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	<title>Ausgabe 2021-02 Archive - Naturalhorse</title>
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	<description>Über den achtsamen Umgang mit Pferden</description>
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	<title>Ausgabe 2021-02 Archive - Naturalhorse</title>
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	<item>
		<title>Das Pferd &#8211; mein Krafttier</title>
		<link>https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 21:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2021-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oftmals sind wir sehr angespannt wenn wir zu unserem Pferd gehen. Nach kurzer Zeit des Zusammenseins sind wir jedoch ganz ruhig. Alexandra Rieger erklärt, warum unser Pferd zur Zentrale der Ruhe wird und wie es als "Krafttier" uns den Weg weist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Fühlen mit der Energie des Pferdes</h3>
<p>von Alexandra Rieger</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-6057 size-full" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/DSC_1897Web.jpg" alt="Pferde zeigen den Weg" width="334" height="222" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/DSC_1897Web.jpg 334w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/DSC_1897Web-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 334px) 100vw, 334px" />Kommen wir vom Pferd, egal wie unausgeglichen wir vorher hingegangen sind, sind wir geglättet. Diese Art des „Kraft­holens“ verdanken wir der Fähigkeit der Pferde, unsere negative Energie, die wir tagsüber aufgetankt haben – durch die Energie um uns herum, wie Streit mit den Kollegen im Geschäft, mit dem Vorgesetzten, in der Familie oder im Stra­ßenverkehr –, in positive Energie umzuwandeln. Aber nicht nur dadurch wird das Pferd zum Krafttier für uns.</p>
<p>Pferde sind seit Jahrtausenden Begleiter des Menschen und haben ihre (teils auch körperliche) Kraft in vielen Situationen, wie Lastenziehen, in Kriegen als Schutzschild und als Vorteil gegen den Feind, bewiesen. Durch ihr ausgeglichenes Wesen dienen die Pferde aber auch als seelische Stütze und als mentaler Coach und werden dadurch zum Krafttier für den Menschen. Schon im Schamanismus spielten diese Tiere als Krafttiere eine bedeutende Rolle für den Menschen. Aber nicht jeder Mensch zählt das Pferd zu seinem Krafttier und damit zum wertvollen Wegbegleiter.</p>
<h4>Verbinder zwischen den Welten</h4>
<p>Pferde sind in unserer Zeit solche „Reisebegleiter“, denn sie leben in den zwei Welten gleichzeitig: in der äußeren sichtbaren und in der inneren unsichtbaren. Durch diese Fähigkeit, gleichzeitig in beiden Welten zu Hause zu sein, werden sie zu perfekten Begleitern unserer Entwicklungsreise. Dazu müssen wir ihnen jedoch die Möglichkeit geben, unsere ganz speziellen Seelenqualitäten zu entwickeln. Diese Seelenqualitäten bestehen darin, dass wir zunächst akzeptieren, wer wir sind, was wir sind und wo wir sind, dass wir geduldig, ernsthaft und diszipliniert an uns arbeiten, um so fähiger zu werden, aus dem Herzen heraus zu leben. Diese Qualitäten bilden die Basis, um mit einem starken Willen in Weisheit und Sanftmut zu leben. Dies sind genau jene Qualitäten, die durch die Aktivierung der sieben Energiezentren (Chakren) in uns erwachen. Pferde suchen diese Qualitäten im Menschen, damit sie sich offenbaren können. In einem anderen Milieu ist es ihnen nicht möglich, uns „an die Hand zu nehmen“, das heißt, wir müssen uns vorbereiten, damit wir von ihnen unterwiesen werden können. Der Meister (das Pferd) kann erst dann in unser Leben treten, wenn wir bereit dazu sind. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Das Pferd &#8211; mein Krafttier&#8220; in Natural Horse Ausgabe 02/2021</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/">Entspannt ausreiten</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</title>
		<link>https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 21:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2021-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Pferdemenschen scheuen sich davor ein Pferd "auszubilden", denn oft wird ausbilden mit Willen aufzwingen verwechselt. Mona Schäfer zeigt neue Wege und auch Chancen der sanften Ausbildung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Pferde trainieren mit Herz, Hirn, Wissen und Gefühl</h3>
<p>von Mona Schäfer</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-6070 alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_9470Web.jpg" alt="" width="330" height="220" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_9470Web.jpg 330w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_9470Web-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 330px) 100vw, 330px" />Viele Menschen haben ein ungutes Gefühl dabei, Pferde „auszubilden“. Sie bringen es oft mit körperlicher, mentaler und emotionaler Unterdrückung oder zumindest vielfältiger Beschränkung in Verbindung. Natürlich erleben wir das so viel zu oft. Aber ist deshalb jede Form der Ausbildung negativ? Diese Einstellung hat viel damit zu tun, wie Wissensvermittlung in Familien, Schulen und Unternehmen stattfindet. Wir können Ausbildung aber auch in einem neuen Licht sehen: als fantastische Möglichkeit, all die in uns und unseren Pferden angelegten Schätze weiterzuentwickeln. Wenn wir uns in der Pferdewelt umschauen, sehen wir viel Not, die meistens von Menschen verursacht wurde. Wie ist das mit uns Menschen? Ist es notwendig, dass wir uns bilden beziehungsweise ausbilden lassen?</p>
<h4>Unterstützung bei der individuellen Entwicklung</h4>
<p>Ist Aus-Bildung also nicht immer eine positive Form der Unterstützung auf dem Weg, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und sie zu entwickeln? Objektiv betrachtet wäre vieles von dem, was wir in der Pferdewelt erleben, weit weg von der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs &#8222;Ausbildung&#8220;. Mit diesem Verständnis könnten wir uns getrost von vielem verabschieden, was uns als nötig angepriesen wird. Wir erinnern uns: Nötig kommt von not-wendig. Wenn also Methoden und vermeintliche Hilfsmittel in die Not hinein &#8211; statt aus ihr hinausführen, läuft etwas an dem eigentlichen Sinn vorbei. Der individuellen Aus-Bildung beider Partner sind sie definitiv nicht dienlich. Bei uns selbst kennen wir das: Als Kinder oder Jugendliche haben wir Talente und Fähigkeiten in uns entdeckt, die im Lauf unseres Lebens dann doch keinen großen Raum mehr eingenommen haben. Andere Themen kamen von außen und legten sich über unsere eigenen Wünsche, Träume und Ziele. Sie wieder zu entdecken, ist meist Freude auf allen Ebenen. Mit der Ent-Wicklung ist es ähnlich: Vieles erscheint uns verworren und wir und unsere Pferde haben uns oft in mehrere Probleme verwickelt oder sogar tief verstrickt. Ein guter Ausbilder schaut mit Erfahrung und Weitsicht auf uns und unser Pferd und hilft uns, Verstrickungen zu lösen: Wir entwickeln uns mit seiner Unterstützung. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?&#8220; in Natural Horse Ausgabe 02/2021</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/">Entspannt ausreiten</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Individualität des Pferdes verstehen</title>
		<link>https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 21:44:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2021-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es uns um die Gründe und Ursachen bei den Pferden geht, wenn wir ehrlich verstehen wollen, anstatt zu korrigieren, sind wir auf der richtigen Spur. Jenny Wild und Peer Claßen zeigen behutsam Pferdemenschen, wie diese ihre Pferde verstehen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Pferdepersönlichkeiten fördern</h3>
<p>von Jenny Wild und Peer Claßen</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-6084 alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/5_BeobachtenWeb.jpg" alt="" width="330" height="220" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/5_BeobachtenWeb.jpg 330w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/5_BeobachtenWeb-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 330px) 100vw, 330px" />Wer hat folgenden Satz nicht schon Hunderte Male auf der Zunge gehabt oder laut ausgesprochen: „Warum hat er das jetzt wieder gemacht?“ Diese Frage gibt es in unendlich vielen Variationen und Abstufungen. Sie hört sich banal an, doch wer sich die Warum­-Frage stellt, ist, meist ohne es zu wissen, einem der wichtigsten Geheimnisse auf der Spur, die es auf dem gemeinsamen Weg von Pferd und Mensch zu lüften gilt.</p>
<p>Pferde verstehen – geht das überhaupt? So einfach ist es nicht, denn wie so oft gibt es einen Haken: Man muss nämlich nicht nur die richtige Frage stellen, sondern man muss die Frage auch richtig stellen. Fatalerweise tun das die meisten Reiter nicht. Fatal, weil sie der Lösung so nahe sind und sie dann doch nicht zu fassen bekommen. Das soll heißen, dass sie den richtigen Impuls haben, aber mit der falschen Einstellung an die Sache herangehen. Sie suchen mit der Warum-Frage mehr nach dem Problem als nach der Lösung. Sie fordern, statt zu helfen, sie wollen etwas loswerden, anstatt es zu nutzen, sie wollen Ergebnisse erzielen, anstatt nach Wegen zu suchen, und sie wollen reparieren und nicht verstehen. Mit diesen Färbungen hat die Frage nach dem Warum einen Beigeschmack von Schuldzuweisung und Beschwerde. Sie unterstellt den Pferden, etwas falsch zu machen oder wenigstens falsch zu verstehen.</p>
<h4>Kleine Veränderung, große Wirkung</h4>
<p>Die kleine, aber entscheidende Veränderung liegt in der Einstellung, im Blickwinkel. Man muss das Pferd in den Mittelpunkt des „Warum“ stellen. Aus dieser Perspektive sieht man Dinge, die nicht gut laufen, nicht mehr als ein Problem für sich selbst, sondern als eines, das das Pferd hat. Plötzlich gibt es gar keine andere Möglichkeit, als zuerst dem Pferd bei seinem Thema zu helfen. Damit löst sich automatisch auch unser Problem in Luft auf. Exemplarisch dient hier folgendes Beispiel: das Verladen: Geht ein Pferd nicht in den Anhänger, interessieren sich die meisten Menschen in Wahrheit gar nicht dafür, warum das Pferd nicht in den Anhänger geht. Sie wollen im Grunde genommen nur wissen, wie sie es da hineinbekommen (also wie sie ihr eigenes Problem lösen). Beim Pferd kommt das auch genau so an. Es versteht nach wie vor nur die Botschaft: „Ich will, dass du da reingehst!“ Ist die Warum-Frage jedoch ernst gemeint, fragt man das Pferd erst nach den tatsächlichen Gründen (zu eng, zu wackelig, die anstrengende Fahrt, die Ankunft in fremder Umgebung und so weiter). Kümmert man sich darum, dem Pferd diese Sorgen zu nehmen, so wird eine ganz andere Botschaft bei ihm ankommen. Eine, die es ihm leicht macht, sich auf uns und folglich auch auf unsere Fragen und Wünsche einzulassen. Zugegeben: Das ist schwerer als gedacht, und man muss allzeit auf der Hut sein, um nicht wieder in alte (allzu menschliche) Muster zurückzufallen. Aber: Wenn Sie nicht zuerst ehrlich wissen wollen, werden Sie nicht verstehen können. Wenn Sie es nicht ernst meinen und Pferde nur zu Ihrem eigenen Nutzen durchschauen wollen, werden Sie niemals zum Pferdeversteher – höchstens zum Manipulierer. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Die Individualität des Pferdes verstehen&#8220; in Natural Horse Ausgabe 02/2021</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/">Entspannt ausreiten</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zecken</title>
		<link>https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 21:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2021-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum wird das Wetter im Frühling warm, muss man sie nach dem gemütlichen Spazierritt durch den Wald schon wieder von seinem Pferd sammeln: Zecken. Dr. Christina Fritz klärt über die möglichen langfristige Folgen von Borreliose und Co. auf. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3> &#8211; mehr als nur lästige Krabbeltiere</h3>
<p>von Dr. Christina Fritz</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-6088 size-full" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/qh_gras_fressen2940Web.jpg" alt="" width="330" height="220" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/qh_gras_fressen2940Web.jpg 330w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/qh_gras_fressen2940Web-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" /></p>
<p>Besonders gern sitzen sie in Hautfalten oder an anderen Stellen, wo man nur schlecht drankommt, und ekelig ist das Entfernen auch noch. Dabei sind Zecken nicht nur lästig, sondern sie können auch ernsthafte Krankheiten übertragen und noch Jahre nach einem Biss dem Pferd Gesundheitsprobleme bescheren.</p>
<p>Zecken, auf Latein Ixodida genannt, gehören zur Ordnung der Milben und damit in das Reich der Spinnentiere. Sie ernähren sich parasitär, indem sie von ihren Wirten Blut saugen. Und genau das macht sie so gefährlich, weil sie dabei mit ihrem Speichel Krankheiten übertragen können. Weltweit kennt man über 900 verschiedene Zeckenarten, davon leben etwa 20 Arten in Deutschland. Zu den am häufigsten vorkommenden Kandidaten gehört bei uns der zu den Schildzecken gehörende „Gemeine Holzbock“ (Ixodes ricinus), der auch gern den Menschen befällt.</p>
<h4>Keine Zecke ohne Wirt</h4>
<p>Die meisten Zecken haben Wirte, die sie bevorzugen, aber in der Not gehen sie auf alles, was Blut hat. Pferde haben dabei besonders häufig mit den lauernden Zeckenarten zu tun, wie mit dem Gemeinen Holzbock. Es ist ein Gerücht, dass Zecken auf Bäumen sitzen und sich auf ihre Opfer hinabfallen lassen. Es würde die Zecke viel zu viel Energie kosten, so weit nach oben zu klettern, um dann vielleicht den Wirt beim Runterfallen zu verfehlen. Vielmehr krabbeln lauernde Zecken an Büschen, Gräsern oder Kräuterpflanzen hoch, sodass sie bequem in genau der Höhe sind, wo ihre Wirte an den Pflanzen entlangstreichen. An ihren Vorderbeinen haben sie Sensoren, mit denen sie die Luft scannen können. Fast alle blutsaugenden Insekten haben Sensoren für CO2 , das von potenziellen Wirten ausge-atmet wird. Bei vielen Zecken kommen außerdem noch andere Sensoren dazu, beispielsweise für Buttersäure, die mit dem Schweiß abgegeben wird und den Wirt erst recht attrak-tiv macht. Sobald auch noch ein raues Fell an der Zecke vorbeistreicht, hält sie sich daran fest und krabbelt auf dem Wirt zu einer Stelle, wo sie sich gut festbeißen kann. Die meisten Zeckenarten bevorzugen Stellen, wo die Haut dünn und gut durchblutet ist und das Klima eher feucht. Da Pferde teilweise eine sehr dicke Haut haben, findet man entsprechend selten Zecken am Rücken, aber häufig in den Beinfalten, in Höhe des Ellbogens, zwischen den Hinterbeinen, an der Brust oder am Kopf, wo die Haut deutlich dünner ist. Es gibt aber auch Zeckenarten, die nicht so wählerisch sind und durch dickere Hautschichten stechen können. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Zecken &#8211; mehr als nur lästige Krabbeltiere&#8220; in Natural Horse Ausgabe 02/2021</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/">Entspannt ausreiten</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>H2 Oh, mein Pferd ist weg!</title>
		<link>https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 21:40:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2021-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=6096</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer hat nicht schon einen Ausritt mit einem Sturz in einen Bach oder der Verweigerung vor einem Rinnsal erlebt? Wasser in welcher Form auch immer kann für ein Pferd als eine Bedrohung angesehen werden. Nina Steigerwald zeigt auf wie man ein wasserscheues Pferd behutsam ans Wasser gewöhnen kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wassergewöhnung leicht gemacht</h3>
<p>von Nina Steigerwald</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6100 alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/MKF_NSteigerwald_MediTrain_20200806_1103_printA4Web.jpg" alt="" width="221" height="332" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/MKF_NSteigerwald_MediTrain_20200806_1103_printA4Web.jpg 221w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/MKF_NSteigerwald_MediTrain_20200806_1103_printA4Web-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px" />Der wohltuende Effekt einer Dusche zum Entfernen von Schweiß oder das Kühlen eines Beines sollte für den Besitzer keine schweißtreibende Angelegenheit sein, ist es in der Realität aber leider oft. Bei man-chen Parasitenmitteln muss sogar das ganze Pferd gewaschen werden; ein Hufbad erleichtert dem Schmied die Bearbeitung der Hufe im Sommer ungemein und so manche Wunde sollte gründlich gespült werden können. Schauen wir uns die Anwendung von Wasser auf dem Pferdekörper unter dem Gesichtspunkt der Reizvielfalt an, haben wir Verschiedenes, was einzeln trainiert werden kann und je nach Pferd auch entsprechend kleinschrittig angegangen werden sollte.</p>
<p>Der stärkste Reiz ist der auf der Haut Ihres Pferdes. Wenn man bedenkt, dass viele Pferde extra den eingestreuten Bereich im Stall oder Paddock aufsuchen, um zu vermeiden, dass der Urin an die Beine spritzt, wird schnell klar, dass Flüssigkeit auf der Haut nicht immer angenehm ist. Dagegen gibt es die große Zahl der Offenstallpferde, die sich trotz eines geräumigen Unterstandes lieber in den Regen stellen. Vorlieben und Abneigungen sind wie immer höchst individuell verteilt. Nass werden, weil etwas aus den Wolken kommt, oder mit dem Schlauch abgespritzt werden sind auf jeden Fall oft zwei Paar Schuhe. Ein weiterer ernst zu nehmender Faktor ist das Plätschergeräusch, wenn Wasser auf den Boden trifft. Nicht umsonst werden Rasensprenger auf einer Plastikplane bei anspruchsvollen Trails als zu bewältigende Aufgabe eingesetzt. Pferde können darauf sehr abwehrend beziehungsweise mit Flucht reagieren. Sie sollten auch berücksichtigen, dass das Geräusch ein erlernter Ankündiger für eine unangenehme Konsequenz sein kann. Die Information „Plätschern“ bedeutet für Ihr Pferd, dass bei dem Verhalten des Stillstehens die Konsequenz des Nasswerdens folgt. Wenn Ihr Pferd das nicht mag, wird allein schon das Plätschern entsprechendes Meideverhalten wie zum Beispiel Zurückweichen nach sich ziehen. Schlangen können lebensgefährlich sein und ein sich auf dem Boden windender langer Gegenstand, der sich auf ein Pferd zubewegt, stellt in den Augen manchen Pferdes eine ernste Gefahr dar. Sie sollten also diesen optischen Reiz separat trainieren. Hinzukommen kann wie beim Geräusch auch die Verknüpfung des Wasserschlauchs mit der unangenehmen Konsequenz von spritzendem Wasser. Also entfernt sich das Pferd lieber schon beim Anblick der vermeintlichen Bedrohung. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „H 2 Oh, mein Pferd ist weg!&#8220; in Natural Horse Ausgabe 02/2021</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/">Entspannt ausreiten</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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		<title>Entspannt ausreiten</title>
		<link>https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 21:38:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2021-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem anstrengenden Arbeitstag, ab zum Pferd und in aller Ruhe ausreiten. Schön gedacht, aber oft ist der entspannte Ausritt nicht immer Realität. Lisa Kittler macht auf die Do´s and Don´ts eines stressfreien Ausritts aufmerksam.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Step by Step zum stressfreien Naturerlebnis</h3>
<p>von Lisa Kittler</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6106 alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/AuseinandersetzungWeb.jpg" alt="" width="330" height="220" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/AuseinandersetzungWeb.jpg 330w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/AuseinandersetzungWeb-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" />Stundenlang gemeinsam mit dem Pferd entspannt durch die Natur streifen, über weite Felder galoppieren, schattige Waldwege entlangtraben oder Hügel hoch und runter klettern. Einfach die Seele baumeln lassen nach einem anstrengenden Tag – das ist wohl der meistgehegte Traum und das am häufigsten angestrebte Ziel der Freizeitreiter.</p>
<p>In der Realität bleibt der stressfreie Ausritt aber meist Wunschdenken. Die Evolution hat das Pferd nicht zum gebo­renen Abenteurer werden lassen. Im Gegenteil: Sein Überle­ben hing über Jahrmillionen hinweg von seiner Fluchtbereit­schaft vor potenziellen Gefahren ab. Diese naturgegebenen Instinkte bestimmen auch heute noch maßgeblich das Ver­halten. So findet es das Pferd als Fluchttier häufig nicht sehr sinnvoll, sich einem laut knatternden Traktor oder herumflit­zenden Tieren im Unterholz auszusetzen. Es flüchtet in die­sen Situationen deswegen lieber schnell zurück in den hei­mischen und als sicher empfundenen Stall. Manchmal mit, aber auch mal ohne den Reiter obendrauf. Außerdem ist es für das Herdentier Pferd eine sehr große Überwindung, sich aus seinem bekannten sowie sicheren sozialen Gefüge wegzubegeben und allein mit dem Men­schen in eine eher unbekanntere Umgebung auszureiten. Überleben hieß über die gesamte bisherige Evolution hin­weg, in einem größeren sozialen Gefüge sehr eng zusam­menzuleben und zu agieren. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, wenn das Pferd auch heute noch herz­zerreißend nach seinen vierbeinigen Artgenossen wiehert und vielstimmige Antworten bekommt, wenn es die Herde für einen Ausritt verlassen muss. Natürlich visiert es des­wegen auch jeden Weg, der wieder zurückführen würde, an. Schlägt der Reiter aber den anderen Abzweig ein, schnellt der Stresspegel beim vierbeinigen Partner hoch und es kann vorkommen, dass sich an dieser Kreuzung die Wege von Mensch und Pferd trennen. Unfälle sind dabei leider gar nicht so selten. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Entspannt ausreiten&#8220; in Natural Horse Ausgabe 02/2021</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/">Entspannt ausreiten</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a></li></ul></p>
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		<title>Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</title>
		<link>https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 21:36:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2021-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Probleme beim Reiten im Gelände kommen nur vor, wenn das Pferd sich nicht sicher genug fühlt. Sicherheit hat in erster Linie mit Vertrauen zu tun. Silja Schießwohl macht klar, worauf es beim Vertrauen im Gelände ankommt und dass Vertrauen beidseitig aufgebaut werden muss. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Gemeinsam über sich hinaus- und zusammenwachsen</h3>
<p>von Silja Schießwohl</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6129 alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/Erfolge-feiernWeb.jpg" alt="" width="249" height="310" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/Erfolge-feiernWeb.jpg 249w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/Erfolge-feiernWeb-241x300.jpg 241w" sizes="auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px" />Immer wieder stößt man auf diese Slogans rund um das Thema Vertrauen zwischen Pferd und Reiter: „Gewinne das Vertrauen deines Pferdes“ oder „Das Vertrauen för­dern durch Bodenarbeit“. Auch wenn das Wort an sich im Pferdebereich mittlerweile zu einer Art Buzzword mutiert ist, so ist dennoch sicher: Im Gelände kommt es auf das Vertrauen an, wenn Pferd und Reiter nicht nur eine schöne Zeit zusammen haben wollen, sondern auch sicher zum Stall zurückkehren wollen.</p>
<p>Spezielle Übungen können sicher zum Vertrauensaufbau zwischen Pferd und Reiter beitragen, ebenso wie eine solide Grundausbildung hierfür die allerbesten Voraussetzungen bietet. Dennoch sollte man sich von dem Gedanken verabschieden, dass es Wunderübungen gibt, die das Vertrauen mit Fingerschnippen herstellen. Denn schlussendlich ist Vertrauen ein Gefühl, das sowohl auf Reiter- als auch auf Pferdeseite Zeit zur Entwicklung braucht. Wenn man also bedenkt, dass Vertrauen sich entwickeln darf, wird transparent, dass es weniger um spezielle Übungen geht als vielmehr um das Schaffen von positiven Erfahrungen: gemeinsame Erlebnisse, die Vertrauenspunkte auf das Beziehungskonto von Reiter und Pferd einzahlen.</p>
<p>Im Gelände reiten ist eine Sache der Übung, Vertrauen das Resultat. Immer wieder kann man Situationen im Gelände beobachten, in denen das Pferd-Reiter-Paar unter Stress gerät und weder Pferd noch Reiter Herr der Lage sind. Doch nicht nur potenzielle Gefahrensituationen sind eine Herausforderung in puncto Vertrauen im Gelände. Für viele Reiter sind Ausritte im Allgemeinen ein Grund für Bauchschmerzen. Gründe hierfür können sein: einerseits Reiter, die von Vornherein aufgrund des Gefahrenpotenzials gar nicht ins Gelände gehen, und andererseits diejenigen, die gar nicht weiter darüber nachdenken (dass Geländeritte ein weiterer Teil der Pferdeausbildung sind) und sich einfach bedenkenlos aufmachen. Es sollte klar sein, dass Ausreiten gelernt sein will, und andererseits, dass es eigentlich mit jedem Pferd möglich ist. Es handelt sich eben um eine Sache, die der Übung bedarf. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Vertrauensvoll im Gelände unterwegs&#8220; in Natural Horse Ausgabe 02/2021</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/">Entspannt ausreiten</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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		<title>Mein Pferd sagt Nein</title>
		<link>https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 21:34:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2021-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Lebenwesen darf Nein sagen, so auch das Pferd. Doch das Pferd will mit diesem Nein mehr erreichen. Unter anderem will es seinen Menschen abchecken. Sandra Kitzmüller informiert, was es mit dem Nein auf sich hat, warum das Pferd Nein sagt und wie man das Nein in ein Ja umwandeln kann. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8212; ein Wegweiser zur kraftvollen Verbindung</h3>
<p>von Sandra Kitzmüller</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6142 alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/araber-berber_najm9080Web.jpg" alt="" width="330" height="220" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/araber-berber_najm9080Web.jpg 330w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/araber-berber_najm9080Web-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" />Wir bemühen uns, unser Pferd zu verstehen, ihm fair zu begegnen, und dennoch sagt es Nein zu uns? Warum widersetzen sich Pferde, wie erkennen wir den wahren Grund dafür und was ist der erste wichtige Schritt, um das Nein unseres Pferdes neutral zu erforschen? Wie kann man selbstständig mögliche Ursachen dafür herausfinden, zuordnen und das Nein in ein Ja verwandeln?</p>
<p>Immer dann, wenn sich Pferde unserem Handeln nicht anschließen wollen, ist es ein Zeichen für inneren Widerstand. Das Pferd sagt in diesem Moment: „Nein!“ Pferde lernen im Zusammensein mit ihrem Menschen sehr schnell, ob dieser das Nein zulässt oder ob Konsequenzen folgen. Das Handeln des Menschen in solchen Situationen ist maßgeblich dafür entscheidend, auf welchem Fundament die Beziehung von Mensch und Pferd steht. Kein anderes Tier spürt im gemeinsamen Umgang den Willen des Menschen stärker als ein Pferd. Die häufigsten Gründe dafür, warum der Mensch das Nein des Pferdes nicht duldet, liegt daran, dass es entweder damit verbunden wird, dass sich der Mensch in seiner Autorität untergraben fühlt oder Angst hat, es könnte gefährlich werden. In beiden Fällen wird davon ausgegangen, dass das Pferd, wenn es frei wählen kann, sich immer gegen den Menschen entscheidet.</p>
<p>Wenn diese Gedanken bei so vielen Menschen noch die Realität sind, sollten wir uns dann nicht die Frage stellen: Was machen wir grundle-gend aus Sicht des Pferdes falsch, dass es sich gegen uns Menschen stellt? Oder besser noch: Ist diese Realität auch die Wahrheit?</p>
<h4>Der Weg in die Autonomie des Pferdes</h4>
<p>Pferde sind eng mit ihren Instinkten verbunden. Diese werden vor allem dann getriggert und zum Vorschein gebracht, wenn die wichtigsten „Güter“ in Gefahr geraten – die Gesundheit und das Überleben. Das Pferd als Indi-viduum entscheidet sich immer für das, was seinem Überleben dient. Die meisten Anforderungen im Umgang mit dem Pferd dienen dem mensch lichen Vergnügen oder den Vorstellungen der kollektiven Reiterwelt. Die Pferde erkennen darin selten ihre eigenen natürlichen Strukturen wieder und können dadurch die Sinnhaftigkeit vieler Vorgehensweisen kaum nachvollziehen. Allein diese Tatsache bewegt viele Pferde dazu, sich zu widersetzen. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Mein Pferd sagt Nein&#8220; in Natural Horse Ausgabe 02/2021</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/">Entspannt ausreiten</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gymnastizierung im Gelände</title>
		<link>https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 21:32:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2021-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht jeder hat den Luxus einer großen, tollen Reithalle, um sein Pferd effektiv zu trainieren und zu gymnastizieren. Gerade im Gelände kann man wirkungsvoll an der Balance, der Geraderichtung und der Geschmeidigkeit seines Pferdes arbeiten. Sandra Fencl stellt einfache Übungsideen vor, wie das Geländetraining noch abwechslungsreicher wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Freude am Training in freier Natur</h3>
<p>von Sandra Fencl</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6152 alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/Podest_Neu_Sandra_FenclWeb-scaled.jpg" alt="" width="241" height="330" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/Podest_Neu_Sandra_FenclWeb-scaled.jpg 1866w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/Podest_Neu_Sandra_FenclWeb-219x300.jpg 219w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/Podest_Neu_Sandra_FenclWeb-746x1024.jpg 746w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/Podest_Neu_Sandra_FenclWeb-768x1054.jpg 768w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/Podest_Neu_Sandra_FenclWeb-1120x1536.jpg 1120w" sizes="auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px" />Wer sich ins Gelände begibt, sollte unbedingt auch nach Geländehindernissen Ausschau halten. Diese fördern die Geschicklichkeit und das Körpergefühl des Pferdes und können Abwechslung in das Gymnastiktraining unserer Pferde bringen. Klassisch ist das sogenannte Hangbahntraining. Das heißt, man nutzt bewusst Geländesteigungen und trainiert das Pferd am Boden oder im Sattel bergauf oder bergab. Beim Bergaufreiten kann man hervorragend die Grundgangarten seines Pferdes und die Aktivität der Hinterhand verbessern. Wenn man beispielsweise bergauf das Pferd traben lässt, fördert man stark den Schub und den Vortritt der Hinterhand. Diese Übung ist besonders im Trab anstrengend für Pferde. Deshalb wollen sie häufig lieber in den Schritt oder Galopp ausweichen.</p>
<p>Wer gezielt am Schub seines Pferdes arbeiten möchte, sollte aber bewusst auch immer wieder mal Trabreprisen bergauf ins Geländetraining mit aufnehmen. Beim Bergabreiten sollte man unbedingt darauf achten, dass das Pferd nicht auf die Vorhand fällt. Gerade noch junge und noch nicht so weit ausgebildete Pferde werden das nämlich sicherlich bergab schnell versuchen. Um Abhilfe zu schaffen, sollte man immer wieder Übergänge zum Halten und halbe Paraden sowie ganz feine Tempiunterschiede sowohl am Boden als auch unter dem Sattel nutzen. Immer wenn das Pferd die Last auf die Hinterhand aufnimmt, sich etwas mehr „setzt“ und damit die Vorhand leichter und freier arbeitet, sollte man es unbedingt bestätigen und loben. Wenn das Pferd bergab bereits eine recht stabile Balance entwickelt hat, kann man die besonders effektive Übung des Bergab-Schulterherein ins Repertoire mit aufnehmen. Wichtig ist, anfangs nur ein paar wenige Schritte zu verlangen und bei korrekter Ausführung das Pferd sofort wieder ins Geradeaus zu entlassen.</p>
<p>Neben Übergängen zum Halten ist auch das Rückwärtsrichten eine hervorragende Lektion, um die Balance, das Beckenabkippen und die aktive Hinterhand zu fördern. Wer das Rückwärtsrichten als Einzellektion im Schwierigkeitsgrad steigern möchte, kann diese Lektion bergauf ausführen. Hierbei sollte das Pferd aber schon gut aufgewärmt sein und das Rückwärtsrichten auf ebenem Terrain sollte balanciert und flüssig funktionieren. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Gymnastizierung im Gelände&#8220; in Natural Horse Ausgabe 02/2021</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/">Entspannt ausreiten</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a></li></ul></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Ritt in der Natur</title>
		<link>https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina Kiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 21:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2021-02]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://naturalhorse.de/?p=6042</guid>

					<description><![CDATA[<p>Reiten in der Natur ist wohl das Schönste für Pferd und Reiter. Aber es ist auch mit Regeln verbunden. Frank Richter erklärt was erlaubt, was verboten und was nicht gern gesehen ist. Und hier online haben wir auch die Regeln, die in den jeweiligen deutschen Bundesländern gelten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Haftung und Rechtslage beim Ausreiten</h3>
<p>von Frank Richter, Rechtsanwalt</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6122 alignright" src="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/ausritt_gruppe3142Web.jpg" alt="" width="330" height="220" srcset="https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/ausritt_gruppe3142Web.jpg 330w, https://naturalhorse.de/wp-content/uploads/2021/04/ausritt_gruppe3142Web-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" />Ausreiten – wohl das schönste Freizeitvergnügen, wenn man mit seinem Pferd gemeinsam unterwegs sein will. Allerdings, wer ausreitet, muss eine Fülle von Vorschriften beachten. Auf welchen Straßen und Wegen darf man oder darf man nicht reiten? Welche Regeln gelten für Gruppenausritte, welche für das Führen von Pferden? Und welche juristischen Probleme bergen Pferdeäpfel?</p>
<p>So mancher Reiter geht hier sehr unbedarft in die Thematik „Ausreiten“ hinein. Schließlich will man doch nur endlich nach langer (Winter-)Zeit nur noch einige Zeit mit seinem Pferd durch den Wald oder über die Wiese reiten. Dabei gilt es allerdings, auch auf einiges Rechtliches zu achten. Um in die Natur zu gelangen, muss man häufig öffentliche Straßen passieren. Hierbei unterliegen Reiter und Pferd der Straßenverkehrsverordnung (StVO). Nach dieser sind Haus- und Stalltiere, die eine Gefährdung des Straßenverkehrs herbeiführen können, auf der Straße nicht erlaubt. Eine Ausnahme besteht, wenn die Tiere von einer geeigneten Person begleitet werden, die ausreichend auf sie einwirken kann (§ 28 Abs. 1 StVO). Das heißt: Der Reiter trägt die Verantwortung dafür, dass er sein Pferd unter Kontrolle hat und, falls es nicht verkehrssicher ist, der Straße fernbleibt. Nehmen Pferd und Reiter am Straßenverkehr teil, so gelten für sie die nach § 28 Abs. 2 StVO für den gesamten Straßenverkehr einheitlich fest-stehenden Verkehrsregeln und Anordnungen. Das bedeutet zum Beispiel, dass auf öffentlichen Stra-ßen grundsätzlich auf der rechten Seite zu rei-ten ist oder dass auch Reiter die allgemeinen Verkehrsschilder beachten müssen und an die-selben Beleuchtungsvorschriften gebunden sind wie andere Verkehrsteilnehmer. &#8230;</p>
<p><a href="https://naturalhorse.de/abo">Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel „Der Ritt in die Natur&#8220; in Natural Horse Ausgabe 02/2021</a></p>
<p><strong>Weitere Artikel in der gleichen Ausgabe</strong><br />
<ul class="lcp_catlist" id="lcp_instance_0"><li><a href="https://naturalhorse.de/das-pferd-mein-krafttier/">Das Pferd &#8211; mein Krafttier</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/wie-viel-ausbildung-braucht-das-pferd/">Wie viel Ausbildung braucht das Pferd?</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/die-individualitaet-des-pferdes-verstehen/">Die Individualität des Pferdes verstehen</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/zecken-mehr-als-nur-laestige-krabbeltiere/">Zecken</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/h-2-oh-mein-pferd-ist-weg/">H2 Oh, mein Pferd ist weg!</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/entspannt-ausreiten/">Entspannt ausreiten</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/vertrauensvoll-im-gelaende-unterwegs/">Vertrauensvoll im Gelände unterwegs</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/mein-pferd-sagt-nein/">Mein Pferd sagt Nein</a></li><li><a href="https://naturalhorse.de/gymnastizierung-im-gelaende/">Gymnastizierung im Gelände</a></li><li class="current"><a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a></li></ul></p>
<h4>Recht und Haftung &#8211; Regelungen in den einzelnen Bundesländern in Deutschland:</h4>
<p><strong>Im Wald herrscht Landesrecht</strong></p>
<p>Die landesrechtlichen Vorschriften lassen sich, noch ohne auf alle Einzelheiten einzugehen, in zwei Gruppen einteilen. In den Ländern Nordrhein-Westfalen (hier ist jedoch bestimmt, dass Kreise und kreisfreie Städte Ausnahmen für bestimmte Waldgebiete festlegen können), Berlin, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen ist das Reiten nur eingeschränkt möglich. Dagegen ist in den übrigen Ländern das Thema Ausreiten großzügig geregelt. Ausnahmen für bestimmte Wege und einzelne Gebiete können jedoch auch hier im Einzelfall bestehen, wenn sie für die Natur oder ein verträgliches Miteinander von Reitern, Wanderern, usw. erforderlich sind.</p>
<p>Den meisten landesrechtlichen Vorschriften gemein sind die Zweckbindung für das Betretensrecht, das nur zum Zwecke der Erholung gewährt wird, und die Kennzeichnungspflicht.</p>
<p>Die Kennzeichnungspflicht bedeutet, dass jeder, der mit seinem Pferd in der freien Landschaft oder im Wald reitet, ein gut sichtbares, am Pferd beidseitig angebrachtes gültiges Kennzeichen führen muss. Gültig ist das Kennzeichen nur in Verbindung mit der aufgeklebten Reiterplakette des jeweiligen Jahres.</p>
<p>Findet das Betreten (ob zu Fuß, zu Pferde oder auf einer Kutsche) nicht zum Zwecke der Erholung statt, z.B. bei gewerblichen Reitveranstaltungen, sind meist Genehmigungen durch den Waldeigentümer einzuholen (vergl. VG Arnsberg im Beschluss vom 24. 6. 2008 &#8211; 1 L 303/08).</p>
<p>Auch im Wald gelten Regeln, die Verschmutzungen vorbeugen sollen. Beispielweise in Baden-Württemberg schreibt § 37 Abs. 4 LNatSchG (Landesnaturschutzgesetz) vor, dass Abfälle in freier Natur beseitigt werden müssen. Hierunter fällt i. d. R. auch Tierkot.</p>
<p>Auch dieser Vorschrift wird durch einen Ordnungswidrigkeitstatbestand Nachdruck verliehen. Ähnliche Vorschriften gibt es aber in allen anderen Bundesländern in den Naturschutz-, Wald- oder Forstgesetzen.</p>
<p><strong>Die einzelnen Bundesländer</strong></p>
<p>Der Übersicht halber soll im Folgenden eine kurze Auflistung der einzelnen Bundesländer mit den entsprechenden Regelungen erfolgen. Eingegangen wird in diesem Rahmen nur auf die nicht öffentlichen, d. h. die privaten Wege, die nicht der Straßenverkehrsordnung unterliegen. Wie oben erwähnt, ergeben sich bei öffentlichen Wegen und Straßen keine Probleme, da hier im Rahmen des Gemeingebrauchs grundsätzlich geritten und gefahren werden darf.</p>
<p>Es ist jedoch zu beachten, dass in Deutschland weit über 20 Gesetze und zusätzlich einige Verordnungen und Erlasse existieren, die das Reiten und Fahren im Gelände regeln, ganz abgesehen von den unzähligen ordnungsbehördlichen Verordnungen der Landkreise und kreisfreien Städte. Daher kann hier nur ein grober Überblick gegeben werden. Weitere Informationen sollten bei den zuständigen Behörden erfragt werden.</p>
<p>Desweiteren muss beachtet werden, dass Gesetze nicht für immer gelten, sondern von Zeit zu Zeit geändert, ergänzt oder erweitert werden können.</p>
<p>Generell gilt das Schema: Erlaubnis des Reitens und Fahrens unter bestimmten Bedingungen, flankierende Verhaltensregeln und schützende Ordnungswidrigkeitentatbestände.</p>
<h5><strong>Baden-Württemberg (Stand: Januar 2021) §§ 45 NatSchG, 37 LWaldG</strong></h5>
<p><strong>Feldflur:</strong> Das Reiten und Fahren mit bespannten Fahrzeugen ist, unbeschadet straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften, nur auf hierfür geeigneten privaten und beschränkt öffentlichen Wegen oder auf besonders ausgewiesenen Flächen gestattet; gekennzeichnete Wanderwege unter drei Metern Breite (bei mehr als drei Metern Breite darf im Schritt geritten werden), Fußwege sowie Sport- und Lehrpfade sind hiervon ausgenommen. Beschränkungen können von Gemeinden und von Grundstückseigentümern aus wichtigem Grund vorgenommen werden, insbesondere soweit diese Wege und Flächen in besonderem Maße der Erholung der Bevölkerung dienen oder erhebliche Schäden oder Beeinträchtigungen anderer Benutzer zu erwarten sind.</p>
<p>In Naturschutzgebieten ist das Reiten und Fahren mit bespannten Fahrzeugen nur auf Straßen und befestigten Wegen sowie auf besonders ausgewiesenen Flächen gestattet, soweit Rechtsverordnungen keine abweichende Regelung enthalten. In Biosphärengebieten ist das Reiten in Kernzonen nicht zulässig, in Pflegezonen ist es nur auf besonders ausgewiesenen Wegen und Flächen gestattet.</p>
<p><strong>Wald:</strong> Das Reiten im Wald ist nur auf Straßen und hierfür geeigneten Wegen gestattet. Auf Fußgänger ist Rücksicht zu nehmen. Nicht gestattet sind das Reiten auf gekennzeichneten Wanderwegen unter 3 m Breite und auf Fußwegen, sowie auf Sport- und Lehrpfaden; die Forstbehörde kann hier allerdings Ausnahmen zulassen.</p>
<p>Im Wald bedarf das Fahren einer besonderen Genehmigung. Fahren mit bespannten Fahrzeugen ist als Fahren von Anhängern erfasst.</p>
<p><em> </em>Auch auf wegen Holzernte gesperrten Waldwegen ist das Reiten verboten, ebenso auf landwirtschaftlichen Brachflächen und auf Kahlflächen im Wald.</p>
<p>Es ist allerdings als Ordnungswidrigkeit eingestuft, auf Flächen und Wegen, die nicht dafür bestimmt sind, zu reiten oder mit bespannten Fahrzeugen zu fahren. Hier drohen Geldbußen bis 15.000,00 €. Im äußersten Fall kann sogar das Pferd – ebenso wie alle anderen Gegenstände, die zur Begehung der Ordnungswidrigkeit verwendet worden sind – eingezogen werden.</p>
<p>Generelles Reitverbot gilt auch auf schmalen, unbefahrbaren Wander- und Fußwegen, in Stadt- oder Kurparks sowie auf Spiel- und Liegewiesen.</p>
<p>Weiter gelten Beschränkungen des Reitens auf ausgewiesene Reitwege im gesetzlichen Erholungswald (§ 33 LWaldG), in Waldschutzgebieten (§ 32 LWaldG) und in Naturschutzgebieten (§ 26 NatSchG), wenn diese in den jeweiligen Verordnungen oder Satzungen enthalten sind.</p>
<p>Informationen im Internet unter <a href="https://deref-gmx.net/mail/client/riYU3qahZeI/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.forstbw.de%2Ferleben-lernen%2Ferholung%2Fsport-im-wald%2Freiten%2F">http://www.forstbw.de/erleben-lernen/erholung/sport-im-wald/reiten/</a>.</p>
<h5><strong>Bayern (Stand: Januar 2021) Art. 26-30 BayNatSchG</strong></h5>
<p>Grundsätzlich hat jedermann das Recht auf Erholung in der freien Natur (Art. 141 Abs. 3 Satz 1 Bayerische Verfassung, Art. 26 Abs. 1 BayNatSchG) und darf alle Teile der freien Natur unentgeltlich betreten. Das Reiten zählt zum Betreten.</p>
<p>Das Reiten muss aber natur-, eigentümer- und gemeinverträglich ausgeübt werden. Für das Reiten im Wald und auf landwirtschaftlichen Flächen bestehen außerdem zusätzliche Einschränkungen, um Einbußen für den Grundstücksbesitzer zu vermeiden.</p>
<p>Im Wald darf nur auf Straßen, öffentlichen Wegen und geeigneten Privatwegen geritten werden.<br />
Entscheidend ist die Eignung des Weges. Die Rechtsprechung hat es dem Waldbesitzer zugestanden, diese Einschätzung (unter Aufsicht der Naturschutzbehörden) zu treffen. Der Waldbesitzer kann aber nicht willkürlich einen Weg als ungeeignet bezeichnen und ihn sperren oder das Reiten untersagen. Er muss die fehlende Eignung gegebenenfalls auch belegen und glaubhaft machen können.</p>
<p>Die Eignung eines Wegs für das Reiten hängt vom Einzelfall ab und richtet sich nach der Beschaffenheit, wie sie für den Weg durchschnittlich oder wenigstens überwiegend besteht. Ein mit Kies oder Schotter befestigter Waldweg wird in der Regel immer die Eignung zum Reiten aufweisen. Bei einem unbefestigten Erdweg ist dies fraglich. Hier wird die Eignung von der Gefährdung des Wegs abhängen, durch das Reiten beschädigt oder &#8222;verschlammt&#8220; zu werden. Dies hängt u.a. vom jeweiligen Untergrund, der Geländeform und den überwiegenden Witterungsverhältnissen ab.</p>
<p>Innerhalb des Waldbestandes, das heißt zwischen den Bäumen hindurch, ist das Reiten generell nicht zulässig.</p>
<p>Grundsätzlich nicht geeignet zum Reiten sind Pfade, Steige oder ähnliche schmale Fußwege.<br />
Die sogenannten Rückegassen zählen nicht zu den Waldwegen. Hier handelt es sich um in regelmäßigen Abständen angelegte Gassen im Waldbestand, auf denen sich die Rückeschlepper bewegen, um die geernteten Hölzer zur Forststraße zu ziehen. Die Rückegassen gehören zum Waldbestand, so dass auf ihnen das Reiten nicht zulässig ist.<br />
In besonderen Fällen kann das Reiten in der freien Natur durch Einzelanordnungen und Rechtsverordnungen oder durch Schutzgebietsverordnungen (z.B. Naturschutzgebiete, Wildschutzgebiete) auf bestimmte Wege und Flächen eingeschränkt oder nur zu bestimmten Zeiten gestattet werden. Ob solche Vorschriften bestehen, erfährt man beim örtlich zuständigen Landratsamt.</p>
<p>In einzelnen Kreisen besteht eine Kennzeichnungspflicht.</p>
<h5><strong>Berlin (Stand: Januar 2021) § 16 LWaldG Berlin</strong></h5>
<p><strong>Feldflur:</strong> Das Reiten ist nur auf entsprechend gekennzeichneten Wegen und Grundflächen erlaubt, sofern der Grundstückseigentümer oder der Nutzungsberechtigte dies nicht besonders erlaubt.<br />
Wer die Waldreitwege nutzen will, erwirbt vorher bei einem der Berliner Forstämter eine Reiterlaubnismarke. Die Marke ist während der Waldausritte gut sichtbar am Zaumzeug zu befestigen.<br />
Für das Fahren gelten in der Feldflur und im Wald die gleichen Regeln wie für die Reiter.</p>
<p>Reiterlaubnisse gibt es mit einer Gültigkeit von</p>
<p>&#8211; einem Jahr (jeweils von April bis März) für 70,00 Euro</p>
<p>&#8211; einem Monat für 20,00 Euro.</p>
<p>Ergänzend gilt für Gespanne Folgendes:</p>
<p>Nutzungsentgelt für gewerbliche Nutzung der Reitwege im Wald 1.100 EUR/Jahr<br />
Nutzungsentgelt für die nicht gewerbliche Nutzung der Reitwege im Wald 110 EUR/Jahr<br />
Nutzungsentgelt für einen Tag (gewerblich und nicht gewerblich) 25 EUR</p>
<p>Mehr unter www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/reiten/index.shtml</p>
<h5><strong>Brandenburg (Stand: Januar 2021) §§ 22 BgNatSchAG, 15 LWaldG</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der freien Landschaft darf man auf privaten Wegen, die von zwei- oder mehrspurigen Fahrzeugen befahren werden können, zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr reiten oder kutschfahren.</p>
<p>Im Wald sind Reiten und Gespannfahren nur auf Waldwegen und Waldbrandschutzstreifen zulässig. Waldwege sind Wirtschaftswege, die von zwei- oder mehrspurigen Fahrzeugen befahren werden können.</p>
<p>Im Übrigen können spezielle Reitwege ausgezeichnet sein.</p>
<p>In Schutzgebieten (insbes. Naturschutzgebiete und Biosphärenreservate „Schorfheide-Chorin“ und „Spreewald“) können sich aus den jeweiligen Schutzgebietsverordnungen abweichende Regeln ergeben.</p>
<h5><strong>Bremen (Stand: Januar 2021) § 34 BremNatschG</strong></h5>
<p>Das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen in Wald und Flur ist auf Straßen, Wegen und auf besonders dafür gekennzeichneten Grundflächen oder soweit Grundstückseigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte dies besonders erlaubt haben, gestattet. Auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten und das Fahren mit bespannten Fahrzeugen nicht gestattet. In Natur- und Landschaftsschutzgebieten ist das Reiten und das Fahren mit bespannten Fahrzeugen in der Flur nur auf den dafür gekennzeichneten Wegen erlaubt.</p>
<p>Reiten auf Feldern (dazu zählen insbesondere Äcker, Wiesen, Weiden, Gärten, Obstanlagen, Baum-, Grün- und Parkanlagen, Deiche, Heide, Moor- und Ödflächen, daran angrenzende Wege, Dämme und Plätze) ist unzulässig. Einschlägiger Verbotstatbestand ist § 4 Nr. 3 Bremisches Feldordnungsgesetz.</p>
<h5><strong>Hamburg (Stand: Januar 2021) (§ 9 HambLWaldG)</strong></h5>
<p><strong>Feldflur:</strong> Hier ist das Reiten abseits der öffentlichen Wege nur auf besonders bestimmten Wegen oder sonstigen Flächen erlaubt, sofern nicht im Einzelfall eine besondere Befugnis vorliegt.</p>
<p>Reiten im Wald ist nur auf Straßen und Wegen gestattet; auf gekennzeichneten Wanderwegen und auf Fußwegen sowie auf Sport- und Lehrpfaden ist das Reiten nicht gestattet. Man darf daher nur auf den Waldwegen reiten, die durch entsprechende Schilder ausgewiesen sind. Davon gibt es besonders viele im Revier Klövensteen, in den Harburger Bergen, in den Walddörfern und in Bergedorf.</p>
<p>In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, in Naturparken sowie im Erholungswald ist das Reiten nur auf den dafür durch Beschilderung ausgewiesenen Waldwegen gestattet.</p>
<p>Das Fahren ist nur auf besonders gekennzeichneten Wegen erlaubt.</p>
<p>Mit der Änderung des Naturschutz- und des Landeswaldgesetzes im Jahr 2001 sind für alle Reitpferde in Hamburg einheitliche Kennzeichen vorgeschrieben worden, wenn mit ihnen in Feld und Wald geritten wird. Es muss in den meisten Gebieten ein gültiges Kennzeichen beidseitig angebracht und gut sichtbar geführt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Hessen (Stand: Januar 2021) § 15 HWaldG</strong></h5>
<p>Auf befestigten oder naturfesten Wegen und Straßen ist Reiten auf eigene Gefahr zu Erholungszwecken (also nicht gewerblich) erlaubt, sofern keine Gefahr im Begegnungsverkehr droht. Fahren ist auf Waldwegen mit mindestens 2 m Breite gestattet. Rückegassen dürfen für Reiten oder Fahren nicht genutzt werden.</p>
<h5><strong>Mecklenburg-Vorpommern (Stand: Januar 2021) §§ 25 LNatSchG M-V, 28 LWaldG</strong></h5>
<p><strong>Feldflur:</strong> Reiten ist auf allen Straßen und Wegen erlaubt. Einzige Voraussetzung ist, dass diese „trittfest“ i. S. d. Gesetzes oder als Reitwege ausgewiesen sind und nicht über ein eingefriedetes Grundstück führen.</p>
<p><strong>Wald:</strong> Reiten ist nur auf besonders gekennzeichneten Wegen gestattet. Der Waldeigentümer haftet für den Zustand der Wege. Landkreise und kreisfreie Städte sind verpflichtet Reitwege auszuweisen.</p>
<p><strong>Fahren:</strong> Es gelten keine Sonderbestimmungen.</p>
<p>Bemerkungen: Gebühren- und Kennzeichnungspflicht bestehen nicht.</p>
<p>Insbesondere zu empfehlen ist hier der neue Wanderreit- und kutschweg vom Brandenburgischen Haupt- und Landesgestüt Neustadt (Dosse) zum Mecklenburgischen Landgestüt Redefin.</p>
<p>Mehr unter <a href="http://www.auf-nach-mv.de/reiten">www.auf-nach-mv.de/reiten</a> (Reitwegekarte)</p>
<h5><strong>Niedersachsen (Stand: Januar 2021) (§ 26 NWaldLG)</strong></h5>
<p>In Niedersachsen ist das Reiten auf Fahrwegen und gekennzeichneten Reitwegen erlaubt. Eine Pflicht zur Kennzeichnung der Reitpferde gibt es in Niedersachsen nur regional.</p>
<p>Unter Fahrwegen werden befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege gefasst, die von zweispurigen nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen ganzjährig passiert werden können. Verboten ist das Reiten jedoch auf Fahrwegen, die als Radwege gekennzeichnet sind.</p>
<p>Das Befahren privater Wege in der freien Landschaft bedarf dagegen der Zustimmung des Grundeigentümers.</p>
<h5><strong>Nordrhein-Westfalen (Stand: Januar 2021) § 58 LNatSchG NRW</strong></h5>
<p>Ab dem 01.01.2018 wird nach § 58 (2) des novellierten Gesetzes das Reiten im Wald auf allen öffentlichen Wegen, auf privaten Straßen und Fahrwegen (befestigte oder naturfeste Waldwirtschaftswege – auch wenn sie als Wanderwege gekennzeichnet sind) sowie auf den nach den Vorschriften der StVO mit dem Schild VZ 231 Reitweg (weißer Reiter auf blauem Grund) gekennzeichneten Reitwegen gestattet. Das Führen von Pferden ist auf allen Wegen gestattet.</p>
<p>In Gebieten mit regelmäßig geringem Reitaufkommen können die Kreise und kreisfreien Städte das Reiten auf allen privaten Wegen im Wald zulassen. In Waldflächen, die in besonderem Maße für Erholungszwecke genutzt werden, können die Kreise und kreisfreien Städte das Reiten auf gekennzeichnete Reitwege beschränken. Für einzelne, örtlich abgrenzbare Bereiche, in denen die Gefahr erheblicher Beeinträchtigungen oder erheblicher Schäden besteht, können für bestimmte Wege Reitverbote festgelegt werden. Diese Wege sind nach den Vorschriften der StVO (VZ 258: Verbot für Reiter – schwarzer Reiter auf weißem Grund im roten Kreis) oder mit einem landesspezifischen Schild (weiße Hand auf grünem Grund, ggf. nebst Inschrift) zu kennzeichnen.</p>
<p>Für das Fahren auf Wegen und Straßen gelten die o.g. Vorschriften sinngemäß.</p>
<h5><strong>Rheinland-Pfalz (Stand: Januar 2021) (§§ 22 LWaldG, 26 LNatSchG)</strong></h5>
<p><strong><br />
</strong>In der Feldflur ist sowohl das Reiten als auch das Kutschfahren gestattet, allerdings nur auf geeigneten Wegen. Die Gemeinden können durch Satzung die Entmischung des Reit-, Fahr- und Fußgängerverkehrs regeln, wenn hierfür ein öffentliches Interesse oder schutzwürdige Interessen der Grundeigentümer bestehen. Das heißt, sie können das Reiten und Fahren in ihrem Zuständigkeitsbereich auf entsprechend gekennzeichnete Wege beschränken.</p>
<p>Im Wald existieren für das Reiten und Kutschfahren unterschiedliche Regelungen. Das Reiten ist grundsätzlich auf allen Straßen und Waldwegen gestattet. Die Waldbesitzer können darüber hinausgehende Reitmöglichkeiten gestatten, sofern dadurch nicht die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter beeinträchtigt werden. Im Unterschied zu Fußgängern dürfen Reiter den Wald aber nicht außerhalb der Wege betreten, sofern keine Erlaubnis des Waldbesitzers vorliegt.</p>
<p>Waldwege sind nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmete, dauerhaft angelegte oder naturfeste forstliche Wirtschaftswege. Maschinenwege, Rückeschneisen, Gliederungslinien sowie Fußwege und -pfade sind keine Waldwege und dürfen daher auch nicht von Reitern benutzt werden. Nach einer Verwaltungsvorschrift wird für Wege in Abgrenzung zu Fußpfaden eine Mindestbreite von zwei Metern verlangt.</p>
<p>Bei der grundsätzlichen Erlaubnis zum Reiten auf allen Waldwegen gibt es zwei Einschränkungen:</p>
<ol>
<li>Das Reiten auf Straßen und Waldwegen mit besonderer Zweckbestimmung ist nicht gestattet. Als mögliches Beispiel für eine solche besondere Zeckbestimmung kommt etwa die Zulassung einer Trainingsstrecke für Schlittenhunde durch den Waldbesitzer in Betracht. Gekennzeichnete Wander- und Radwege fallen dagegen nicht unter diese Definition.</li>
<li>Wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind, kann die untere Forstbehörde auf Antrag der Waldbesitzer Straßen und Waldwege sperren.</li>
</ol>
<p>Restriktiver als für Reiter ist das Landeswaldgesetz für Kutschfahrer: Sie dürfen den Wald nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Waldbesitzers betreten.</p>
<h5><strong>Saarland (Stand: Januar 2021) § 25 LWaldG</strong></h5>
<p>Das Reiten ist auf allen Straßen und Wegen auf eigene Gefahr zum Zwecke der Erholung erlaubt. Unter Wegen werden nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmete, dauerhaft angelegte oder naturfeste forstliche Wirtschaftswege verstanden. Maschinenwege, Rückeschneisen, Gliederungslinien der Betriebsplanung sowie Fußpfade sind keine Wege.</p>
<p><strong>Fahren:</strong> Nur im Wald bestehen Einschränkungen. Dort bedarf es grundsätzlich der Zustimmung des Waldbesitzers. Ausnahmen bestehen dann, wenn Wege besonders fürs Fahren bestimmt sind.</p>
<p>Es besteht keine Kennzeichnungspflicht. Gebühren und Abgaben werden nicht erhoben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Sachsen (Stand: Januar 2021) § 12 SächsWaldG</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Reiten/Fahren in Wald und Feld ist nur auf den dafür ausgewiesenen und gekennzeichneten Wegen gestattet. Die Ausweisung erfolgt durch das Forstamt nach Anhörung der beteiligten Waldbesitzer und Betroffenen (zum Beispiel Reiterhöfe, Gemeinden oder Jäger). Mittlerweile gibt es ca. 5000 km Reitwege in Sachsen.</p>
<p>Wann sind Waldwege zum Reiten geeignet?</p>
<ol>
<li>Ihre Lage und Beschaffenheit lassen keine erheblichen Beschädigungen erwarten.</li>
<li>Die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes werden nicht wesentlich beeinträchtigt.</li>
<li>Für Reiter und Pferd sind keine Gefahren zu erwarten.</li>
</ol>
<p>Das Fahren mit Fuhrwerken oder Kutschen ist nicht Teil des Betretensrechtes. Es bedarf, unbeschadet eventuell erforderlicher Genehmigungen nach anderen Rechtsvorschriften, der besonderen Erlaubnis des Waldbesitzers. Im Privat- und Körperschaftswald bedarf es somit der Erlaubnis des jeweiligen Waldbesitzers und im Staatswald der Genehmigung durch die<br />
zuständige Forstbehörde (Forstamt).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Sachsen-Anhalt (Stand: Januar 2021) §§ 24, 25 LWaldG</strong></h5>
<p>Reiten ist hiernach auf allen Privatwegen erlaubt, soweit die Wege ihrer Breite und Oberflächenbeschaffenheit nach geeignet sind und keine Störung anderer oder nachhaltige Schäden zu befürchten sind. Außerhalb von Privatwegen und deren Rändern ist das Reiten und Fahren nur mit Einwilligung des Nutzungsberechtigten erlaubt. Radfahrer haben Vorrang vor Reitern.</p>
<p>Auf besonders ausgewiesenen Reitwegen haben die Interessen der Reiter Vorrang von denen von Fußgängern oder Radfahrern.</p>
<p>Das Fahren ist nur auf Wegen gestattet.</p>
<h5><strong>Schleswig-Holstein (Stand: Januar 2021) §§ 18 LWaldG, 30 LNatSchG</strong></h5>
<p><strong>Feldflur:</strong> Reiten ist auf privaten Wegen erlaubt, wenn sie „trittfest“ genug oder als Reitwege gekennzeichnet sind. „Trittfest“ ist gesetzlich nicht näher definiert und bleibt daher der Einschätzung des Einzelfalles überlassen.</p>
<p><strong>Wald:</strong> Reiten ist nur auf besonders gekennzeichneten Waldwegen, öffentlichen Straßen, mit Bitumen-, Beton- oder vergleichbaren Decken befestigten privaten Straßen, sowie – mit Zustimmung des Eigentümers – auf Fahrwegen auf eigene Gefahr gestattet, sofern einzelne gemeinden nicht mehr zulassen.</p>
<p><strong>Fahren:</strong> Private Wegen und Straße dürfen sowohl in der Feldflur als auch im Wald nur mit der Erlaubnis des Nutzungsberechtigten befahren werden. Reitwege dürfen nicht befahren werden.</p>
<p>An Stränden mit regem Badebetrieb ist das Reiten verboten, sofern die Gemeinde nicht anderes bestimmt.</p>
<p><strong>Thüringen (Stand: Januar 2021) § 6 Abs. 3 Thüringer Waldgesetz, 1. DVO, § 34 ThürNatG</strong></p>
<p><strong>Feldflur:</strong> Reiten und Fahren ist grundsätzlich auf Straßen und privaten Wegen und ungenutzten Flächen erlaubt, wenn es nicht ausdrücklich verboten ist.</p>
<p><strong>Wald:</strong> Reiten ist auf dafür geeigneten, festen und befestigten Wegen sowie Straßen, auf denen forstwirtschaftliche Maßnahmen nicht stattfinden, gestattet. Das Fahren mit Kutschen bedarf der Erlaubnis des Wegeeigentümers. Auf den bis zum 06.08.1993 ausgewiesenen Reitwegen gilt die Erlaubnis als erteilt.<br />
Bemerkungen: Es besteht eine Kennzeichnungspflicht der Pferde im Wald.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturalhorse.de/der-ritt-in-der-natur/">Der Ritt in der Natur</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturalhorse.de">Naturalhorse</a>.</p>
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