Feuchtigkeit zieht dabei in das Hufhorn ein und bleibt auch im Fell hängen, sodass der Huf noch lange „nachgefeuchtet“ wird. Das beugt sprödem Hufhorn vor.</p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Soziales, dauerfressendes Lauftier</strong></span></p>
<p>Bis in die späten 1940er-Jahre hinein war das Pferd bei uns ein Arbeitsgerät, das Wagen zog und Lasten oder den Menschen auf seinem Rücken transportierte. Die Bedürfnisse des Pferdes nach Sozialkontakten oder freier Bewegung waren dabei meist zweitrangig. Heute sehen wir Pferde mit anderen Augen: Sie sind Sportpartner, Freunde, Freizeitgefährten. Auch wird immer klarer, dass Pferde in vielen Haltungsformen permanenten Stress haben, was sich negativ auf Leistung, Gesundheit und Psyche auswirkt. &#8230;<i></i></p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Paddock Trail&#8220; in Natural Horse 49 01/2024 </a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/haaranalyse-bei-pferden/">Haaranalyse bei Pferden</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/unsere-neue-natural-horse-app/">Unsere neue Natural Horse App</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gesundheitstraining-mit-health-horse-agility/">Gesundheitstraining mit Health Horse Agility</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wenn-der-fellwechsel-zur-belastung-wird/">Wenn der Fellwechsel zur Belastung wird</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wintertraining-mit-dem-pferd/">Sicheres Wintertraining mit dem Pferd</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vitaminmangel-pferd-winter-natuerliche-vitaminversorgung/">Natürliche Vitaminversorgung für das Pferd im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/pferdetraining-im-winter/">Pferdetraining im Winter</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/alternativeinstreu/">Alternativeinstreu</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/8697/">Alternativstreu – Raps, Flachs und Co im Test</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-naturnahe-offenstall/">Der naturnahe Offenstall</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/traubenkoerner-im-pferdeauge/">Traubenkörner im Pferdeauge</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/erste-schritte-unter-dem-sattel/">Erste Schritte unter dem Sattel</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/paddock-trail/">Paddock Trail</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Pferdeklappe</title>
		<link>https://naturalhorse.de/10-jahre-pferdeklappe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 20:56:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2023-05]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=7810</guid>

					<description><![CDATA[<p>10 Jahre gibt es die erste Pferdeklappe e. V. in Schleswig-Holstein. Sie war die erste Vermittlungsstelle für Pferde in Not in Deutschland. Ohne Petra Teegen und ihrem engagierten Team hätten viele "Klappenpferde" keine Chance gehabt. Die Natural Horse hat die Notfelle der Pferdeklappe besucht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/10-jahre-pferdeklappe/">10 Jahre Pferdeklappe</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;">Rettung für Notfelle</span></h2>
<p>von Martina Kiss</p>
<p>Pferde und ihre Haltung sind heutzutage ein teures Hobby geworden, das man gern betreibt, wenn man es sich leisten kann. Da die Preise von Futter und Haltung, aber auch die Tierarztkosten immer weiter steigen, kann das einen Pferdebesitzer schon an den Rand seiner finanziellen und psychischen Möglichkeiten bringen. Wohin kann ich mich wenden, wenn ich mir mein Pferd nicht mehr leisten kann? Was, wenn das Pferd älter und krank wird und man selbst keine Möglichkeiten mehr sieht?</p>
<p>Für echte Notfälle gibt es die erste Pferdeklappe e. V. in Schleswig-Holstein. Norderbrarup, eine kleine Gemeinde in Schleswig-Flensburg, Kreis Schleswig-Holstein, bekannt durch die Entdeckung einer Wikinger-Siedlung, aber es ist auch die Heimat der ersten Pferdeklappe Deutschlands. Wer sich sein Pferd nicht mehr leisten kann oder das Tier (aus einer Not heraus) nicht mehr halten kann, kann sich an die Pferdeklappe wenden. Kein leichter Schritt für einen Pferdebesitzer, der sein Pferd von Herzen liebt. Doch was passiert, wenn man sein Pferd in die Obhut der Pferdeklappe abgibt? Zunächst vorweg: Die Pferdeklappe ist weder ein Gnadenhof noch eine Tierklinik. Sie ist ein Verein, wo Pferde aufgenommen werden, die wieder vermittelt werden.</p>
<h3><span style="font-size: 18pt;">Wie alles begann </span></h3>
<p>Doch wie ist die Idee zur Pferdeklappe entstanden? Als erste Ansprechpartnerin steht eine Frau, die ein ebenso schweres Schicksal hatte wie viele ihrer Klappenpferde – Petra Teegen. Wo andere verzweifeln, hat sie ihr Schicksal tatkräftig in die Hand genommen. Die Mutter von drei Kindern und Besitzerin dreier Pferde wurde von ihrem Mann verlassen. Als Alleinerzieherin arbeitete sie nachts als Krankenschwester, um tagsüber für die drei Söhne da zu sein. Petra Teegen hat für die Familie den Hof gekauft und mit ihrer Freundin Doris Gildemeister, der heutigen 2. Vorsitzenden des Vereins, diesen zu einem Reitstall ausgebaut. Doris gab Reitunterricht. Anfangs ging es Petra Teegen nur darum, ihre Familie und ihre Pferde zu erhalten. „Es ging mir so richtig schlecht. Damals habe ich mir geschworen, dass, wenn es mir wieder richtig gut geht, ich dann auch anderen helfe“, so Petra Teegen. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „10 Jahre Pferdeklappe&#8220; in Natural Horse 47 05/2023 </a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
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		<title>Das Pferd vor dem Gesetz</title>
		<link>https://naturalhorse.de/das-pferd-vor-dem-gesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 09:02:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2023-01]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=7544</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Rolle des Pferdes hat sich seit dem vergangenen Jahrhundert sehr gewandelt. Früher waren Pferde eindeutig Nutztiere, die bei Unbrauchbarkeit beim Schlachter endeten. Susanne Herbrik klärt auf welche Unterschiede vor dem Gesetz es zwischen dem Pferd als Nutztier und als Heimtier  gelten und was dabei für den Besitzer zu beachten ist, vor allem wenn es um den Tod des Tieres geht. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8211; als Nutz- oder Heimtier</h2>
<p>von Susanne Herbrik</p>
<p>Seit der Mensch nicht mehr zwingend auf die Arbeitsleistung des Pferdes angewiesen ist, hält man sich Pferde überwiegend für den Sport oder als Freizeitpferd. Gerade in den letzten Jahren werden in vielen Ländern Pferde zunehmend als Familienmitglieder betrachtet. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie vor dem Gesetz auch als Heimtiere behandelt werden. Warum kann dieser Umstand für den einzelnen Tierbesitzer eine Bedeutung haben?</p>
<p>Es beginnt mit der Gesetzgebung in der EU. Die EU, die als oberster Gesetzgeber die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Tierseuchenrecht und im Tierarzneimittelrecht vorgibt, sieht Pferde immer noch als primär Lebensmittel liefernde Tiere und besteht auf deren Nutztierstatus. Die Tatsache, dass Pferde in den einzelnen EU-Staaten ganz unterschiedliche Stellenwerte haben, wird dabei nicht berücksichtigt. Der Nutztierstatus des Pferdes wird in der EU-Verordnung 1069/2009 festgelegt. In dieser Verordnung wird definiert, wann ein Tier als Heimtier oder Nutztier gilt. Kurz gesagt, alle Tiere, die zur Freude des Menschen gehalten werden, sind Heimtiere. Wobei Heimtiere nicht zwingend mit dem Menschen unter einem Dach leben müssen. Es genügt, dass sie einen engen Bezug zu ihren Menschen haben. Alle, die zur Erzeugung von essbaren Lebensmitteln gehalten werden, sind Nutztiere. Der Arbeitseinsatz eines Tieres, sei es als Diensthund oder Sportpferd, hat auf diese Zuordnung keinen Einfluss. Viele Pferdebesitzer würden dieser Definition zufolge ihr Pferd natürlich als Heimtier sehen. Genau dies verhindert der EU-Gesetzgeber, indem Equiden in besagter Verordnung ausdrücklich den Nutztieren zugeordnet werden.</p>
<h3>Der Equidenpass</h3>
<p>Im Jahr 2000 wurde der Equidenpass aus Gründen des Verbraucherschutzes eingeführt. Jedes Pferd soll mithilfe dieses Passes identifizierbar sein, und die Medikamente, die es erhalten hat, sollen im Fall einer Schlachtung rückverfolgbar sein. Ist ein Pferd als Nutztier zum Beispiel als Schlachtpferd eingetragen, müssen die erhaltenen Medikamente im Equidenpass und in einem Bestandsbuch dokumentiert werden. Ist es als Nichtschlachtpferd deklariert, erspart man sich und den Tierärzten einiges an lästigem Papierkram. Tierärzte müssen nämlich bei Schlachtpferden den Mehraufwand mit dem Medikamenteneintrag in den Equidenpass leisten. Das kann kostenpflichtig sein. Oder sie behandeln keine Schlachtpferde. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Das Pferd vor dem Gesetz&#8220; in Natural Horse 43 01/2023</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-vor-dem-gesetz/">Das Pferd vor dem Gesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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		<title>Atemwegserkrankungen</title>
		<link>https://naturalhorse.de/atemwegserkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Natural Horse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2019 17:52:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2019-03]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Husten beeinträchtigt nicht nur die Kondition des Pferdes sondern auch unser Zusammensein mit dem Pferd. Dabei ist der Husten selbst keine Krankheit sondern ein Symptom. Christina Fritz erklärt Ursachen, Hintergründe und Gegenmaßnahmen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/atemwegserkrankungen/">Atemwegserkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wenn die Luft wegbleibt</h3>
<p>von Dr. Christina Fritz</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2019/07/inhalieren9094Web.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4501 alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2019/07/inhalieren9094Web.png" alt="" width="220" height="330" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2019/07/inhalieren9094Web.png 220w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2019/07/inhalieren9094Web-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /></a>Liest man veterinärmedizinische Bücher von vor 50  oder 100 Jahren, findet man immer wieder den Hinweis, dass Atemwegserkrankungen bei Pferden so gut  wie nicht vorkommen und sie in der Hinsicht sehr  robust seien. Geht man aber heute durch die Ställe, gibt es in praktisch jedem Stall mindestens ein Pferd, das chronisch hustet, manchmal ganze Pferdegruppen. Vor allem im Herbst, sobald das Wetter nasskalt wird, kommen akute Atemwegsinfekte hinzu, die leider allzu oft „hängen bleiben“, sodass aus einem akuten Infekthusten ein chronischer Husten oder eine Dämpfigkeit wird.</p>
<p>Dazu muss man klar sagen, dass die Luft in den Ställen früher nicht besser war, häufig ganz im Gegenteil. Die Ställe waren oft niedrig und mit kleinen Fenstern ausgestattet, um „die Wärme im Stall zu halten“, nicht zuletzt, damit das Tränkewasser nicht einfror. Die Pferde standen in dicken Matratzenstrohbetten, das Heu wurde oft aus hoch über den Köpfen hängenden Raufen gefüttert. Das waren alles andere als ideale Bedingungen für die Atemwege der Pferde. Was dabei oft vergessen wird, ist die Tatsache, dass die Pferde wirklich ausschließlich die Nacht in diesen Ställen verbracht haben. Tagsüber waren sie draußen und haben gearbeitet: im Geschirr vor dem Wagen oder dem Pflug oder unter dem Sattel. Sie waren nicht nur viel an der frischen Luft, sondern sie waren auch in Bewegung, was für eine tiefe Atmung und damit gute Ventilierung der unteren Lungenbereiche gesorgt hat. Diese körperliche Fitness und Förderung der Atmung ist es, was vielen Pferden heute fehlt. Und statt einer Erkältung ihren Lauf zu lassen und das Pferd hier beim Abhusten der Verschleimungen zu unterstützen, versuchen wir oft, den Husten möglichst schnell „wegzumachen“, was aus vielen akuten Erkältungsinfekten chronische Hustenerkrankungen macht. Die Atemwege – mehr als nur zwei Lungen Pferde können ausschließlich durch die Nüstern atmen, im Gegensatz zum Menschen oder Hund. Durch die Nüstern wird die Atemluft aufgenommen und zunächst durch die Nasennebenhöhlen geleitet.</p>
<h4>Husten – keine Krankheit, sondern ein Symptom</h4>
<p>Husten hat beim Pferd in der Regel eine von zwei Ursachen: Beim „produktiven Husten“ befindet sich etwas in den Atemwegen, das da raus entfernt werden soll, wie Schleim, Staub oder aspirierte Futteranteile beim hastigen Fressen von Kraftfutter. Deshalb wird ein Hustenreiz ausgelöst, um diese Fremdkörper schneller nach außen zu befördern. Dabei wird nicht immer etwas „ausgehustet“, manchmal wird Schleim auch nur hochgehustet und gleich wieder abgeschluckt. Dieser Husten ist vergleichbar mit unserem Husten, wenn wir uns räuspern, um Schleim schneller hochzuschieben, oder heftig husten, nachdem wir uns verschluckt haben, oder wenn wir einen schleimigen Erkältungshusten haben. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Atemwegserkrankungen&#8220; in Natural Horse Ausgabe 03/2019</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/wenn-mein-pferd-aelter-wird/">Sonderbeilage &#8222;Oldies but Goldies&#8220;</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-menschliche-schmerzkoerper/">Der menschliche Schmerzkörper</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mit-der-energie-der-pferde/">Mit der Energie der Pferde</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/dem-wesen-des-pferdes-gerecht-werden/">Dem Wesen des Pferdes gerecht werden</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-magen-des-pferdes/">Der Magen des Pferdes</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/atemwegserkrankungen/">Atemwegserkrankungen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/passt-mein-pferd-zu-mir/">Passt mein Pferd zu mir?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mit-bedachter-aufmerksamkeit/">Mit bedachter Aufmerksamkeit</a></li></ul></p>
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